Pro­jek­te des Pro­fil­be­reichs

Die Projekte des Profilbereichs Transformation und Bildung fokussieren auf eine zukunftsgerichtete Lehrerbildungs- und Berufsbildungsforschung. Sie verfolgen das Ziel, anhand einschlägiger sozialwissenschaftlicher Methoden Erkenntnisse zu gewinnen, die einen Beitrag zu einer transformierten didaktischen Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen sowie zur Implementation bildungspolitischer Programme und neuer Lernorganisationen leisten. Zentrale Themen sind dabei insbesondere die Rolle von Digitalisierung in Bildungs- und Erziehungsprozessen sowie die Anforderungen digitaler Transformation in Arbeit und Beruf, die inklusive Gestaltung von Lernprozessen und Bildungseinrichtungen, die Gestaltung von Theorie-Praxis-Bezügen sowie die Entwicklung von Konzepten zur Unterstützung einer wirkungsvollen Professionalisierung von (angehenden) Lehrerinnen und Lehrern.

In­ter­dis­zi­pli­näre Kom­pe­tenz­zen­tren und For­schungs­kol­legs

Das Centre for Vocational Education and Training (cevet) versteht sich als internationales Kompetenzzentrum zur Erforschung von Fragen und zur Professionalisierung im Umgang mit Herausforderungen rund um die berufliche Bildung. Zentrale Bedeutung hat die Einbindung von Akteuren mit unterschiedlichen Perspektiven auf die jeweilige Problemstellung. Zielgruppen des cevet sind Berufsbildungsexperten und Institutionen, die sich direkt oder indirekt mit Fragen und Herausforderungen der beruflichen Bildung auseinandersetzen. Leitende Fragestellungen des cevet sind beispielsweise: Wie kann die Qualität von Lehren und Lernen in Institutionen der beruflichen Bildung verbessert werden? Wie kann die Kompetenzdiagnose und -entwicklung von benachteiligten Personen aufgegriffen werden? Welche Herausforderungen ergeben sich aus Megatrends wie der Globalisierung und dem Wandel zur Wissensgesellschaft für die berufliche Bildung? Welche Potentiale bieten neue Medien (nicht) und welche Schritte sind erforderlich, um diese für die berufliche Bildung nutzbar zu machen. Welche zukünftigen Herausforderungen sind bereits in heutigen Forschungsfragen zu berücksichtigen? Wie sehen berufliche Bildungssysteme in der Welt aus und was können wir voneinander lernen?

Das Deutsche Zentrum für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM) ist ein Projekt der Abteilung Fachbezogener Erkenntnistransfer des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN). Zu der Projektarbeit trägt das DZLM-Netzwerk bei, das aus derzeit 23 Netzwerkpartnerinnen und -partnern an 12 Hochschul-Standorten, darunter die Universität Paderborn, in ganz Deutschland besteht. Die Arbeiten des Netzwerks werden teilweise aus Mitteln des IPN finanziert. Das DZLM entwickelt, implementiert und erforscht – gemeinsam mit den Verantwortlichen in der Praxis – wirksame Fortbildungs- und Unterstützungsangebote im Fach Mathematik für Lehrkräfte, frühpädagogische Fachkräfte und Fortbildende. Das DZLM wurde von 2011 bis 2021 von der Deutsche Telekom Stiftung initiiert und gefördert. 

Das DZLM hat sich das Ziel gesetzt – gemeinsam mit den Verantwortlichen in der Praxis – Mathematiklehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher bei der Weiterentwicklung ihres Unterrichts bzw. der Umsetzung der mathematischen Inhalte der Bildungspläne in den Kitas zu unterstützen. Dazu werden entsprechende fachbezogene Fortbildungs- und Unterstützungsangebote forschungsbasiert entwickelt und beforscht mit wechselseitiger Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Das DZLM bündelt mathematikdidaktische Expertise in Deutschland, um die fachbezogene Professionalisierungsforschung weiterzuentwickeln und deren Ergebnisse für und mit der Praxis nutzbar zu machen.

 

Weitere Informationen: https://dzlm.de/

DZLM-Netzwerkpartner*innen der Universität Paderborn:
Prof. Dr. Julia Bruns, Prof. Dr. Uta Häsel-Weide, Prof. Dr. Lena Wessel

Der empirischen Bildungsforschung kommt angesichts der vielschichtigen Herausforderungen für das Bildungssystem eine wachsende Bedeutung in Forschung und Lehre zu. Das Forschungskolleg Empirische Bildungsforschung dient deshalb der Unterstützung fachdidaktischer und erziehungswissenschaftlicher Forschung in diesem Bereich, indem bestehende Forschungsaktivitäten an der Universität Paderborn vernetzt und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Erziehungswissenschaftlern, Psychologen und Fachdidaktikern initiiert bzw. intensiviert werden. Das Forschungskolleg bietet ein Forum insbesondere für Nachwuchsforscherinnen und - forscher, in dem Forschungsvorhaben vorgestellt und unter inhaltlichen und empirisch-methodischen Aspekten diskutiert werden können. Im Rahmen des Kollegs werden derzeit insbesondere Qualifikationsarbeiten aus den Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften und beteiligten Fachwissenschaften (besonders der abgeordneten Lehrkräfte an der Universität Paderborn) vorgestellt. Zudem dient das Forschungskolleg dem Informationsaustausch bezüglich der Einwerbung von Drittmitteln und anderer Möglichkeiten der Forschungsförderung. Das Forschungskolleg trifft sich während der Vorlesungszeit regelmäßig zu Sitzungen, die unterschiedlichen Themenschwerpunkten gewidmet sind.

 

Wissenschaftliche Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Sabine Fechner

Die PLAZ - Professional School of Education ist eine Forschungs- und Entwicklungsagentur, die bei der Erfüllung ihrer Aufgaben eng mit den Fakultäten zusammenarbeitet. Das PLAZ versteht sich demnach als Institution mit einer quer zu den Fakultäten angesiedelten Aufgabenstruktur, die in Zusammenarbeit mit diesen in übergreifenden Bereichen tätig wird. Übergreifende Aufgaben des PLAZ sind die Unterstützung und Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung mit dem Ziel, die Studienorganisation zu verbessern und innovative Lehre zu fördern, interdisziplinäre Forschung und Entwicklung im Bereich der Bildungs- und Unterrichtsforschung durchzuführen und zu unterstützen. Hierbei liegt ein besonderer Fokus auf der Förderung und Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchs über die Fakultäten hinweg. Durch die Kooperation mit Schulen, Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und anderen an der Lehrkräftebildung beteiligten Institutionen können insbesondere Transferprojekte zu Qualitätssicherungsmaßnahmen unterstützt und implementiert werden. Darüber hinaus hat das PLAZ spezifische Aufgaben in den Bereichen Lehre und Studium, Forschung sowie im Zusammenwirken mit außeruniversitären Partnern.

 

Ansprechpartner: Prof. Dr. Bardo Herzig (Direktor)

Ansprechpartner*innen Bereich Forschung:
Prof. Dr. Sabine Fechner (Stellv. Direktorin, Bereich Forschung inkl. Profilbereich)
Dr. Christoph Vogelsang (Leitung Team Forschung)

Ko­or­di­nier­te Pro­gram­me (DFG)

In unserer digitalen Gesellschaft nehmen die algorithmischen Ansätze (wie das maschinelle Lernen) rasant an Komplexität zu. Dies erschwert es den Bürger:innen, die Assistenz nachzuvollziehen und die von Algorithmen vorgeschlagenen Entscheidungen zu akzeptieren. Als Antwort auf diese gesellschaftliche Herausforderung hat die Forschung begonnen, selbsterklärende Algorithmen zu entwickeln, die darauf abzielen, Erklärungen auf intelligente Weise bereitzustellen (XAI). Obwohl solche KI-Systeme Menschen Erklärungen vermitteln können, ist ihre Interaktion stark eingeschränkt, da sie auf der (impliziten) Vorstellung aufbauen, Erklärungen würden ‚geliefert‘, d.h. Informationen nur bereitgestellt. Das Risiko eines solchen Paradigmas besteht darin, Erklärungen zu erzeugen, die nicht auf das Verständnis der Empfänger zugeschnitten sind—geschweige denn auf ihre Informationsbedürfnisse oder den gegebenen Kontext. Mit dem interdisziplinären Sonderforschungsbereich (TRR) stellen wir diese reduktionistische Sichtweise infrage und schlagen ein neues Paradigma der Ko-Konstruktion einer Erklärung vor, das zu neuartigen Formen der Interaktion mit Maschinen beitragen wird: Darin nimmt der Mensch aktiv an Erklärpraktiken teil, indem er das Ziel und den Prozess mitgestaltet. Unser Ansatz fördert die aktive Teilnahme der Menschen an soziotechnischen Systemen und erhöht so ihre Informationssouveränität. Da ein solcher innovativer Paradigmenwechsel einen interdisziplinären Ansatz erfordert, bringt unser vorgeschlagener TRR Linguist:innen, Psycholog:innen, Medienforscher:innen, Soziolog:innen, Ökonomen und Informatiker:innen zusammen, die davon überzeugt sind, dass die Erforschung der Mechanismen von Erklärbarkeit und Erklärungen das menschliche Verständnis in den Mittelpunkt stellen und dieses als Produkt einer kontextualisierten multimodalen Ko-Konstruktion betrachten muss.In unserem Ansatz werden wir den Erklärungsprozess als eine Interaktion modellieren, die sich im Verlauf der Zeit entfaltet und die Konstruktion des Erklärungsansatzes vorantreibt. Daher werden wir das Explanandum als dynamisches Produkt der Interaktion untersuchen. Dieser Ansatz wird die aktuelle Forschung (in der Informatik) erweitern und neue Antworten auf die oben genannte gesellschaftliche Herausforderung geben, indem er einen Beitrag leistet zur Entwicklung von: (i) einem multidisziplinären Verständnis vom Erklärungsprozess in enger Kopplung mit dem Prozess des Verstehens und den ihn modulierenden Kontextfaktoren, (ii) Computermodellen und komplexen KI-Systemen, die ihre Erklärung effizient für den Partner in einem aktuellen Kontext generieren, und (iii) einer Theorie der Erklärungen als soziale Praktiken, die die Erwartungen der Partner und ihre Rollen im kommunikativen Handeln berücksichtigt. Unsere Forschung wird die Grundlagen für erklärbare und verstehbaren KI-Systeme legen, die es den Bürger:innen eine aktive und kritische Teilnahme an einer digitalen Gesellschaft ermöglichen.

Laufende Teilprojekte

A01 - Adaptive Erklärungsgenerierung (Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Buhl, Heike M.Kopp, StefanRohlfing, Katharina)

A02 - Das Verständnis von Erklärungen überprüfen und beobachten (Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Buschmeier, HendrikGrimminger, AngelaWagner, Petra)

A03 - Ko-Konstruktion von Erklärungen mit emotionaler Ausrichtung zwischen KI-Erklärer und menschlichem Adressaten (Teilprojektleiterinnen Thommes, KirstenWrede, Britta)

A04 - Integration des technischen Modells in das Partnermodell bei der Erklärung von digitalen Artefakten (Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Buhl, Heike M.Kern, FriederikeSchulte, Carsten)

A05 - Kontextualisierte und online Parametrisierung der Aufmerksamkeit im Mensch-Roboter-Erklärdialog (Teilprojektleiterinnen Rohlfing, KatharinaScharlau, IngridWrede, Britta)

A06 - Ko-Konstruktion sozialer Signale des Verstehens für Inklusives Monitoring (Teilprojektleiterin Drimalla, Hanna)

B01 - Ein dialogbasierter Ansatz zur Erklärung von Modellen des maschinellen Lernen (Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Cimiano, PhilippEsposito, ElenaNgonga Ngomo, Axel-Cyrille)

B03 - Erkundung von Benutzern, Rollen und Erklärungen in realen Kontexten (Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Horwath, IlonaMatzner, Tobias)

B05 - Ko-Konstruktion von Erklärbarkeit mit einem interaktiv lernenden Roboter (Teilprojektleiterin Vollmer, Anna-Lisa)

B06 - Ethik und Normativität der erklärbaren KI (Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Alpsancar, Suzana; Matzner, Tobias)

C01 - Gesundes Misstrauen in Erklärungen (Teilprojektleiterinnen Hammer, BarbaraScharlau, Ingrid)

C02 - Interaktives Lernen von erklärbaren, situationsangepassten Entscheidungsmodellen (Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Hüllermeier, EykeThommes, Kirsten)

C03 - Interpretierbares maschinelles Lernen: Veränderung erklären (Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Hammer, BarbaraHüllermeier, Eyke)

C04 - Metaphern als Mittel der Erklärung (Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Scharlau, IngridWachsmuth, Henning)

C05 - Erstellen von Erklärungen in der kollaborativen Mensch-Maschine-Wissensexploration (Teilprojektleiter Cimiano, PhilippKopp, Stefan)

C06 - Technisch ermöglichtes Erklären von Sprecher-Eigenschaften (Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Häb-Umbach, ReinholdWagner, Petra)

INF - Bewertung der Erklärungsqualität (Teilprojektleiter Cimiano, PhilippWachsmuth, Henning)

MGK - Integriertes Graduiertenkolleg (Teilprojektleiterin Scharlau, Ingrid)

Z - Verwaltungsprojekt (Teilprojektleiterin Rohlfing, Katharina)

Ö - Fragen zur erklärbaren Technik (Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Horwath, IlonaSchulte, CarstenWrede, Britta)

Der von der DFG zum 01. Juli 2021 an den Universitäten Bielefeld und Paderborn neu eingerichtete Sonderforschungsbereich/Transregio „Constructing Explainability“ (TRR 318) beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie Transparenz von algorithmischen Entscheidungen, insbesondere durch Black-Box Verfahren der modernen Künstlichen Intelligenz, hergestellt werden kann. Die zentrale Hypothese des TRR 318 ist, dass Erklärungen am effektivsten sind, wenn sie von Erklärer:in und Erklärungsempfänger:in gemeinsam ko-konstruiert werden. Die Mechanismen dieser Ko-Konstruktion werden in einem interdisziplinären Konsortium untersucht, um die Grundlagen für neue Paradigmen der Erklärungen in Mensch-Maschine-Interaktion zu schaffen und damit Menschen zur souveränen und informierten Entscheidungsfindung in Interaktion mit intelligenten Systemen zu befähigen. Der TRR ist in drei Bereiche gegliedert: A "Explaining", B "Social practice", C "Representing and computing explanations". Die Bereiche wiederum gliedern sich in interdisziplinäre Teilprojekte, an denen insgesamt 21 Projektleiter:innen aus der Linguistik, Psychologie, Medienwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft und Informatik der Universitäten Bielefeld und Paderborn beteiligt sind.

 

Antragstellende Institution: Universität Paderborn

Mitantragstellende Institution: Universität Bielefeld

Beteiligte Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München

Sprecherin: Professorin Dr. Katharina Rohlfing

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation): TRR 318/1 2021 – 438445824

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Prei­se und Fel­low­ships

Bei dem im Jahr 2020 initiierten Projekt „Schreibcoaches: Studierende in Spee“ handelt es sich um eine Kooperation zwischen der Germanistischen Sprachdidaktik der Universität Paderborn (AG Prof. Dr. Sara Rezat) und der Paderborner Friedrich-Spee-Gesamtschule. Mit dem Projekt ist die Idee verbunden, Schülerinnen und Schüler individuell beim Erwerb von Schreibkompetenzen zu unterstützen. Lehramtsstudierende arbeiten mit Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule in kleineren Teams und geben regelmäßig Feedback zu Texten oder Textentwürfen, die im Rahmen des Deutschunterrichts oder beim Schreiben der Facharbeit verfasst werden.

Förderer: gefördert durch den Preis für Innovation in der Lehre (2021)

Laufzeit: 01/2020 - 12/2030

In­ter­dis­zi­pli­näre Pro­jek­te an der UPB

Das interdisziplinäre Projekt AdamS zielt auf die Identifikation, Konzeptualisierung und Manualisierung mikroadaptiver Handlungsstrategien, um diese mittels einer Adaptionsmatrix für die Grundschulpraxis nutzbar zu machen. Mit der Adaptionsmatrix wird ein Orientierungsrahmen für den systematischen Einsatz adaptiver Strategien entwickelt, anhand dessen es besser gelingt, den vielfältigen Voraussetzungen der Lernenden im Sinne optimaler Bildungschancen gerecht zu werden. Das Projekt folgt der Annahme, dass durch den verstärkten Einsatz mikroadaptiver Strategien multikriteriale Lernziele erreicht werden, die sowohl fachlichen als auch überfachlichen Lernerfolg und soziale Integration aller Lernenden stärken.Für den Theorie-Praxis-Transfer folgt das Projekt in enger Wissenschafts-Praxis-Kooperation dem Design-Based-Research-Ansatz. Ausgangspunkt ist die gemeinsame Analyse vorliegender Unterrichtsvideografien aus dem Sachunterricht in hoch diversen Lerngruppen. Die identifizierten und operationalisierten Adaptionsstrategien werden in eine erprobte, konstruktivistisch orientierte Unterrichtskonzeption integriert und hinsichtlich der Zielerreichung evaluiert. Das finale Produkt ist eine Manualisierung der Ergebnisse in einer Adaptionsmatrix (AdamS) zur Gestaltung lernwirksamen wie diversitätssensiblen (Sach-)Unterrichts. Diese wird in Kooperation mit der unteren und oberen Schulaufsicht, QUA-LiS NRW und Praxispartner:innen per OER der Unterrichtspraxis zugänglich gemacht.

Laufzeit: 10.2025-09.2028

Förderung: BMFTR

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In einer qualitativ strukturierten Beobachtungsstudie wird untersucht, welche Facetten der sogenannten Gestaltungskompetenz (de Haan 2008) Kinder entwickeln, wenn sie in offenen, selbst bestimmbaren und problembasierten Lernsettings an BNE-Themen arbeiten. An sechs Schulen in drei Bundesländern werden Fokuskinder über einen mehrwöchigen Zeitraum bei ihren Lernprozessen im Format des FREI DAY durch ihre Lehrkräfte beobachtet und hinsichtlich wahrgenommener Lernchancen im Bereich überfachlicher Zukunftskompetenzen eingeschätzt. Das Design der Studie wurde zusammen mit Grundschullehrkräften im Design Based Research Format entwickelt.

Laufzeit: 01.2024-12.2028

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Das Videoportal der AG Grundschulpädagogik und Frühe Bildung (Prof’in Dr. Petra Büker), der Universität Paderborn, bietet über 30 videografierte Unterrichtsszenarien, darunter 360°-Videos, die Studierende in die professionelle Wahrnehmung von Unterricht einführen sollen. Dieses Videoportal soll nun in Kooperation mit der AG Sozialpädagogik (Prof‘in Dr. Nina Göddertz) im Rahmen des Projekts „Film ab in der Kita - Frühkindliche Erziehung und Bildung als interdisziplinärer Lehr- und Lerngegenstand“ um Videosequenzen aus Kindertageseinrichtungen erweitert und ergänzt werden. Um den pädagogischen Alltag in Kindertageseinrichtungen einzufangen, werden Videoaufnahmen (in 2D und 360°) erstellt, die für die Entwicklung digitaler Lehr- und Lernmaterialien genutzt werden. Die erstellten Lehr-Lernmaterialien werden den Studierenden und Lehrenden der Universität Paderborn zur Verfügung gestellt und ermöglichen authentische Einblicke in die pädagogische Praxis in Kindertageseinrichtungen. Das Projekt wird formativ im mixed methods Design evaluiert.

Förderer: zentrale Qualitätsverbesserungsmittel, Universität Paderborn

Laufzeit: 08/2024 - 07/2026

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Das Projekt PeDaLe ermöglicht Innovationen im für Lehramtsstudierende aller Fächer verpflichtenden Modul "Deutsch für Schüler:innen mit Zuwanderungsgeschichte" (DSSZ) an der Universität Paderborn. Konkret werden Studierende des Lehramts an Berufskollegs (BK) - den berufsbildenden Schulen in NRW - erstmals gezielt für das Unterrichten von Deutsch als Zweitsprache (DaZ) in den sogenannten Internationalen Förderklassen (IFK) professionalisiert, in denen geflüchtete Schüler:innen Deutsch lernen.In einem inhaltlich neu zu gestaltenden, kasuistisch und partizipativ konzipierten DSSZ-Seminar für BK-Lehramtsstudierende basiert die Inhaltsvermittlung vorrangig auf video- und textbasierten Fällen aus dem DaZ-Unterricht der IFK. Die Studierenden beschäftigen sich zunächst mit zu Vignetten aufbereiteten Fällen aus dem IFK-Unterricht, ehe sie selbst authentischen DaZ-Unterricht in einer IFK beobachten. Im Rahmen ihrer Hospitationen an regionalen BKs verfassen sie Beobachtungsprotokolle, die ihnen anschließend als Grundlage für die Erstellung eigener Textvignetten dienen, welche im Seminar gemeinsam reflektiert werden. Zudem werden die Vignetten in einem digitalen Repositorium gesammelt, sodass sie über die Projektlaufzeit hinaus für die fallbasierte Lehre zur Verfügung stehen.Die Wirksamkeitsprüfung erfolgt durch leitfadengestützte Fokusgruppendiskussionen mit den BK-Lehramtsstudierenden am Ende jedes Semesters.

Laufzeit: 04.2026-03.2028

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Die Nutzung generativer KI, wie z.B. ChatGPT, ist Bestandteil universitären Lehrens, Lernens und Forschens geworden. Fast täglich werden neue KI-Anwendungen vorgestellt, die es ermöglichen Lehr-Lernprozesse zu unterstützen. Gleichzeitig gibt es bisher kaum fachspezifische Materialien, wie Lehrende und Studierende diese Anwendungen unter Berücksichtigung der fachkulturellen Praktiken einsetzen können. Diese fachspezifische Anwendung ist entscheidend, um eine effiziente und wissenschaftlich angemessene Nutzung zu ermöglichen. Denn die fachspezifischen Praktiken beruhen auf den epistemologischen Setzungen, methodologischen Zugängen und Anwendungskontexten in den jeweiligen Fachzusammenhängen, die es zunächst zu reflektieren gilt. Entsprechend wird in diesem Projekt erprobt und evaluiert werden, wie textgenerierende KI reflexiv und nutzbringend in disziplinäre Praktiken und Fachkulturen implementiert werden kann. Im Zentrum stehen dabei die typischen Lehr-/Lern- und Prüfungsszenarien, wie Klausuren, Portfolios und Hausarbeiten.

Als interdisziplinäre Gruppe aus der Soziologie (Fakultät Kulturwissenschaften) und der Wirtschaftspädagogik (Fakultät Wirtschaftswissenschaften) schaffen wir mit dem Vergleich der fachlichen Perspektiven Synergieeffekte, wenn sowohl fachkulturelle Praktiken und Perspektiven als auch fachübergreifende Problemfelder und Anforderungen von Studierenden und Lehrenden aufgedeckt und einbezogen werden können. Damit werden die Ergebnisse, die auch als OER bereitgestellt werden, ein hohes Transferpotenzial für andere Fächer und Universitäten erreichen. Insgesamt reagieren wir mit unserem Projekt nicht nur auf aktuelle und disruptive Entwicklungen, sondern gestalten ebendiese aktiv mit.

Laufzeit: 02/2025 - 01/2026

Die Professionalisierung von (angehenden) Lehrkräften stellt angesichts der Komplexität des Arbeitsfeldes eine Herausforderung dar, welche den Einbezug vielfältiger Perspektiven erfordert, um adäquat bearbeitet werden zu können (Cramer, König, Rothland & Blömeke, 2020). Während das Lehramtsstudium häufiger Gegenstand der Forschung ist, werden das Referendariat und der Berufseinstieg seltener und kaum phasenübergreifend betrachtet. Bisherige Längsschnittstudien sind überwiegend quantitativ und richten ihre Aufmerksamkeit meist die erste und zweite Phase der professionellen Kompetenzentwicklung. So liegen wenige Befunde über die Weiterentwicklung und Aufrechterhaltung professioneller Kompetenzen inklusive der dritten Phase vor (Bernholt et al., 2023). Die in ProReBe vereinten Teilprojekte fokussieren auf Forschendes Lernen, Evidenzorientierung und universitäre Praxisphasen als drei zentrale Bestandteile der Professionalisierung von (angehenden) Lehrkräften (siehe z.B. Gogolin, Hannover & Scheunpflug, 2020; Hinzke & Keller-Schneider, 2023) aus der Referendariats- und Berufseinstiegsperspektive. In einer Längsschnittstudie werden Interviews im Referendariat und Berufseinstieg geführt, um Praktiken und Perspektiven von (angehenden) Lehrkräften sowie deren Veränderungen abbilden zu können. Dabei finden auch die jeweiligen Phasenspezifika Berücksichtigung.

Laufzeit: 01.2021-09.2026

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Unsere Ernährungsumgebungen sind häufig so beschaffen, dass es Menschen unnötig erschwert wird, sich gut zu ernähren. Insbesondere Kinder und Jugendliche stehen im Alltag vor Herausforderungen, wenn es um die Aspekte der gesunden und nachhaltigen Ernährung geht. Damit für Kinder und Jugendliche im Alltag die gesunde und nachhaltige Wahl erleichtert wird, sind Kompetenzen und vorteilhafte Verhaltens- und Entscheidungsmuster zu erwerben, die über die leicht zugänglichen Verbraucherinformation hinausgehen. Ernährungsbildung und Entscheidungsunterstützung für eine personalisierte, nachhaltige und gesunde Ernährung können in diesem Zusammenhang einen besonders relevanten Beitrag leisten, weil auf das Individuum zugeschnittene Ansätze eher in gesundheitsförderlichen Ernährungsweisen münden. Das vorgeschlagene Projekt greift daher verschiedene Ernährungsumgebungen unter Nutzung von innovativen digitalen Methoden (VR, AR) auf, macht derzeit praktizierte Entscheidungsanreize in Settings erfahrbar, regt eine kritische Analyse an und erlaubt die spielerische Erarbeitung von Handlungsalternativen als Individuum oder in der Peer-Group. Somit nutzt das Projekt relevante Ernährungsumgebungen (Supermarkt, Restaurants, Schulkantine, Essen mit Freunden/Familie, etc.) als Rahmenschauplätze um mittels VR und AR Ernährungswissen zu vermitteln und zu vertiefen, mögliche Zielkonflikte aufzudecken und Handlungskompetenzen für eine gesündere und nachhaltigere Ernährungsweise anzubahnen.

Laufzeit: 08/2024 - 07/2027

Gefördert durch: Europäische Union (EU)

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An der Universität Paderborn existieren bereits – organisiert durch/über die Universitätsbibliothek – gute Bedingungen zum Open Access-Publizieren. Das Forschungsprojekt „OASE“ möchte die bestehende Open Access Kultur (OAK) der Universität untersuchen und noch bekannter machen. Ziel des Projektes ist es zum einen, Maßnahmen zur weiteren Verbreitung der OAK in Form eines Nachhaltigkeitskonzepts zu entwickeln und zum anderen, basierend auf den lokal gewonnenen Erkenntnissen, ein Transferkonzept für andere Hochschulen zu erstellen. Dazu wird an der Universität Paderborn der Kulturwandel hin zu einer gelebten OAK bis zum Wintersemester 2025/2026 begleitet und empirisch untersucht.

Laufzeit: 10/2023 - 03/2026

Gefördert durch: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Website: Homepage

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„Vielfalt stärken“ ist ein Kooperationsprojekt der PLAZ-Professionals School of Education und des Instituts für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft mit mehreren Teilprojekten an der Universität Paderborn, das Lehramtsstudierende eine praxisnahe Qualifizierung im Bereich Deutsch als Zweitsprache, Interkulturalität und Mehrsprachigkeit ermöglicht. Lehramtsstudierende können curricular verankerte Pflichtleistungen wie Lehrveranstaltungen, Berufsfeldpraktika und Abschlussarbeiten im Rahmen des Projekts absolvieren.Vielfalt stärken wurde aufbauend auf den Erfahrungen des EU-Projekts Chancen der Vielfalt nutzen lernen im Jahr 2013 konzipiert und laufend weiterentwickelt.

Laufzeit: 01.2014-10.2027

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Naturwissenschaftliche Studiengänge wie das Fach Chemie sind seit Jahren von hohen Abbruchquoten betroffen. Laborpraktika als essenzielle Lehrveranstaltungen für die Entwicklung experimenteller Kompetenzen haben sich hierbei als eine besondere Herausforderung für Studierende der Studieneingangsphase herausgestellt. Dies lässt sich u.a. auf die sehr heterogenen Voraussetzungen der Studienanfänger:innen zurückführen. In einer interdisziplinären Kooperation zwischen der Chemiedidaktik und des Instituts für Informatik erstellen Studierende des Masterstudiengangs Computer Science daher im Rahmen einer Projektgruppe die Anwendung „VRLabTutor“. Sie soll Chemie-Studierenden ermöglichen, in einer authentischen Laborumgebung zeit- und ortsunabhängig zu experimentieren. Ein auf KI basierendes adaptives Tutoringsystem in Avatarform gibt den Studierenden auf mehreren Ebenen (z.B. deklarativ & prozedural) Feedback zu ihren Handlungen im Labor. Chemie-Studierende unterstützen die gesamte Entwicklung durch regelmäßige Rückmeldungen über Usertests. VRLabTutor ist damit ein Projekt von Studierenden für Studierende. Das Projekt wird in das Selbststudium des Praktikums „Allgemeine Chemie“ der chemiebezogenen Bachelorstudiengänge sowie in etablierte Angebote (Lernraum Chemie) implementiert. Neben dem Aufbau eines Netzwerks zum Ergebnistransfer in andere Fächer werden die entwickelte Anwendung sowie die Arbeit in der Projektgruppe prozessbegleitend evaluiert.

Laufzeit: 04/2025 - 03/2027 

Gefördert durch: Stiftung Innovation in der Hochschullehre

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Das Projekt „VR@UPB“ ist ein fakultätsübergreifendes Projekt, das als vorrangiges Ziel die Infrastruktur für den Einsatz von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) in universitären Hochschullehre auf- und ausbauen soll. Hierzu zählt u.a. die Etablierung eines VRLabs, das Lehrende und Lernende der gesamten Universität Zugang zu den zukunftsweisenden Technologien ermöglichen soll, indem nicht nur die notwendige Hardware zentral beschafft und bereitgestellt wird, sondern auch die räumliche Voraussetzung zur Entwicklung und Nutzung entsprechender Anwendungen geschaffen werden. Weiterhin können sich Lehrende und Lernende zum Einsatz der Technologien beraten lassen. Darüber hinaus werden im Projekt innovative Konzepte zum Einsatz von VR/AR in der Hochschullehre entwickelt und erprobt. So wurde bereits ein Prototyp für ein virtuelles Chemielabor entwickelt, das Chemiestudierende zukünftig bei der Vorbereitung auf reale Laborpraktika unterstützen soll. Aber auch ein virtueller Uni-Rundgang soll insbesondere neuen sowie internationalen Studierenden eine schnellere und bessere Orientierung am Campus ermöglichen. Schließlich erhalten Studierende verschiedener Fächer in Seminaren mit unterschiedlichen Schwerpunkten die Möglichkeit, selbst VR und AR-Inhalte zu gestalten und damit ihre Kompetenzen auf diesem Gebiet zu erweitern.

Laufzeit: 11/2022 - 10/2026

Website: Homepage

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Na­ti­o­na­le Ver­bund­pro­jek­te

Ziel des Verbundvorhabens AQUISE ist die Entwicklung und Umsetzung eines anwendungsorientierten Qualifizierungsprogramms für Ingenieur:innen, welches sie gezielt für die Rolle des Sustainability Engineers befähigt und damit einen Beitrag zur Förderung der Kreislaufwirtschaft in der Produktentwicklung leistet. Im Mittelpunkt steht der Aufbau eines Kompetenzprofils, das die Bedarfe insbesondere von KMUsberücksichtigt und Ingenieur:innen zu zentralen Akteur:innen der Nachhaltigkeitstransformation macht. Darauf aufbauend entsteht ein modular gestaltetes Qualifizierungsprogramm, das die identifiziertenAnforderungen adressiert und zugleich durch eine Zertifizierungsmöglichkeit eine langfristige Verankerung in der Weiterbildungslandschaft sicherstellt.Darüber hinaus verfolgt das Vorhaben das Ziel, Ingenieur:innen nicht nur fachlich zu qualifizieren, sondern sie auch als Gestalter:innen und Multiplikator:innen zu befähigen, die Kreislaufwirtschaft in Unternehmen zuverankern und den Wandel über die Produktentwicklung hinaus zu tragen.

Arbeitspakete (AP): AP1 Definition des inhaltlich-organisatorischen Rahmens AP2 Entwickung und Erprobung des QualifizierungsprogrammsAP3 Befähigung zur TransformationAP4 Evaluation und TransferAP5 Projektkoordination und Dokumentation

Laufzeit: 02.2026-01.2029

Förderung: Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS)

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Das Projekt „LeadCom – Digital Leadership & Kommunikations- und Kooperationsentwicklung“ ist Teil des vom BMBF/NextGenerationEU-geförderten Kompetenzzentrums „Schulentwicklung" im Kompetenzverbund lernen:digital. In Zusammenarbeit von elf Hochschulen, zahlreichen Schulen und Transferpartner:innen werden im LeadCom-Projekt Fortbildungs- und Beratungsangebote zur Professionalisierung von Schulleitungen und mit digitaler Schulentwicklung befasster Lehrkräfte an allgemein- und berufsbildenden Schulen im Hinblick auf eine zukunftsorientierte digitale Schulentwicklung erarbeitet und umgesetzt. Der Fokus liegt dabei auf der Gestaltung einer digitalen Kommunikations- und Kooperationspraxis und die damit in Verbindung stehende Veränderung der Digital Leadership an Schulen.

Das LeadCom-Teilprojekt an der Universität Paderborn nimmt den mit Digitalisierungsprozessen einhergehenden sozialen Wandel von Kommunikationskulturen auf der Schulleitungsebene, in Lehrkräftekollegien und zwischen Schule und Elternhaus in den Blick. Dafür werden die relevanten Forschungsstände zusammengetragen, bereits existierende Materialien gesichtet und eine eigene qualitativ-rekonstruktiv angelegte Studie durchgeführt, in der die Perspektiven von Schulleitungen, Lehrkräften und Eltern auf den Wandel digitaler Kommunikationskulturen innerhalb der Schule und in der Kommunikation nach außen untersucht werden. In enger Abstimmung mit verschiedenen Praxispartner:innen werden Bausteine für zwei Weiterbildungsmodule produziert und verbreitet. Ziel ist es, ein kritisch-konstruktives Bewusstsein bei Schulleitungen und mit digitaler Schulentwicklung beschäftigten Lehrkräften für die großen Potenziale, aber genauso für die „ungewollten Nebenwirkungen“ von schulischen Digitalisierungsprozessen zu schaffen, um im Kontext einer Digital Leadership Schulentwicklung fundiert und kritisch-konstruktiv voranbringen zu können. Die Ergebnisse des Gesamtverbundes werden als Open Educational Resources (OER) bundesweit digital verfügbar gemacht.

Laufzeit: 08/2023 - 03/2026

Gefördert durch: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

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Das Projekt Game-UP  fokussiert die Entwicklung, Implementation und Evaluation eines GameUp - Chatbots zur Hilfestellung bei IT-Sicherheit in Echtzeit kombiniert mit Gamificationelementen und Mirco-Learning-Units im Sinne kleiner Lerneinheiten. Das Projekt hat eine Dauer von 36 Monaten und wird über das BMBF gefördert.

Partner*innen:

  • snoopmedia GmbH (SNO) (Koordinator und Chatbotentwicklung)
  • Technische Universität München (TUM; vormals: Karlsruher Institut für Technologie (KIT)) (Evaluations- und Konzeptpartner Gamification und Learning Nuggets)
  • Unterauftragspartner: Universität Paderborn - UPB, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II, Deutschland (Konzept- und Feedbackpartner, Didaktikpartner, Universitätspartner)

Laufzeit: 04/2025 - 07/2027

Gefördert durch: TU München in München

Website: Homepage

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Ziel ist die Förderung digitaler Kompetenzen durch ein Family-Literacy-Programm. Gegenstand des Bildungsangebots ist der intergenerationelle Erwerb insbesondere von Informationsrechercheprozessen. In einem interdisziplinären Team aus Psycholog:innen und Medienpädagog:innen (Prof. Meister, Universität Paderborn & Prof. Kamin, Universität Bielefeld) wird gemeinsam mit einem Bildungsanbieter (Neue Wege des Lernens e. V) in der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung des Erzbistums Paderborn (KEFB) theoriegeleitet sowie auf Basis empirischer Befunde das an der Lebenswelt von Familien mit Kindern zum Ende der Grundschulzeit orientiertes Family Digital Literacy-Programm (FDLP) entwickelt, erprobt und mittels des Forschungskonzepts der gestaltungs- und entwicklungsorientierten Bildungsforschung formativ evaluiert und iterativ weiterentwickelt.

Parallel erfolgt die Entwicklung eines Train-the-Trainer-Schulungskonzepts für Multiplikator:innen sowie die Erstellung von Online-Begleitmaterialien. Das Konzept wird zunächst pilothaft im Raum Paderborn erprobt, in der zweiten Phase erfolgt der Roll Out in vier Standorte der KEFB in NRW. In der dritten Phase wird das Konzept dauerhaft in der KEFB implementiert und an sechs Standorten durchgeführt. Das Bildungskonzept für die Familien, das Schulungskonzept für die Multiplikator:innen und die Online-Begleitmaterialien werden anderen Institutionen der Familienbildung als OER zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, das Family digital Literacy-Programm dauerhaft in Institutionen der Familienbildung zu implementieren und anderen Bildungsträgern zur Verfügung zu stellen.

Laufzeit: 01/2025 - 12/2028

Gefördert durch: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Website: Homepage

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Im Projekt wird ein weiterentwicklungsorientiertes Online-Self-Asssessment für Studierende der Universität Paderborn entwickelt, implementiert und in allen Schritten formativ evaluiert. Ziel ist es, die individuelle Identifikation und Inanspruchnahme gesundheits- und kompetenzförderlicher Angebote zu stärken und so Studierende im Studium zu unterstützen und auf den Beruf vorzubereiten.

Laufzeit: 4.2026-11.2029

Förderung: Techniker Krankenkasse

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Etwa die Hälfte aller deutschen Studierenden bestreitet ein mathematikhaltiges Studium. Viele erleben dort erhebliche Schwierigkeiten und die Abbruchquoten sind hoch. Maßnahmen der letzten Jahrzehnte waren zwar lokal oft erfolgreich, haben aber die Lage insgesamt kaum verändert. Gründe dafür können in mangelnder Individualisierung, Verbindlichkeit und Kohärenz der Angebote sowie einer unzureichenden Einbindung in jeweilige Studiengänge gesehen werden.Das Projekt HALMA soll für Studierende verbindliche und an Kompetenzprofile sowie Studienziele adaptierte individuelle sowie fachlich kohärente Wege im Lehrangebot explizit verankern. Damit verbundene Ziele sind (1) das Schaffen eines Fundaments verbindlicher Angebote zur Sicherung berufsfeldbezogener Studierfähigkeit, (2) die Revision der mathematischen Curricula, aufbauend auf erwartbarem Schulwissen und gerichtet auf studiengangspezifische Anforderungen, (3) die Stärkung berufsfeldbezogener Mathematikangebote und (4) die Individualisierung der Lehre. Die Umsetzung dieser Ziele erfordert eine grundlegende strukturelle Veränderung der Lehrarchitektur beteiligter Studiengänge.In HALMA ist ein agiler und evidenzbasierter Prozess in Partizipation aller am Lehr-Lern-Prozess beteiligten Personen aus der Mathematik und den beteiligten Fachbereichen vorgesehen. Das Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik Mathematik (khdm) als Institution mit Erfahrung und internationalem Netzwerk wird diesen Prozess steuern und die Maßnahmen beraten.

Laufzeit: 10.2025-12.2029

Förderung: Stiftung Innovation in der Hochschullehre

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Das Projekt ImKomBi - Wissenschaftliche Begleitung der Implementation des Fachnetzwerks kommunales Bildungsmanagement - baut auf dem Vorgängerprojekt ImTransRegio auf und führt dessen Arbeit in einem neuen Förderprogramm fort. Gemeinsam mit Prof. em. Dr. Dieter Euler von der Universität St. Gallen und Prof. em. Dr. Peter F. E. Sloane von der Universität Paderborn werden drei Forschungsstränge verfolgt:

  1. Kommunale Fallstudien: In zehn Kreisen und kreisfreien Städten in ganz Deutschland werden über den Förderzeitraum Fallstudien durchgeführt, wobei eine repräsentative Bandbreite kommunaler Bildungslandschaften für die Fallauswahl abgebildet wurde.
  2. Quantitative Panelbefragung: Es wird eine Vollerhebung in allen deutschen Kreisen und kreisfreien Städten durchgeführt. Ziel ist die Validierung eines Messinstruments zum Datenbasierten Kommunalen Bildungsmanagement (DKBM). Über die gesamte Förderlaufzeit werden systematisch Daten zum DKBM erhoben.
  3. Wissenschaftliche Begleitung des Fachnetzwerkes für kommunales Bildungsmanagement

Das übergeordnete Forschungsziel ist es, ein vertieftes Verständnis der Governance-Strukturen im Bildungswesen der Bundesrepublik Deutschland zu erlangen.

Laufzeit: 02/2024 - 08/2028

Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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Die Anforderungen an die Diagnostik und Therapie von Sprachenwicklungsstörungen (SES) bei Kindern haben sich in den letzten Jahren gewandelt. Auf Grundlage der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) wird den Bereichen Aktivität und Partizipation zunehmend größere Bedeutung beigemessen, um die alltäglichen Auswirkungen einer SES stärker in den Fokus zu rücken (Singer et al., 2024). Die 2022 erschienene S3-Leitlinie zur Therapie von Sprachentwicklungsstörungen definiert daher als Ziel sprachtherapeutischer Inteventionen nicht nur der Aufbau einer altersgerechten Sprachkompetenz und -performanz als Ziel einer Sprachtherapie definiert, sondern auch die Prävention negativer psychoemotionaler, sozialer, kognitiver und schulischer Folgen. Als Grundlage hierfür sollten in der Interventionsplanung das sprachlich-kommunikative Selbstkonzept des Kindes, sein Störungsbewusstsein sowie ein gegebenfalls vorhandener Leidendruck berücksichtigt werden (Sallat et al., 2022). Auch im schulischen Kontext kommt dem Begriff des Störungsbewusstseins eine zentrale Bedeutung zu. Nach §4(3) der Ausbildungsordnung über sonderpädagogische Förderung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen stellt ein "erhebliches subjektives Störungsbewusstsein" (AO-SF NRW, 2022) eine Voraussetzung für den Bedarf an sonderpädagogischer Förderung im Förderschwerpunkt Sprache dar.

In diesem Projekt wird das Störungsbewusstsein von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen untersucht. In diesem Zusammenhang wird auch die Rolle des Begriffs Störungsbewusstsein im Rahmen der Diagnostik und Therapie von Kindern mit Sprachentwicklungsstörungen in den Blick genommen.

Verantwortliche Personen: Prof. Dr. Kristina Jonas, Universität PaderbornCarolin Kölbel (M. Sc.), Universität zu Köln

Laufzeit: 01.2024-12.2026

Beeinträchtigungen im Lesen oder Schreiben (etwa Alexie, Agraphie, Analphabetismus) können die soziale Interaktion, Teilhabe und ganz allgemein die Alltagsbewältigung und (kommunikationsbezogene) Lebensqualität stark einschränken. Obwohl Beeinträchtigungen des Schreibens erhebliche negative Auswirkungen auf den Alltag der Betroffenen haben können, existieren derzeit nur sehr wenige normierte Diagnostikverfahren um diese Beeinträchtigungen zuverlässig erfassen zu können. Das langfristige Ziel des Projekts koliPENs besteht darin, ein Diagnostikverfahren für den Bereich der Schriftsprache bei neurologisch bedingten Schreibstörungen zu entwickeln, welches die Ebenen der ICF (Funktion, Aktivität, Partizipation) abdeckt, analoge sowie digitale Schreibkompetenzen berücksichtigt und insbesondere schriftsprachliche Diskursfähigkeiten umfasst.

in Zusammenarbeit mit:Dr. Katharina Albrecht (Universität zu Köln)Dr. Petra Jaecks (Universität Bielefeld)JProf. Dr. Maja Stegenwallner-Schütz (Universität Koblenz)Dr. Friederike von Lehmden, Klinische Linguistin

Laufzeit: 01.2022-12.2026

Förderung: Bundesverband Klinische Linguistik e.V.

LeadCom ist Teil des vom BMBF/NextGenerationEU-geförderten Kompetenzzentrums "Schulentwicklung" im Kompetenzverbund lernen:digital. In Zusammenarbeit von elf Hochschulen, zahlreichen Schulen und Transferpartner:innen werden im LeadCom-Projekt Fortbildungs- und Beratungsangebote zur Professionalisierung von Schulleitungen und mit digitaler Schulentwicklung befasster Lehrkräfte an allgemein- und berufsbildenden Schulen im Hinblick auf eine zukunftsorientierte digitale Schulentwicklung entwickelt und umgesetzt. Der Fokus liegt dabei auf der Gestaltung einer digitalen Kommunikations- und Kooperationspraxis und die damit in Verbindung stehende Veränderung der Digital Leadership an Schulen.

Das Teilprojekt an der Universität Paderborn nimmt den Wandel von Kommunikationskulturen in Lehrkräftekollegien und zwischen Schule und Elternhaus in den Blick. Auf Basis einer qualitativ angelegten Studie zu den Perspektiven von Schulleitungen, Lehrkräften und Eltern auf den Wandel digitaler Kommunikationskulturen werden in enger Abstimmung mit Praxispartner:innen Bausteine für zwei Weiterbildungsmodule produziert und verbreitet. Die Ergebnisse des Gesamtverbundes werden als Open Educational Resources (OER) bundesweit digital verfügbar gemacht.

Wissenschaftliche Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Dorothee Meister

Verbundkoordination: Prof. Dr. Rudolf Kammerl (Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg)

Förderung: BMBF/NextGenerationEU

Laufzeit: 8/2023 - 3/2026

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Der mathematikdidaktischen Kompetenz frühpädagogischer Fachpersonen wird eine entscheidende Rolle für die kindliche mathematische Entwicklung zugeschrieben. Theoretisch fundierte Kompetenzmodelle nehmen drei Facetten mathematikdidaktischer Kompetenz frühpädagogischer Fachpersonen an: mathematikbezogenes Wissen, die Fähigkeit zur situativen Beobachtung und Wahrnehmung sowie die Fähigkeit zur pädagogisch-didaktischen Handlung. Dabei wird ein enger Zusammenhang zwischen dem mathematikbezogenen Wissen und der Fähigkeit zur situativen Beobachtung und Wahrnehmung einerseits sowie der Fähigkeit zur situativen Beobachtung und Wahrnehmung und der Fähigkeit zur pädagogisch-didaktischen Handlung andererseits angenommen. Weiter wird davon ausgegangen, dass die Fähigkeit zur situativen Beobachtung und Wahrnehmung einen Teil des Zusammenhangs zwischen dem mathematikbezogenen Wissen und der Fähigkeit zur pädagogisch-didaktischen Handlung vermittelt. Empirisch sind diese Annahmen bisher unzureichend überprüft. Erste Studien – auch aus der Lehrkräfteprofessionsforschung – bestätigen Zusammenhänge zwischen dem mathematikbezogenen Wissen und der Fähigkeit zur situativen Beobachtung und Wahrnehmung. Die Beziehung zwischen der Fähigkeit zur situativen Beobachtung und Wahrnehmung und der Fähigkeit zur pädagogisch-didaktischen Handlung sowie das Zusammenwirken der drei Kompetenzfacetten ist bislang kaum empirisch untersucht. Daraus ergibt sich die Forschungsfrage: Wie beeinflusst die Fähigkeit zur situativen Beobachtung und Wahrnehmung den Zusammenhang zwischen dem mathematikbezogenen Wissen und der Fähigkeit zur pädagogisch-didaktischen Handlung frühpädagogischer Fachkräfte im Bereich ‘Frühe mathematische Bildung’? Zur Beantwortung dieser Frage wird eine Interventionsstudie mit N = 180 frühpädagogischen Fachpersonen in zwei Interventionsgruppen und einer Kontrollgruppe in einem experimentellen Prä-Post-Test Design durchgeführt. Um Wirkungszusammenhänge zu prüfen, wird in Gruppe A das mathematikbezogene Wissen und die Fähigkeit zur situativen Beobachtung und Wahrnehmung, in Gruppe B nur das mathematikbezogene Wissen variiert. Ausgewertet werden die Daten mittels Varianzanalysen mit Messwiederholung. Zusätzlich wird mittels regressionsanalytischen Mediationsanalysen die Annahme zur Vermittlerrolle der Fähigkeit zur situativen Beobachtung und Wahrnehmung zwischen explizitem Wissen und der Fähigkeit der pädagogisch-didaktischen Handlung überprüft.

Wissenschaftliche Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Julia Bruns

Weitere Beteiligte: Prof. Dr. Hedwig Gasteiger (Universität Osnabrück)

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Laufzeit: 04/2024-03/2027

 

Angesichts der zunehmenden sprachlichen Vielfalt an Schulen in Nordrhein-Westfalen gibt es einen hohen Bedarf an qualifizierten Lehrkräften, die Lernende gezielt in der Zweitsprache Deutsch fördern, ihren Fachunterricht unter wertschätzender Nutzung der Mehrsprachigkeit der Lernenden sprachbildend gestalten und handlungsorientierte Sprachkenntnisse vermitteln.

Im Projekt „NRWege in die Sprachbildung“ werden in einem Verbund aus vier lehrkräftebildenden Universitäten (Ruhr-Universität Bochum, Universität Duisburg-Essen, Universität zu Köln, Universität Paderborn) Professionalisierungsmodule für (internationale) Lehrkräfte im Kontext sprachlicher Bildung und Deutsch als Zweitsprache entwickelt, die als Blended Learning- oder Selbstlernangebote für die Lehrkräfteaus-, -fort- und -weiterbildung zur Verfügung gestellt werden. Zielgruppe sind primär interessierte Lehrkräfte aus der Unterrichtspraxis, die in sprachbildenden Kontexten tätig sind. Dazu gehören auch Pädagog:innen, die selbst zugewandert sind und sich derzeit darauf vorbereiten, als Lehrkraft an einer Schule in Deutschland tätig zu werden.

An den einzelnen Standorten werden schwerpunktmäßig folgende Themen bearbeitet:

  •    Basale Lehrkompetenzen für fachfremde DaF/DaZ-Lehrkräfte (Ruhr Universität Bochum)
  •   Herkunftssprachlicher Unterricht und sprachlich-ästhetisches Lernen (Universität Duisburg-Essen)
  •   Mehrsprachige Alphabetisierung (Universität zu Köln)
  •   Sprachliche Bildung am Berufskolleg (Universität Paderborn)

Das Projekt knüpft an die Weiterbildungsinitiative Deutsch als Zweitsprache (2016-2023) des Landes Nordrhein-Westfalen an. Bereits entwickelte Materialien zur Lehrkräfteprofessionalisierung werden gesichtet, systematisiert, ergänzt und neu aufbereitet. Die auf diese Weise konzipierten Professionalisierungsmodule werden im Projekt pilotiert, darauf aufbauend überarbeitet und zum Transfer bereitgestellt.

Laufzeit: 04/2024 - 12/2027

Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (MKW)

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Data Science und künstliche Intelligenz impliziert eine gewachsene allgemeinbildende Bedeutung, eine Bedeutung für Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, für Alltagsbewältigung und für Teilhabe an der Gesellschaft. Im Projekt Data Science und Big Data in der Schule werden interdisziplinär Unterrichts- und Fortbildungsmaterialien entwickelt, erprobt und beforscht, um zentrale Themen und Konzepte von Data Science und künstlicher Intelligenz im Unterricht zu vermitteln. Dazu werden Tools didaktisch analysiert und angepasst, und in einem breiten Netzwerk bestehend aus Lehrkräften, Schulen und Akteuren der Curriculumsentwicklung implementiert.

Mittlerweile sind Data Science und Künstliche Intelligenz in unserem (alltäglichen) Leben angekommen und nehmen auf direkte oder indirekte Weise Einfluss auf unser Handeln. Im Projekt Data Science und Big Data in der Schule möchten wir Bildungskonzepte und konkrete Curriculumsbausteine dahingehend entwickeln, dass Schüler:innen grundlegend verstehen können, wie diese Technologien funktionieren und welche entscheidende Rolle Daten dabei einnehmen. Neben möglichen Risiken soll insbesondere auch in den Mittelpunkt gestellt werden, wie wir selbst KI-Systeme, Datenexplorationen und Big Data einsetzen können, um alltägliche und berufliche Prozesse unterstützen und optimieren zu können.
Das Projekt untersucht im Rahmen der Curriculumsentwicklung, wie ein selbstbestimmter und gleichzeitig befähigender Umgang mit Data Science und KI-Systemen in der Schule erreicht werden kann.

Wissenschaftliche Ansprechpartner: Prof. Dr. Carsten Schulte, Prof. Dr. Rolf Biehler

Weitere Beteiligte: Dr. Susanne Podworny

Förderung: Deutsche Telekom Stiftung

Laufzeit:8/2023 - 7/2026

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Im Verbund der Universitäten Paderborn (AG Büker, AG Oevel) und Bielefeld (AG Kamin) wird in PrimOER die in NRW aufgebaute OER-Fachcommunity der "Inklusiven Grundschulpädagogik" gestärkt und zu einem bundesweiten, interdisziplinären agilen Netzwerk ausgebaut.

Laufzeit: 05/2024 - 04/2026

Gefördert durch: BMBF, Förderlinie OE_COM

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Für effektive Sprachbildung im Fachunterricht müssen Lehrkräfte sprachliche Anforderungen diagnostizieren und Lernende in der Bewältigung dieser Anforderung fokussiert fördern können. Um die dafür benötigten gegenstandsspezifischen professionellen Kompetenzen bei Lehrkräften systematisch auszubauen, ist das Ziel von MuM-Pro-Lesen empirisch zu spezifizieren und zu untersuchen, wie Fortbildungsangebote und Unterstützung durch Unterrichtsmaterialien thematisch zu fokussieren sind.

Laufzeit: 09/2022 - 08/2026

Gefördert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

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QuaMath ist ein Programm des Deutschen Zentrums für Lehrkräftebildung Mathematik (DZLM) und wird gefördert von der Kultusministerkonferenz (KMK). QuaMath hat das Ziel, zur Stärkung der mathematischen Bildung in Deutschland beizutragen, indem 10 000 Schulen und deren Lehrkräfte bei der Weiterentwicklung ihres Mathematikunterrichts durch Fortbildungen, entsprechende Materialien und die Begleitung durch DZLM-qualifizierte Multiplizierende unterstützt werden.

Das QuaMath-Programm ist auf zehn Jahre angelegt und in zwei Phasen gegliedert. In Phase 1 (2023–28) werden Fortbildungsstrukturen aufgebaut, Fortbildungs- und Qualifizierungsmodule entwickelt und beforscht, die Multiplikator:innen für erste Module qualifiziert und die ersten Kohorten an Lehrkräften fortgebildet. In Phase 1 stehen somit die Entwicklung der Fortbildung und Qualifizierung und lokale Wirkungsforschung im Vordergrund.
An der Universität Paderborn werden die Module   'Zahlen und Operationen 1' und 'Frühe mathematische Bildung an Fachschulen' (AG Julia Bruns), 'Diagnose und Förderung' (AG Uta Häsel-Weide) und `Analytische Geometrie" (AG Lena Wessel) entwickelt und beforscht.

Wissenschaftliche Ansprechpartner: Prof. Dr. Julia Bruns, Prof. Dr. Uta Häsel-Weise, Prof. Dr. Lena Wessel

Koordination bzw. weitere Beteiligte:
Prof. Dr. Susanne Prediger (TU Dortmund), Prof. Dr. Christoph Selter (TU Dortmund), Prof. Dr. Anand Pant (IPN)

Förderung: KMK - Ministerien der Länder

Laufzeit: 2024-2027

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Nachhaltige Entwicklung stellt eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung dar. Mit der Agenda 2030 und den darin enthaltenen 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen wird die umfassende Bedeutung für alle Lebensbereiche deutlich. Auch für die Chemie stellen sich Herausforderungen im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung, die seit den 1990er Jahren zunehmenden in den Blick genommen werden. Dabei stellt eine multiperspektivische Betrachtung von Problemstellungen vielfältige neue Anforderungen an angehende Chemiker*innen. Diese reichen vom Denken in komplexen Systemen aus Ökologie, Ökonomie sowie sozialen, kulturellen und politischen Aspekten bis hin zur Abschätzung potenzieller Auswirkungen von Entscheidungsprozessen.

Ziel dieses Projektes ist es daher, derlei Kompetenzen bei angehenden Chemiker*innen zu fördern und sie so auf die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung vorzubereiten. Dazu sollen im Praktikum Analytische Chemie komplexe Problemstellungen implementiert werden, die das Spannungsfeld und die Zielkonflikte unterschiedlicher Parteien fokussieren. Hier sollen digitale Lernumgebungen die Aufnahme digitaler Messwerte ermöglichen, welche anschließend im Kontext der Problemstellung zur Beantwortung genutzt werden können. Digitale Selbstlernangebote sollen den Kompetenzaufbau weiter unterstützen.

Laufzeit: 10.2024-09.2026

Förderung: Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI)

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Im Forschungsprojekt "Visualisierungen bei der Bearbeitung mathematischer Modellierungsaufgaben (ViMo)" wird die Bedeutung des skizzenspezifischen Strategiewissens, kurz Skizzenwissen, für die effektive Anwendung von Skizzen und die Modellierungsleistungen von Schüler:innen im Bereich der Geometrie untersucht. In der ersten Förderperiode lag der Fokus auf der Untersuchung des deklarativen Skizzenwissens, das heißt des Wissens über die Merkmale einer qualitativ hochwertigen Skizze. In der zweiten Förderperiode wird das prozedurale Skizzenwissen, das Wissen über das Vorgehen bei der Konstruktion und Nutzung einer Skizze im Modellierungsprozess, als weiterer Bestandteil des Strategiewissens betrachtet. Ziel ist es, differenzielle und synergistische Effekte der Förderung von deklarativem und prozeduralem Skizzenwissen auf die Wirksamkeit von Skizzen beim mathematischen Modellieren zu erforschen.
Als innovative Untersuchungs- und Instruktionsmethode werden dabei Blickbewegungen und Blickbewegungsmodelle verwendet. Neben (meta-)kognitiven Lernvoraussetzungen werden auch affektive Lernvoraussetzungen, darunter strategiebezogene Motivation, sowie vermittelnde Variablen wie Skizzenart und Skizzenqualität berücksichtigt.
Der erwartete Erkenntnisgewinn bezieht sich auf die Förderung mathematischer Modellierungskompetenzen, die Wirksamkeit selbsterstellter Skizzen und die Elemente erfolgreicher Skizzentrainings. Die Forschung trägt zur Strategieforschung in Mathematik und Naturwissenschaften sowie zur Verbesserung der Unterrichtspraxis in Mathematik bei.

 

Wissenschaftliche Ansprechpartnerin: Jun.-Prof. Johanna Schönherr

Weitere Beteiligte: Prof. Dr. Stanislaw Schukajlow (WWU Münster)

Förderung: DFG

Laufzeit: 04/2024 - 03/2027

Das Vorhaben „WÖRLD – Wirtschaftspädagogik und Ökonomische Bildung: Lehrkräftebildung und Unterricht digital“ bearbeitet in 14 Teilprojekten (TP) aus der ökonomischen und wirtschafts-beruflichen Bildung (ÖB/WB) Fragen zur Gestaltung und zu den Effekten der Lehrkräfteaus- und -fortbildung sowie zu Kompetenzen der Lehrkräfte zur Planung und Gestaltung von digitalem und digital gestütztem Unterricht in der Domäne Wirtschaftswissenschaften. Das Konsortium deckt bei der Entwicklung und Beforschung der Aus- und Fortbildung von Wirtschaftslehrkräften die gesamte Breite des allgemein- und berufsbildenden Studien- und Unterrichtsangebots ab. Aufbauend auf spezifischen Vorarbeiten und Kooperationen der 14 beteiligten Hochschulstandorte (sechs Standorte der ÖB und acht Standorte der WB) erzeugen die Aktivitäten des Konsortiums neue Synergien und wirken direkt auf bestehende Strukturen der Lehrkräfteaus- und -fortbildung in sieben Bundesländern ein.

Im Teilprojekt „digi SAIL: Student Navigator - Student-activating integrated learning“ an der Universität Paderborn arbeiten wir daran, die individuellen Professionalisierungspfade in den Studienprogrammen des Lehramts für Berufskollegs in der beruflichen Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft zu stärken. Hierzu wird ein virtuelles Berufskolleg als Lern- und Entwicklungsumgebung gestaltet, in dem Studierende Dimensionen professionellen Lehrer:innenhandelns (Unterrichten, Bildungsgangarbeit, Beraten und Begleiten etc.) erkunden können. Das virtuelle Berufskolleg wird curricular eingebettet und ermöglicht Studierenden eine Orientierung über den Studienverlauf hinweg. Studierende sollen im Rahmen eines multimedial gestaltbaren Flipbooks im Sinne eines Portfolios ihre individuellen Lern- und Entwicklungspfade festhalten. Hierzu bieten die Lehrveranstaltungen sowie das virtuelle Berufskolleg über den Studienverlauf unterschiedliche Arbeitsaufträge sowie Reflexionsimpulse.

Wissenschaftlicher Ansprechpartner: Prof. Dr. H.-Hugo Kremer

Verbundkoordination: Prof. Dr. Jens Klusmeyer (Universität Kassel)

Förderung: BMBF

Laufzeit: 6/2023 - 12/2025

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In­ter­na­ti­o­na­le Ver­bund­pro­jek­te

Das Projekt AI Literacy - Teacher Academy ist ein internationales Kooperationsprojekt des Programmbereiches ERASMUS-EDU-2025-PEX-TEACH-ACA der Europäischen UnionProjektnummer: 101249404

Die Teacher Academy for AI Literacy (Lehrerakademie für KI-Kompetenz) hat sich zum Ziel gesetzt, dem dringenden Bedarf an der Befähigung von Lehrkräften mit den notwendigen Fähigkeiten und Kenntnissen für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) im Bildungsbereich zu begegnen. Das Projekt basiert auf dem „Digitalen Kompetenzrahmen für Bürgerinnen und Bürger (DigComp 2.2)“ und dem „DigCompEDU-Rahmenwerk“ der Europäischen Kommission, die die Bedeutung digitaler und KI-Kompetenz für Lernende und Lehrende gleichermaßen hervorheben. Trotz der Anerkennung der Bedeutung von KI-Kompetenz durch die Europäische Kommission besteht eine erhebliche Lücke hinsichtlich strukturierter Leitlinien und Curricula für die Lehrerfortbildung in diesem Bereich. Aktuelle Initiativen zur Förderung von KI-Kompetenz in Europa sind fragmentiert und betonen häufig technische Aspekte übermäßig, während die humanistischen und ethischen Dimensionen von KI vernachlässigt werden. Diese Initiative schließt diese Lücke durch die Etablierung eines nachhaltigen und skalierbaren Modells für die Lehrerausbildung, das Lehrkräfte befähigt, KI-Technologien im Bildungsbereich sicher anzuwenden, kritisch zu bewerten und effektiv zu vermitteln. Durch den Aufbau eines transnationalen Netzwerks von Lehrerbildungseinrichtungen, bildungspolitischen Institutionen und Schulen wird das Konsortium spezialisierte Ausbildungsprogramme entwickeln und Fortbildungsmaßnahmen für angehende und praktizierende Lehrkräfte umsetzen. Alle Aktivitäten werden kontinuierlich anhand eines umfassenden Qualitätssicherungssystems überwacht und evaluiert, das im Rahmen des Projekts entwickelt wird. Hauptziel dieses Evaluierungsprozesses ist die ständige Verbesserung von Methoden und Ergebnissen. Mit diesen Initiativen und der Umsetzung eines soliden Verbreitungs- und Nachhaltigkeitsplans wird das Konsortium eine resiliente und wirkungsvolle Akademie etablieren, die zur Umsetzung nationaler Strategien für die digitale Bildung von Lehrkräften beiträgt, sicherstellt, dass Lehrkräfte KI ethisch und kritisch einsetzen, soziale Gerechtigkeit wahren und aktiv gegen Ungleichheiten und digitale Kluft vorgehen.

Laufzeit: 01.2026-12.2028

Förderung: Erasmus +

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Das Projekt AKTIV UPB 2.0 baut auf seinem vom DAAD geförderten Vorgängerprojekt auf und erweitert das Netzwerk. Beteiligt sind Partnerhochschulen in Philadelphia, Togo, Schweden und der Türkei. Ziel ist die curriculare Erweiterung und stärkere Internationalisierung der Lehrkräftebildung mit einem Fokus auf dem forschenden Studieren und der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Studierende absolvieren viermonatige Forschungsaufenthalte mit empirischer Forschung und Praxisbezug. Internationale Lehrendenteams begleiten sie vor Ort und in Online-Kolloquien. Durch Summer Schools, digitale Vernetzung und Open-Access-Publikationen soll das Projekt nachhaltig wirken und die internationale Lehrkräftebildung stärken.

Laufzeit: 01.2025-12.2029

Drittmittel: BMFTR

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Das Projekt CARE+CONNECT zielt darauf ab, die Unterstützung der psychischen Gesundheit an europäischen Hochschulen zu verbessern, indem es strukturierte Interventionen zur Stärkung des Wohlbefindens und der Resilienz von Studierenden anbietet. Zu den Hauptzielen gehören die Einführung eines internetbasierten Tools für kognitive Verhaltenstherapie (iCBT), der Aufbau von Peer-Support-Netzwerken, die Schaffung sicherer Räume für Gespräche über psychische Gesundheit, die Schulung von Hochschulmitarbeitern und Studierenden sowie die Verankerung nachhaltiger Unterstützungsstrukturen. Das Projekt wird in sechs EU-Ländern durchgeführt. Umsetzung: Welche Aktivitäten werden Sie umsetzen? Das Projekt wird einen 8-moduligen iCBT-Kurs für Studierende implementieren, strukturierte Peer-Support-Netzwerke (zwischen Hochschulmitarbeitern und Studierenden) aufbauen, nationale Schulungsworkshops in jedem Partnerland durchführen, eine transnationale Schulungsveranstaltung in Spanien organisieren und den CARE+CONNECT-Implementierungsleitfaden erstellen. Darüber hinaus werden Verbreitungs- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen die langfristige Wirkung sicherstellen, indem die Ergebnisse von CARE+CONNECT in Hochschulen in ganz Europa integriert werden. Ergebnisse: Welche Projektergebnisse und sonstigen Wirkungen erwarten Sie von Ihrem Projekt? Das Projekt zielt darauf ab, zwei strukturierte Peer-Support-Netzwerke, eine mehrsprachige iCBT-Plattform, nationale Pilotworkshops (für die jeweils fünf Hochschulmitarbeiter und zehn Studierende geschult werden) sowie eine transnationale Fortbildungsveranstaltung für Hochschulangehörige und Studierende bereitzustellen. Weitere Ergebnisse umfassen eine verbesserte psychische Gesundheitskompetenz, eine gestärkte emotionale Resilienz der Studierenden, einen Wandel der Hochschulkultur hin zu einer inklusiven psychischen Gesundheitsförderung sowie langfristige Nachhaltigkeit durch politische Integration und Einbindung der Interessengruppen.

Laufzeit: 10.2025-09.2027

Förderung: Erasmus +

Data literate citizen are inevitably for a vibrant democracy. Therefore the main focus of the DataSETUP project is to promote Data Science literacy in schools by enhancing the professional knowledge of student teachers in the field of Data Science Education. To achieve this objective, the project aims to draw attention towards the integration of Data Science into teacher education curricula at the university level from multiple disciplines.

Laufzeit: 11/2023 - 10/2026

Gefördert durch: Europäische Union (EU)

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Das ERASMUS+ Projekt 'Digital Storytelling in Supporting Immigrant University Students’ fokussiert unter Berücksichtigung von Migration und Immigration, Diversity- und Kulturaspekten sowie Sprachlernherausforderungen, die Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Online-Kurses in Form eines MOOCs zur Förderung von Storytelling in digitalen Formaten. Ergänzt wird dies durch die Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines Leitfadens für europäische Sprachenlehrkräfte im E-Book-Format sowie technische Toolkits, Kursmaterialien und Curricula sowie durch die Veröffentlichung von E-Books mit Storytelling von Lernenden im Kontext digitaler Geschichten,

Das Projekt hat eine Dauer von 36 Monaten, wobei Englisch als Projektsprache zum Einsatz kommt.

Laufzeit: 12/2023 - 12/2026

Gefördert durch: Europäische Union (EU)

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Laufzeit: 10.2024-09.2028

Förderung: Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

 

Mit der international vergleichenden Schulleistungsstudie ICILS 2023 (International Computer and Information Literacy Study 2023) realisiert die IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement) nach ICILS 2013 und ICILS 2018 den dritten Zyklus der Studie ICILS. Mithilfe eines international entwickelten und elaborierten Instrumentariums werden empirisch abgesichert Schüler*innenkompetenzen im Bereich der höchstrelevanten computer- und informationsbezogenen Kompetenzen (Computer and Information Literacy, kurz: CIL) in den an der Studie teilnehmenden Staaten erfasst. Wie bereits im Rahmen der Studie ICILS 2018 wird die Studie durch ein Zusatzmodul zum Kompetenzbereich ‚Computational Thinking‘ ergänzt. Deutschland nimmt sowohl an ICILS 2023 als auch an dem Zusatzmodul teil.

Das nationale Forschungszentrum der Studie ICILS 2023 liegt, wie schon für ICILS 2018, an der Universität Paderborn unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Birgit Eickelmann (National Research Coordinator). Die Studie wird in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderzeitraum vom 01.01.2021 bis 30.06.2026 gefördert. Die internationalen Teilnahmegebühren der Studie werden von der Europäischen Kommission in EU-Mitgliedsstaaten kofinanziert.

Die Ergebnisse der bisherigen Studienzyklen finden Sie hier: ICILS 2018 und ICILS 2013.

Die Durchführung der Studie wird durch ein nationales Konsortium unterstützt.

Kontakt: icils2023(at)upb(dot)de
Website: upb.de/icils2023/

Im ERASMUS+ Projekt Inclusive-Uni - Promoting Inclusive Campuses for Equity and Diversity wird Inklusion in der Hochschulbildung in den Mittelpunkt der Betrachtungen gestellt.

Bei Inclusive-Uni handelt es sich entsprechend um ein Projekt im Bereich Higher Education von ERASMUS+, in dem der Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II als Partner aktiv ist.

Dauer: 24 Monate

Projektstart: 01/09/2024

Projektende: 31/08/2027

Inklusive Universitäten sind wichtig, weil sie eine integrative Lernumgebung schaffen, in der Menschen aus verschiedenen Hintergründen, Fähigkeiten und Lebenserfahrungen zusammenkommen können, um zu lernen, zu wachsen und zu gedeihen. Ziel ist es Chancengleichheit zu ermöglichen. Inklusive Universitäten bieten Chancengleichheit für alle Studierenden, unabhängig von ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrem sozioökonomischen Status, ihrer sexuellen Orientierung, ihren physischen Fähigkeiten oder anderen Merkmalen. Dies ermöglicht es jedem, sein volles Potenzial zu entfalten.

Zudem sollen Vielfalt und Perspektiven gefördert werden. Durch die Aufnahme von Studierenden mit unterschiedlichem Hintergrund und Erfahrungsschatz schaffen inklusive Universitäten eine vielfältige Lernumgebung. Diese Vielfalt bereichert den Lernprozess, fördert den interkulturellen Austausch und trägt dazu bei, dass Studierende verschiedene Perspektiven und Denkweisen kennenlernen. Es wird Akzeptanz und Toleranz gefördert. Auch ein Barrierefreier Zugang und die Förderung von Innovationen ist wichtig. Im Projekt Inclusive Uni werden daher innovative inklusive Lernarrangements im europäischen Kontext entwickelt. Die Partner*innen vergleichen verschiedene Sichtweisen auf Inklusion und integrieren inklusive Formen und Methoden in Lehrveranstaltungen und Seminare. Dabei wird digitalen Lösungen Rechnung getragenInsgesamt tragen inklusive Universitäten dazu bei, eine gerechtere, integrativere und dynamischere Gesellschaft zu schaffen, in der ein*ejede*r die Möglichkeit hat, zu lernen und ich aktiv einzubringen.

Im Projekt Inclusive-Uni kommt Englisch als Projektsprache zum Einsatz.

 

Partner:

Necmettin Erbakan Üniversitesi, Türkei (Koordinator, Universitäts- und Konzeptpartner)

- Universität Paderborn - UPB, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II, Deutschland (Universitäts- und Konzeptpartner, Didaktikpartner)

- Universidade do Minho, Portugal, Largo do Paço, 4704-553 Braga (Universitätspartner)

- Zapadnobalkanki Insitut | Western Balkans Institute, Serbien, Kralja Milana 34, 11000 Beograd (Universitätspartner)

- Kahramanmaras Istiklal University, Türkei, Mah. Cumhuriyet Bulvarı 46036. Sokak No:7 46100, Dulkadiroğlu/KAHRAMANMARAŞ (Universitätspartner)

- Uniwersytet Marii Curie-Sklodowskiej, Polen, Plac Marii Curie Sklodowskiej 5, 20-031 Lublin, Województwo lubelskie (Universitätspartner)

- MB "Efekto grupe", Litauen, Kalno g. 2, Arškainių k., Raseinių r. (KMU-Trainings-Partner)

 

Laufzeit: 12/2024 - 06/2027

Gefördert durch: Europäische Union (EU)

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Das ERASMUS+ Projekt 'NFLRPA - Roleplay Initiative Non-Formal Learning through Role-Playing Activities' fokussiert non-formales Lernen für Jugendliche.

Das Projekt hat eine Dauer von 36 Monaten, wobei Englisch als Projektsprache zum Einsatz kommt. Im NFLRPA-Projekt entwickeln und evaluieren die Partner*innen einen Jugendförderansatz für Role-Play. Es wird ein Netzwerk von Schulen aufgebaut, in dem junge Menschen in Rollenspiele eintauchen und sie vernetzen. Dies ist eng mit der allgemeinen außerschulischen Jugendarbeit verbunden. Es erfolgen regelmäßige wöchentliche RPG-Aktivitäten am Nachmittag in Schulen,

die von erfahrenen Rollenspieler*innen geleitet werden. Es geht darum, soziale, sprachliche und berufsbezogene Kompetenzen zu fördern und dies in einem nicht-formalen Lernansatz. Die Rollenspieler*innen werden vorbereitet und geschult, wozu entsprechende Materialien erstellt werden. Es gilt, optimale nicht-formale Lernumgebungen zu schaffen, die die persönliche Entwicklung fördern. Die Universität Paderborn wird den Ansatz wissenschaftlich evaluieren.

Die Aktivitäten werden in der Projektsprache Englisch durchgeführt, sodass von den Teilnehmer*innen gute Sprachkenntnisse erwartet und weiterentwickelt werden. Rollenspiel wirkt sich positiv auf soziale Fähigkeiten, Kommunikationsfähigkeiten, Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeiten, taktische Fähigkeiten aus und unterstützt auch mathematische Kompetenzen, Führungsqualitäten usw.

Die wichtigsten Ergebnisse werden eine wissenschaftliche Studie über die Lernergebnisse und der Aufbau eines Netzwerks sein, welches auch nach Projektende weiter wächst. Zu den Ergebnissen zählen auch die zu entwickelnden Schulungsmaterialien.

Partner:

  • Pakkhús Ungmennahús- PU, Selfoss, Iceland (Koordinator, Roleplaypartner)
  • Universität Paderborn - UPB, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II, Deutschland (Konzeptpartner, Didaktikpartner, Universitätspartner)
  • Dragon Legion e. V., - DL, Deutschland (Roleplaynetwork)
  • Rollenspiel Innsbruck und Tirol - RPI, Österreich (Roleplaypartner)

Laufzeit: 01/2024 - 12/2026

Gefördert durch: Europäische Union (EU)

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Laufzeit: 01/2025 - 12/2026

Gefördert durch: Deutscher Akademischer Austauschdienst - DAAD

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RemoteHeR ist ein Erasmus+ Berufsbildungsprojekt (VET), das Frauen den Einstieg und Erfolg in digitalen und ortsunabhängigen HR-Positionen ermöglicht. Es trägt der zunehmenden Digitalisierung des HR-Sektors und der geschlechtsspezifischen Lücke beim Zugang zu digitalen Karrieren Rechnung. Viele Frauen – insbesondere solche mit Betreuungspflichten, aus ländlichen Gebieten oder mit Migrationshintergrund sowie Wiedereinsteigerinnen in den Arbeitsmarkt – stoßen auf Hindernisse bei der Weiterbildung und der Beschäftigung in der digitalen Wirtschaft. Gleichzeitig setzen Unternehmen in ganz Europa verstärkt auf digitale HR-Technologien (KI-gestütztes Recruiting, cloudbasierte HR-Systeme, Datenanalyse) und benötigen Fachkräfte mit zukunftsorientierten Kompetenzen. RemoteHeR schließt diese Lücke durch die Entwicklung und Umsetzung eines innovativen, flexiblen und inklusiven E-Learning-Programms, das Frauen für ortsunabhängige HR-Tätigkeiten qualifiziert. Hauptziel ist es, Frauen mit digitalen HR-Kompetenzen auszustatten und ihnen den Zugang zu nachhaltigen, flexiblen und ortsunabhängigen Beschäftigungsmöglichkeiten im Einklang mit den Prioritäten der EU für Digitalisierung und Inklusion zu ermöglichen. Entsprechendes Unterziel ist es, die Kluft zwischen den Geschlechtern in der digitalen Belegschaft zu schließen, indem Frauen mit wesentlichen Fähigkeiten für Remote- und digitale HR-Rollen ausgestattet werden. Die Initiative konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer Lernmaterialien, digitaler Tools und Schulungsprogramme, um Frauen in die Lage zu versetzen, flexible HR-Positionen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Start-ups und multinationalen Unternehmen zu sichern.

Laufzeit: 11.2025-07.2027

Förderung: Erasmus +

Im ERASMUS+ Projekt "STEM for inclusive schools" möchten wir MINT-Fachleute/Professionelle durch den Einsatz digitaler Technologie in die Lage versetzen, neue Möglichkeiten zum Erlernen und Lehren von MINT-Fächern zu schaffen und diese als eine wirksame Initiative zur Bewältigung der Herausforderungen bei der aktiven Teilnahme im MINT-Bereich zu verstehen.

Das Ziel des Projekts ist die Stärkung von MINT-Fachkräften und der Schulgemeinschaft dergestalt, dass sie in der Lage sind, integrative Wege zu entwickeln, um das Interesse und die Teilnahme am MINT-Bereich zu steigern. Es gilt ihre Kompetenzen auszubauen, indem neue Möglichkeiten zur Nutzung digitaler Ressourcen im MINT-Bereich angeboten werden, um qualitativ hochwertige Rückmeldungen auf unterschiedliche Lernangebote zu ermöglichen.

Für den Erfolg unserer Initiativen und Maßnahmen, die Beteiligung an MINT zu erhöhen, werden wir die folgenden Schlüsseldimensionen im Projekt berücksichtigen:

1 - Verstärkte Inklusion,

2 - Verstärkter Einsatz digitaler Technologie,

3 - Evaluation zum Zwecke effektiven Feedbacks,

4 - Anleitung und Hilfestellung.

Im Einklang mit diesen vier Bereichen besteht das Ziel des Projekts STEM for inclusive schools darin, MINT-Fachkräfte und die Schulgemeinschaft dazu zu befähigen integrative Wege zu entwickeln, um das Interesse und die Beteiligung an MINT zu steigern und die Kompetenzen der Teilnehmer*innen durch innovative digitale Angebote zu erhöhen. Es geht hier darum, die Möglichkeiten digitaler Ressourcen im MINT-Bereich zu nutzen, um qualitativ hochwertige Antworten auf unterschiedliche Lernstile/-bedürfnisse zu geben.

Projektpartner*innen:

Universität Paderborn, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II (Koordinator)

Universitatea Dunarea de Jos din Galati, Rumänien (Hochschulpartner)

Scoala Gimnaziala Nr. 7 Galati, Rumänien (Schulpartner)

Siec Badawcza Lukasiewicz - Instytut Technologii Eksploatacji, Polen (Forschungspartner)

Inovatif ve Girisimci Toplum Dernegi, Turkei (Schulpartner)

Sucessos Criativos, Lda, Portugal (Design- und Technikpartner)

Laufzeit: 09/2023 - 09/2026

Gefördert durch: Europäische Union (EU)

Websites: Homepage, Partner - Scoala Gimnaziala Nr. 7 Galati , facebook

Das ERASMUS+ Projekt "Sustain EU - European Sustainability Expert - Driving green growth through new skills deployment" ist ein internationales Berufsbildungsprojekt, das Beschäftigungsfähigkeit und Umgang mit veränderten Arbeitsumgebungen und Karrierewegen in den Blick nimmt und dabei Förderungsangebote für Individuen auf Basis des Green-Deal entwickelt und evaluiert. Diese Personen werden zu Expert*innen im Bereich Nachhaltigkeit ausgebildet.

Die berufliche Bildung und Ausbildung (VET) ist der Sektor der allgemeinen und beruflichen Bildung, der dem Arbeitsmarkt am nächsten kommt, und steht an vorderster Front bei der Vermittlung von Fähigkeiten und Qualifikationen, um den digitalen und grünen Wandel erfolgreich voranzutreiben. Das Projekt unterstützt junge Menschen beim Übergang ins Berufsleben und Erwachsene dabei, während ihres gesamten Berufslebens beschäftigungsfähig und anpassungsfähig an veränderte Aufgaben, Arbeitsumgebungen und Karriereentwicklungen zu bleiben.

Angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Trends und des Ziels der EU bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent zu werden, wächst die Bedeutung der Weiterbildung der Arbeitskräfte und der Bedarf an Weiterqualifizierung und Umschulung.

Im Rahmen des Erasmus+-Programms fokussiert das European Sustainability Expert (ESE)-Projekt darauf, Einzelpersonen mit Fachwissen und Fähigkeiten auszustatten, um transformative Veränderungen in Unternehmen und Organisationen in Richtung nachhaltige und widerstandsfähige Zukunft voranzutreiben. Dies geschieht auf Basis der Grundsätze des Umweltschutzes, der sozialen Verantwortung und des wirtschaftlichen Wohlstands. Das Projekt wird eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung des Fachkräftemangels in der EU und beim Aufbau qualifizierter Arbeitskräfte spielen, die in der Lage sind, nachhaltiges Wachstum und Entwicklung im Einklang mit den Zielen des EU Green Deals und der Europäischen Kompetenzagenda zu unterstützen.

Die Projektsprache ist Englisch und das Projekt ist auf eine Dauer von 24 Monaten ausgerichtet.

 

Partner*innen:

  • Instituto de soldadura e qualidade (ISQ), Portugal (Koordinator)
  • Universität Paderborn - UPB, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II, Deutschland (Konzeptpartner, Didaktikpartner, Universitätspartner)
  • Spectrum Research Centre CLG Irland (Bildungs- und Erprobungspartner)
  • Grupul Pentru Integrare Europeana (GIE), Rumäinen (NGO-, Bildungs- und Erprobungspartner)
  • Berufsförderungsinstitut Burgenland Austria Burgenland, Österreich (Bildungs- und Erprobungspartner)
  • CONFIMI Industria Basilicata - Associazione del l'Industria, Manifatturiera e dell'impresa privata di Basilicata, Italien (Bildungs- und Erprobungspartner)

 

Laufzeit: 11.2024 - 10.2026

Gefördert durch: Europäische Union (EU)

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Im ERASMUS+ Projekt "VR-intense - Virtual Reality innovation tool for encouraging new students in environments for higher education lectures and seminars" wird VR-Nutzung in der Hochschulbildung in den Blick genommen. Bei VR-intense handelt es sich daher um ein Projekt im Bereich Higher Education von ERASMUS+, das vom Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II koordiniert wird.

Dauer: 36 Monate

Projektstart: 01/09/2024

Projektende: 31/08/2027

Im VR-intensiven Projekt bauen die Projektpartner*innen ein unterstützendes VR-Setting auf, mit den Zielen:

(a) den Studierenden die Hochschuleinrichtungen und Studienprogramme in Europa vorzustellen,

(b) sowie zur Verbesserung der sozialen und kommunikativen Fähigkeiten und der Studierfähigkeit.

(c) Zudem gilt es umfassende Lernerfahrungen im Hinblick auf die europäische Staatsbürgerschaft für Seminare und Vorträge anzubieten.

 

Partner*innen:

  • Universität Paderborn - UPB, Lehrstuhl Wirtschaftspädagogik II, Deutschland (Koordinator, Konzeptpartner, Didaktikpartner, Universitätspartner)
  • Ingenious Knowledge GmbH, Deutschland (Technikpartner)
  • Universidad a distancia de Madrid SA. Spanien (Universitätspartner)
  • Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Deutschland (Universitätspartner)
  • Future in Perspective Ltd, Irland (Bildungs- und Verbreitungspartner)
  • Universitatea Nationala de Stiinta si Tehnologie Politehnica, Rumänien (Universitätspartner)

Laufzeit: 09/2024 - 08/2027

Gefördert durch: Europäische Union (EU)