Anmeldungen bis 22. Juni möglich
Vom 7. bis zum 9. Juli beleuchten gleich mehrere Veranstaltungen in der garage33, dem Gründungszentrum der Universität Paderborn, Aspekte der Lebensmittelkette aus der Nachhaltigkeitsperspektive. Im Mittelpunkt stehen die ökologische Lebensmittelproduktion, die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung und gesunde Konsumentscheidungen. Neben einer spannenden Podiumsdiskussion und Präsentationen im Rahmen eines sogenannten CoLabs werden Hackathon-Workshops angeboten. Zudem wird es eine Exkursion zum „Tomorrow Eats Festival“ in Lemgo geben. Die Veranstaltungen finden im Rahmen der COLOURS Hochschulallianz an der Universität statt, Sprache der Veranstaltungen ist Englisch. Anmeldungen sind bis zum 22. Juni per E-Mail an cospace.colours@uni-paderborn.de möglich.
CoLab, Hackathon und Exkursion
Das CoLab untersucht die Lebensmittelproduktion im Kontext der grünen Transformation. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ökologischer Lebensmittelerzeugung, der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und gesundheitsbewusstem Konsum. Ziel des CoLabs ist die Entwicklung von Lösungen (Ideen, Beteiligungsformen, Chancen, Szenarien oder Geschäftsmodellen), die die Akzeptanz von Initiativen wie der solidarischen Landwirtschaft (CSA) sowie von regionalen und saisonalen Lebensmittelangeboten, z. B. in der Direktvermarktung oder im Einzelhandel, steigern und Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung ermöglichen. Zudem sollen Verbraucher*innen zu aktivem Handeln und zu Verhaltensänderungen motiviert werden – mit dem langfristigen Ziel, Start-ups in diesem Bereich zu gründen.
Der Hackathon, der zusammen mit Studierenden stattfindet, verknüpft die Themen Lebensmittelproduktion und grüne Transformation und berücksichtigt dabei auch soziale Aspekte. Er widmet sich Themen wie Gesundheit und Wohlergehen, verantwortungsvollem Konsum und Produktion sowie Klimaschutzmaßnahmen. Durch Ideenfindung, Prototyping und Pitches werden Lösungen für die Herausforderungen erarbeitet, mit denen Initiativen in diesem Bereich konfrontiert sind.
Die Exkursion zum „Tomorrow Eats Festival“ auf dem Innovationscampus der TH OWL (Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe) in Lemgo (per Bus-Shuttle) geht der Frage nach: „Welche Ernährungstrends und Innovationen werden die Lebensmittelbranche und unseren Alltag in Zukunft prägen?“
CoLabs an der Universität Paderborn
Im Rahmen der CoLabs werden in Zusammenarbeit von Forschenden der COLOURS-Partnerunis und Akteur*innen aus den beteiligten europäischen Regionen aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen bearbeitet. Dabei sollen Personen aus Forschung und Bildung, Wirtschaft und Industrie, Öffentlicher Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zusammenkommen und so vielfältige Perspektiven einbezogen werden. Als übergeordnete Themen wurden durch die Allianz die Bereiche Gesundheit und Wohlbefinden, Lebensmittelproduktion, Grüne Transformation sowie IT und Digitalisierung identifiziert. Zu diesen aktuellen Themenkomplexen werden in den einzelnen CoLab-Veranstaltungen gemeinsam tragfähige Lösungsansätze entwickelt. Die CoLabs finden zweimal jährlich an der Universität Paderborn statt und richten sich an alle Interessierten aus der Region.
COLOURS Allianz an der UPB
Neben der Universität Paderborn gehören der Hochschulallianz „COLOURS“ die Universität Le Mans (Frankreich), die Universität Castilla-La Mancha (Spanien), die Universität Ferrara (Italien), die Universität Kristianstad (Schweden), die Jan Dlugosz Universität (Polen), die Josip Jurai Strossmayer Universität Osijek (Kroatien), die Universität St Kliment Ohridski Bitola (Nordmazedonien) sowie die Ventspils University of Applied Sciences (Lettland) an. Gemeinsam wollen sie ihr europäisches Netzwerk stärken, ihre internationale Sichtbarkeit erhöhen und die Mobilität innerhalb Europas fördern. Außerdem soll ein multidisziplinärer Ansatz entwickelt werden, um gemeinsam aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Alle Partner*innen sind eng mit ihrem regionalen sozio-politischen und wirtschaftlichen Umfeld verbunden. Daher konzentriert sich ihr Ansatz auch auf die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den jeweiligen Regionen und regionalen Akteur*innen.
Weitere Informationen gibt es auf der Veranstaltungswebseite.