Wissenschaftler*innen des Transregios (TRR) 318 „Constructing Explainability“ der Universitäten Paderborn und Bielefeld laden zum Workshop „Wie begegne ich KI? – von CO2-Ampeln bis ChatGPT“ ein. In dem Workshop wird getestet und erkundet, was in verschiedenen KI-Systemen steckt und wie man ihnen begegnet. Was ist starke und was schwache KI? Kann eine Maschine eigenständig denken? Ist eine KI vertrauenswürdig? Und finde ich KI überhaupt gut? Der Workshop wird an zwei Tagen angeboten und findet am Sonntag, 20. August, sowie Sonntag, 3. September, jeweils von 12 bis 16 Uhr im Kunstmuseum Marta Herford (Goebenstraße 2–10, 32052 Herford) statt.
Die Teilnehmer*innen nehmen eine CO2-Ampel, ein Programm zur Zahlenerkennung und eine Spiele-KI unter die Lupe, experimentieren und diskutieren über die Grundlagen von künstlicher Intelligenz. Sie machen sich mit Vorurteilen gegenüber KI und Fehlern der KI vertraut, um in Anschluss zu erleben, wie sie selbst zu Mitgestalter*innen der KI werden können: Anhand einer angepassten Version des Chatbots ChatGPT können die Teilnehmer*innen selbst eine KI trainieren und die Ergebnisse reflektieren.
Es sind keine KI-Vorkenntnisse notwendig – Interessierte aus allen Bereichen sind herzlich eingeladen. Für Forschungszwecke wird die Veranstaltung auf Video aufgezeichnet. Der Workshop ist auf 20 Teilnehmer*innen begrenzt.
Die Anmeldung erfolgt (kostenlos) über das Marta Herford oder per Mail an communication(at)trr318.uni-paderborn(dot)de.
Die Forschung im TRR 318 „Constructing Explainability“
Im TRR 318 „Constructing Explainability“ (deutsch: „Erklärbarkeit konstruieren“) arbeiten rund 70 Forschende gemeinsam daran, KI nachvollziehbarer zu machen. Dafür untersuchen sie die Prinzipien, Mechanismen und sozialen Praktiken des Erklärens und wie diese im Design von KI-Systemen berücksichtigt werden können. In einem Teilprojekt organisieren Wissenschaftler*innen aus der Soziologie und der Informatik verschiedene Workshops, in denen Bürger*innen KI eigenständig ergründen können.