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look upb Schülerinnen-MINT-Mentoring

Entdecke die Universität Paderborn und erlebe den Uni-Alltag.

Das Schülerinnen-MINT-Mentoring look upb richtet sich an naturwissenschaftlich oder technisch interessierte Schülerinnen der Oberstufe, die noch nicht genau wissen, welches Studienfach das richtige für sie ist oder was sie im Studium erwartet.

look upb bietet einen praxisnahen Einblick in die MINT-Studiengänge der UPB. Studentinnen eines naturwissenschaftlichen oder technischen Studiengangs stehen je einer Schülerin als Mentorin ein ganzes Semester lang zur Seite. Es werden zusammen Vorlesungen und Seminare besucht, die Schülerinnen lernen die Uni, Labore, die Bibliothek und vieles mehr kennen. Zusätzlich bieten wir ein interessantes Rahmenprogramm an.

Was ist Mentoring?

Mentoring bezeichnet eine vertrauensvolle sowie persönliche Förderbeziehung zwischen einer erfahreneren Person (Mentorin) und einer zumeist jüngeren, weniger erfahrenen Person (Mentee). Mentorinnen beraten und unterstützen die Mentees in einem geschützten und hierarchiefreien Raum in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung.

Merkmale:

  • Die Dauer einer Mentoring-Beziehung ist zeitlich begrenzt. Innerhalb dieses Zeitraums findet ein regelmäßiger Kontakt statt.
  • Mentoring ist altersunabhängig, auch wenn die Mentorinnen in der Regel älter sind als ihre Mentees.
  • Mentoring ist ein wechselseitiger Prozess von Geben und Nehmen. Auch die Mentorin kann für ihre persönliche und berufliche Entwicklung profitieren.
  • Mentoring wird im „öffentlichen Raum“ praktiziert: Programmstruktur und das Bestehen von Förderbeziehungen sind sichtbar und transparent.
  • Voraussetzungen für Mentoring sind Freiwilligkeit, gegenseitiges Wohlwollen, Respekt und Vertrauen.
  • Mentoring ist eine Ergänzung zur professionellen Berufsberatung.
Was bringt mir das Mentoring?

Im Mittelpunkt des Mentorings steht der Lern- und Entwicklungsprozess für Dich als Mentee. Du bist die Hauptakteurin in diesem Prozess und trägst selbst die Verantwortung dafür, was Du in der Mentoring-Partnerschaft lernst.

Mentoring bietet in vielerlei Hinsicht die Chance, sich persönlich weiterzuentwickeln:

Weiterentwicklung der Persönlichkeit:

Mentoring macht Deine Kompetenzen für andere sichtbar und gibt dir Gelegenheit, diese noch zu erweitern. Im Dialog mit der Mentorin kannst Du die Fähigkeit, Probleme zu analysieren, verbessern und Deine Urteilsfähigkeit schärfen. Du verbesserst Deine Selbsteinschätzung, lernst Deine Stärken effektiver einzusetzen und Deine Schwächen leichter zu handhaben. Dadurch stärkst Du Dein Selbstbewusstsein.

Weiterentwicklung von Kompetenzen:

Im Mentoring-Prozess werden verschiedenste Kompetenzen, wie Kritik- und Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit und soziale Kompetenz (Selbstkompetenz, Selbstbehauptung, Durchsetzungsvermögen, Kontaktfähigkeit) trainiert.

Orientierung:

Im Mentoring-Prozess werden persönliche Entwicklungsmöglichkeiten geklärt. Du lernst Chancen, Perspektiven und den dafür nötigen Energieaufwand realistisch einzuschätzen. Durch die Mentorin lernst Du andere Perspektiven und Erfahrungen kennen und erweiterst dadurch Deinen Horizont.

Studienplanung:

Im Mentoring-Prozess gewinnst Du eine größere Klarheit über Deine beruflichen und persönlichen Ziele und hast die Möglichkeit, individuelle Strategien für Deine Studienplanung zu erarbeiten.

Programm-Aufbau look upb


Rahmenprogramm für den Durchgang Sommersemster 2020

Sharing Economy Vorlesung 07.04.2020, 13:00 bis 14:30 Uhr, digital

Frauen im MINT-Beruf Interview 09.04.2020, 11:00 bis 11:45 Uhr, digital

Make Light - Photonik selber machen 16.04.2020, 10:00 bis 12:00 Uhr, digital

Vorbereitungsworkshop für Mentees 04.05.2020, 17:00 bis 18:30 Uhr, digital

Auftaktveranstaltung 08.05.2020, 17:00 bis 18:30 Uhr, digital

Studiengangsvorstellung 15.05.2020, 17:00 bis 18:30 Uhr, digital

Team-Event Termin wird im Juni noch festgelegt

MINT-Workshop und Abschlussveranstaltung Termin wird im Juni noch festgelegt

Die Kosten für die Exkursion und für das Team-Event wird von der Universität Paderborn übernommen. Die Termine erfolgen nach Absprache mit den Mentees.

 

Persönliches Mentoring

In regelmäßigen Treffen (mindestens alle 3-4 Wochen) gibt die Mentorin ihre persönlichen sowie studentischen Erfahrungen weiter und bietet Dir Unterstützung und Rat an. Die Themenauswahl für die Gespräche hängt von Deinen Wünschen und Interessen ab. Du erhältst die Möglichkeit, die Mentorinnen während typischer Studienphasen (Vorlesungen, Seminaren, Labor, Bibliothek o.ä.) zu begleiten, um einen Einblick in die studentische Arbeit und den Uni-Alltag zu bekommen.

Teilnahmebedingungen und Anmeldung

Look upb richtet sich an Schülerinnen der Oberstufe, primär der Paderborner Schulen. Die Teilnahme am Rahmenprogramm ist verpflichtend. Alle Termine stehen vorab fest, so dass Du besser planen kannst. Für die Teilnahme am Programm kannst Du vom Unterricht befreit werden und die Entschuldigungen bekommst Du von uns. Die Projektkoordinatorin Tanja steht zudem jederzeit für Rückfragen zur Verfügung.

Um am Mentoring-Programm teilnehmen zu können, benötigen wir einen ausgefüllten Anmeldebogen, der uns postalisch oder digital zugeschickt werden muss. Den Anmeldebogen erhälst du hier. Nach erfolgreicher Teilnahme (dazu gehören regelmäßige Treffen mit der Mentorin und die Teilnahme an den Veranstaltungen des Rahmenprogramms) erhältst Du ein look upb Zertifikat. Zusätzlich kannst Du auch bei der Teilnahme am Programm Punkte für das MINT EC Zertifikat sammeln. Folgende Paderborner Schulen bieten das MINT EC Zertifikat an: Pelizaeus-Gymnasium, Goerdeler Gymnasium und Gymnasium Schloß Neuhaus.

Das Mentoring-Programm look upb ist eine Kooperation mit dem Projekt Frauen gestalten die Informationsgesellschaft.

Erfahrungsberichte

Mentees

Lena Stute

Wie bist du auf look upb gekommen?
Eine Freundin hat mich auf das Projekt aufmerksam gemacht.

Was hat dir besonders gut gefallen?
Mir hat besonders gut gefallen, dass man seiner Mentorin sehr viele Fragen zum Thema Studium und allem was dazu gehört stellen konnte. Ich kenne nun viel mehr Studiengänge und habe bereits ein genaueres Bild darüber gewonnen, was ich studieren will. Auch kenne ich mich bereits besser in der Uni aus, was mir z.B. bei meinem Hochschulpraktikum geholfen hat.

Was konntest du an persönliche und berufliche Erfahrungen mitnehmen?
Ich konnte viele Informationen über sehr viele Studiengänge sammeln. Ich habe zwar immer noch nicht den perfekten Studiengang gefunden, aber trotzdem konnte ich schon viele Studiengänge ausschließen.

Was möchtest du später studieren bzw. was studierst du?
Ich weiß es immer noch nicht genau, was ich später mal studieren möchte. Ich weiß, dass ich Mathe sehr interessant fände. Mir ist allerdings auch aufgefallen, dass mir ein reines Mathe-Studium zu „trocken“ ist. Deswegen fände ich z.B. Maschinenbau, Physik oder Elektrotechnik wahrscheinlich besser. Auch habe ich herausgefunden, dass ich das MINT-Fach gerne mit Wirtschaft paaren würde.


Greta Hartmann

Wie bist du auf look upb gekommen?
Durch einen Flyer in meiner Schule (Gymnasium St. Michael)

Was hat dir besonders gut gefallen?
Den Kontakt und die Gespräche zu meiner Mentorin, es war super individuell. Sie ist immer auf alle Fragen eingegangen und hat sich sehr gut um mich gekümmert.

Was konntest du an persönliche und berufliche Erfahrungen mitnehmen?
Hab keine Angst vor Mathekurse im Studium, Naturwissenschaftler sind auch nur Menschen und keine Genies.

Was möchtest du später studieren bzw. was studierst du?
Ich studiere Chemie als Mono Bachelor an der FU Berlin.


Anna Guntermann

Wie bist du auf look upb gekommen?
Das Programm wurde in der Schule vorgestellt.

Was hat dir besonders gut gefallen?
Der Einblick hinter die Kulissen eines naturwissenschaftlichen Studiums und der Ansprechpartner.

Was konntest du an persönliche und berufliche Erfahrungen mitnehmen?
Es hat mich davon überzeugt, das Mathestudium zu beginnen. Zuvor war ich mir unsicher.

Was möchtest du später studieren bzw. was studierst du?
Ich studiere fachwissenschaftlich Mathematik und Biologie.

 

Mentorinnen

Emiram Kablo

Warum bist du Mentorin geworden?
Zum einen brauchen wir ganz klar mehr Frauen in den MINT Fächern und zum anderen möchte ich Schülerinnen mit der Berufsentscheidung unter die Arme greifen. Für mich persönlich wäre es in meiner Schulzeit sehr hilfreich gewesen.

Was hat dich dazu bewogen, ein MINT-Fach zu studieren?
Bereits mit 9 Jahren beschäftigte ich mich mit Computern. Deshalb war es für mich früh klar, dass ich einmal Informatikerin werden möchte.

Was hat dir besonders gut gefallen?
Mir macht es Spaß, den Schülerinnen Fragen rund ums Studium zu beantworten und ihnen die Uni zu zeigen. Ich fühle mich sehr wohl an unserer Uni und möchte deshalb einen positiven Eindruck vermitteln.

Was konntest du an persönliche und berufliche Erfahrungen mitnehmen?
Als Mentorin erfährt man, was den Schülerinnen wirklich wichtig ist.

 

Ricarda Klemme (ehemalige)

Warum bist du Mentorin geworden?
Ich bin Mentorin, weil ich es schön finde anderen den Studienalltag näher zu bringen. Insbesondere die MINT-Fächer erscheinen von außen oft groß, gewaltig und beeindruckend, da man oft Geschichten hört wie schwer das ist und gerade das Forschen im Labor nicht zum normalen Alltag gehören. Als Mentorin kann ich Schülerinnen jedoch Einblicke in diese eventuell unbekannten Studiengänge geben.

Was hat dich dazu bewogen, ein MINT-Fach zu studieren?
Für mich haben MINT-Fächer ganz viel mit unserem Leben und unserer Umwelt sowie deren Zusammenhänge, Funktionen und Verbesserungen zu tun. Ich finde das spannend und wichtig sich damit zu beschäftigen.

Was hat dir besonders gut gefallen?
Ich habe eine Schülerin einmal in ein Seminar mitgenommen, was ich selbst in diesem Semester besucht habe. Als die Dozentin eine Frage gestellt hat, hat sich keine von den eigentlichen Studierenden getraut eine Antwort zu geben, weil sie sich nicht sicher waren. Die Schülerin hat sich dann aber gemeldet und mit ihrem Allgemein-/Schulwissen versucht die Frage zu beantworten und lag damit richtig. Mir hat das gezeigt, dass wir oft schon viel mehr wissen als wir ahnen und uns manchmal nur trauen müssen nachzudenken und es auszuprobieren.

Was konntest du an persönliche und berufliche Erfahrungen mitnehmen?
Da ich Lehrerin werden möchte, habe ich durch die Arbeit als Mentorin die Möglichkeit einfach ganz andere Einblicke darin zu bekommen, was Schülerinnen beschäftigt und wie wichtig es ist sich Zeit zunehmen, um über die Entscheidungen, wie es im Leben weitergeht, nachzudenken.
 


Ellen Bünte (ehemalige)

Warum bist du Mentorin geworden?
Weil ich anderen Frauen die Angst nehmen möchte, einen von Männern dominierten Studiengang zu beginnen! Wir brauchen viel mehr gut ausgebildete Frauen in gerade technischen Berufen.

Was hat dich dazu bewogen, ein MINT-Fach zu studieren?
In der Schule fand ich besonders Mathe und Physik toll. Mit einem Studium der Elektrotechnik kann ich die beiden Fächer kombinieren und so später viele neue Sachen erfinden und entwickeln.

Was hat dir besonders gut gefallen?
Durch die vielen Unternehmensbesuche mit look upb lernt man interessante potentielle Arbeitgeber in der Region kennen. Außerdem machen die gemeinsamen Team Events immer super viel Spaß :)

Was konntest du an persönliche und berufliche Erfahrungen mitnehmen?
Ich habe Menschen, die noch wenig Erfahrung mit Naturwissenschaften und Technik haben, die Fächer anschaulich und interessant dargestellt.

MINT-Studiengänge an der Universität Paderborn

Folgende MINT-Studiengänge bietet die Universität Paderborn an:

Zum Erwartungscheck und Berufskompass geht's hier.

Das sind wir:

Dr. Stephanie Forge

Projektleitung

Telefon: +49 5251 60-3003

E-Mail: stephanie.forge(at)upb(dot)de

Tanja Nguyen

Projektkoordination

Telefon: +49 5251 60-3070

E-Mail: look(at)upb(dot)de

Karolin Scharf

Die Universität der Informationsgesellschaft