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Foto: Universität Paderborn

| Mitteilung

Wissenschaftliches Symposium zur 40. Paderborner Gastdozentur für Schriftsteller*innen mit Ingo Schulze und Frank Witzel

Am Freitag, 10. Juni, lädt das Zentrum für deutschsprachige Gegenwartsliteratur der Universität Paderborn alle Literaturinteressierten zum „Wissenschaftlichen Symposium zur 40. Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller“ ein. Namhafte Expert*innen aus dem In- und Ausland diskutieren gemeinsam mit den beiden Paderborner Poetikdozenten Ingo Schulze und Frank Witzel deren Werke. Damit setzen sie einen Dialog fort, den die beiden Schriftsteller im Wintersemester 2021/22 an der Universität initiiert haben. Das Symposium findet von 9 bis 18 Uhr auf der Studiobühne am Campus der Universität Paderborn statt und ist öffentlich. Um das freiwillige Tragen von Hygienemasken wird gebeten.

Mit Ingo Schulze und Frank Witzel hatte das Zentrum für deutschsprachige Gegenwartsliteratur im Wintersemester 2021/22 zwei Schriftsteller miteinander ins Gespräch gebracht, die die Geschichte der Bundesrepublik und der DDR von jeweils verschiedenen Seiten beleuchten. Die pandemiebedingt verschobene Begleitveranstaltung wird nun nachgeholt. Organisiert wird das Symposium von Prof. Dr. Norbert Otto Eke und PD Dr. Stefan Elit. Das Programm ist auf der Webseite zur „Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller" zu finden.

Über Ingo Schulze


Ingo Schulze, 1962 in Dresden geboren, lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in Berlin. Er wurde bekannt durch seine Erzählbände „33 Augenblicke des Glücks“ (1995) und „Simple Storys“ (1998), die kaleidoskopartig das Lebensgefühl von Menschen in Zeiten eines epochalen Umbruchs aufblättern. Es folgten neben weiteren Erzählungsbänden mehrere vielbeachtete Romane: „Neue Leben“ (2005), „Adam und Evelyn“ (2008), „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“ (2017) sowie „Die rechtschaffenen Mörder“ (2020). Schulzes Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt. Für sein Schaffen erhielt er zahlreiche nationale und internationale Preise.

Über Frank Witzel


Der 1955 in Wiesbaden geborene Frank Witzel ist seit Beginn der 1980er Jahre freier Schriftsteller und lebt heute in Offenbach und Berlin. Witzel veröffentlichte nach zahlreichen Gedichtbänden und Essays auch Romane: „Bluemoon Baby“ (2001), „Revolution und Heimarbeit“ (2003), „Vondenloh“ (2008), „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ (2015), „Direkt danach und kurz davor“ (2017) und „Inniger Schiffbruch“ (2020). Außerdem veröffentlichte er Arbeiten für den Rundfunk, darunter „Die apokalyptische Glühbirne“ (2017), die Hörstückreihe „Stahnke“ (2019) und „Jule, Julia, Julischka“ (2019), „Uneigentliche Verzweiflung“ (2019) und „Erhoffte Hoffnungslosigkeit“ (2021). Für sein literarisches und anderweitiges Schaffen wurde Witzel unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis (2015), dem Deutschen Hörspiel-Preis (2017) und dem Erich-Fried-Preis (2021) ausgezeichnet.

Über die Paderborner Gastdozentur für Schriftstellerinnen und Schriftsteller


Die Reihe wurde 1983 von Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Steinecke begründet und wird seither in jedem Wintersemester durchgeführt. Seit 2006 wird die Veranstaltungsreihe von Prof. Dr. Norbert Otto Eke und PD Dr. Stefan Elit organisiert. Sie ist ein Angebot der Universität für alle, die in Paderborn und Umgebung an Literatur interessiert sind.

Kontakt

Norbert Eke

Prof. Dr. Norbert Eke

Neuere deutsche Literatur

Zur Person
Stefan Elit

PD Dr. Stefan Elit

Neuere deutsche Literatur

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft