Am Dienstag, 3. Juni, hält der Historiker und Autor Dr. Bodo Mrozek einen Vortrag zum Thema „Zwischen Volksbildung und völkischer Formierung: Transnationaler Nationalismus in der Jugendmusikbewegung (1923–1967)“ an der Universität Paderborn. Mrozek zeichnet dort Brüche, Kontinuitäten und Einflüsse auf die Neuformierung von Musikpädagogik nach und beleuchtet ihre bis zur Gegenwart reichenden transnationalen Verflechtungen. Die Veranstaltung findet von 16.15 bis 17.45 Uhr in Raum O1.224 statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Vortrag und die anschließende Diskussion werden vom Forschungszentrum C:POP in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Zeitgeschichte des Historischen Instituts der Universität Paderborn präsentiert.
Bodo Mrozek
Mrozek ist seit Februar 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berliner Kolleg Kalter Krieg des Leibniz-Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) sowie seit 2023 Beiratsmitglied des „C:POP Transdisciplinary Research Center for Popular Music Cultures and Creative Economies“ an der Universität Paderborn. Er ist Experte für Jugend-, Musik- und Popkultur. Sein Buch „Jugend – Pop – Kultur. Eine transnationale Geschichte“ wurde 2019 bei Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft und 2021 über die Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht, mit dem IASPM-Preis ausgezeichnet und 2024 in französischer Übersetzung veröffentlicht. Er ist zudem Mitherausgeber einer zweibändigen Popgeschichte sowie Herausgeber des Bandes „Sensory Warfare in the Global Cold War“.