Auch in diesem Semester bieten das Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie das Zentrum für deutschsprachige Gegenwartsliteratur der Universität Paderborn eine Reihe von literarischen Lesungen (mit Gesprächen) an. Die Lesungen finden montags ab 16.15 Uhr im Hörsaal G der Universität Paderborn statt und werden von Prof. Dr. Norbert Otto Eke und PD Dr. Stefan Elit ausgerichtet. Der Eintritt ist frei und erfolgt nach aktuellen Hygienebestimmungen (um das Tragen einer Hygienemaske wird gebeten).
Am 24. Oktober stellt Peter Stamm seinen Roman „Das Archiv der Gefühle“ vor. Peter Stamm, geboren 1963 in Scherzingen, studierte nach einer kaufmännischen Lehre ab 1987 Anglistik, später Psychologie mit Psychopathologie und Informatik als Nebenfach. Ab 1990 war Stamm als Journalist u. a. für die „Neue Zürcher Zeitung“, den „Tages-Anzeiger“ und die „Weltwoche“ tätig. Seit seinem Romandebüt „Agnes“ (1998) widmet er sich v. a. dem Schreiben. Seine Werke wurden in fast vierzig Sprachen übersetzt, für Lesereisen war er u. a. in China, Mexiko, Russland, in den Arabischen Emiraten, Kolumbien und dem Iran. Stamm hat u. a. die Romane „An einem Tag wie diesem“ (2006), „Sieben Jahre“ (2011), „Nach ist der Tag“ (2013), „Die sanfte Gleichgültigkeit“ (2018) und „Das Archiv der Gefühle“ (2021), die Erzählungen „Blitzeis“ (1999), „Wir fliegen“ (2008), „Der Lauf der Dinge“ (2014) und „Wenn es dunkel wird“ (2020) veröffentlicht. Hinzu kommen Hörspiele wie „Der letzte Autofahrer“ (1995), „Passion“ (2000) und „Treibgut“ (2005) sowie eine Reihe von Theaterstücken. Stamm wurde u. a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Rauriser Literaturpreis (1999), Preis der schweizerischen Schillerstiftung (2002), Alemannischer Literaturpreis (2011), Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2014), Johann-Friedrich-von-Cotta-Literaturpreis der Landeshauptstadt Stuttgart (2017) und Schweizer Buchpreis (2018).
Weitere Informationen und alle Termine im Überblick gibt es auf der Webseite des das Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft.