Neu­es LLM-ba­sier­te Über­set­zungs­tool

Je internationaler unsere Universität wird, desto wichtiger wird auch eine verlässliche zweisprachige Kommunikation von hoher Qualität. Um diesem Anspruch noch gerechter zu werden und im Sinne der kürzlich veröffentlichten Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Sprache und Mehrsprachigkeit zu agieren, steht ab sofort ein neues, in die universitätsinterne KI-Chat-Umgebung integriertes Übersetzungsmodell zur Verfügung. Dieses greift auf das etablierte Glossar der Universität zurück und unterstützt so eine terminologisch präzise und einheitliche Übersetzung zentraler Inhalte und bereits festgelegter universitätsinterner Begrifflichkeiten vom Deutschen ins Englische.

Das LLM-basierte Tool steht in zwei Varianten zur Verfügung: Das GWDG-Modell priorisiert den Datenschutz, während das OpenAI-Modell eine höhere stilistische Qualität bietet. So können Sie je nach Anforderung – etwa bei weniger kritischen Inhalten – effizient und regelkonform arbeiten. Ausführliche Hinweise zur Funktionsweise und Nutzung beider Modelle finden Sie zudem auf der entsprechenden Informationsseite des ZIM. Ziel ist es, die Qualität von maschinellen Übersetzungen an unserer Universität weiter zu steigern. Dadurch gewinnen die Universitätsübersetzerinnen mehr Kapazitäten, um sich noch stärker auf besonders anspruchsvolle, rechtlich relevante und strategisch bedeutsame Dokumente sowie die sorgfältige Qualitätssicherung konzentrieren zu können.

Die Modelle stehen Ihnen ab sofort zur Verfügung. Sie können sie aktiv ausprobieren und bei Bedarf in den Arbeitsalltag integrieren. Derzeit befindet sich dieser Ansatz in einer Testphase und sowohl das Glossar als auch die Modelle werden laufend erweitert und verbessert. 

Weitere Informationen: AI-Chat: Übersetzungen - ZIM Öffentlich - Confluence