Inklusion vor Ort: Selbstinszenierungspraktiken als Katalysator individueller Förderung, sozialer Integration und inklusiver Bildungsarbeit in multiprofessionellen Teamstrukturen - Teilprojekt: Implementations- und Transferwerkstätten
Überblick
lnklusive Bildungsarbeit muss die konkreten
Gestaltungserfordernisse der Bildungspraxis vor Ort berücksichtigen - die standort-spezifischen Strukturen,
Potenziale und Herausforderungen sind im Transferprozess mit einzubeziehen. Transfer verstehen wir
als einen Verständigungs- und lmplementationsprozess, der Anpassungen.
Kontextualisierungen und (Weiter-)Entwicklungen der sozialen lnnovation sowie eine Auseinandersetzung mit den Motiven,
Verständnissen und Bereitschaften der Beteiligten erfordert. Das Projekt ,lnklusion vor Ort' (lvO)
setzt entsprechend bei den Transfernehmenden an. lm Mittelpunkt steht der Transfer einer pädagogisch didaktischen
lnnovation, die im Rahmen eines vorherigen BMBF-Projekts wissenschaftlich fundiert und
erprobt wurde (s. Kremer et al., i. E.): Das SeiP-Rahmenkonzept.
lm Rahmen eines gestaltungs-orientierten Forschungszugangs
werden ausgehend von fall- basierten Design-Studien Leitlinien und Prinzipien
für den Transfer und die Gestaltung von Entwicklungs-ansätzen einer subjektorientierten
Bildungsarbeit, individuellen Förderung und sozialen lntegration mittels Selbstinszenierungs- praktiken
erarbeitet. Dies zielt auf eine bedarfs- und standort- spezifische Anpassung an die Schul- und Bildungsgangstrukturen
(Gegenstand), die Begleitung von Verständigungsprozessen der multi-professionellen
Akteursgruppen (Prozess) sowie auf die Entwicklung von Aus- und Weiterbildungs-konzepten für transferorientierte
inklusive Bildungsarbeit vor Ort (Struktur).
Key Facts
- Art des Projektes:
- Forschung
- Laufzeit:
- 04/2026 - 03/2029
Detailinformationen
Kontakt
Wenn Sie Fragen zu diesem Projekt haben, kontaktieren Sie uns!
Vera Gockel
Wirtschafts- und Berufspädagogik
Mitarbeiterin - Sekretärin