Steigende Krankheitskosten stellen die Tragfähigkeit unseres Gesundheitssystems infrage. Gleichzeitig nehmen ernährungsmitbedingte Krankheiten zu. Wirksamere Prävention ist das Gebot der Stunde. Die FinanzKommission Gesundheit empfiehlt dafür u. a. eine Süßgetränkesteuer. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat sich bereits dafür ausgesprochen. Doch was bringen solche Abgaben wirklich? Eine aktuelle Stellungnahme fasst die wissenschaftliche Evidenz zusammen und kommt zu dem eindeutigen Schluss: Süßgetränkesteuern sind eine effektive Maßnahme für die Prävention von Adipositas, Diabetes & Co.
Die Initiative wird von mehr als 40 Wissenschaftler*innen und zahlreichen medizinisch-wissenschaftlichen Fachorganisationen unterstützt. Verfasst wurde die Stellungnahme von einem Expert*innenteam aus zehn Forscher*innen, darunter Prof. Dr. Anette Buyken von der Universität Paderborn, die zudem Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist. In Paderborn leitet sie den Bereich „Public Health Nutrition“, der sich der Förderung der Bevölkerungsgesundheit durch ein nachhaltiges Ernährungssystem widmet.
Zur Stellungnahme: https://doi.org/10.5281/zenodo.19648685