Pa­der­bor­ner Eu­r­o­pa-Vor­le­sung: „The re­le­van­ce of Bal­tic Sea re­gi­o­na­lism for Eu­ro­pe at cri­ti­cal junc­tu­res”

Ort: Hörsaal O1/Online

Neuer Vortrag in der Reihe der Paderborner Europa-Vorlesungen: Am Mittwoch, 24. Januar, spricht Prof. Dr. Kazimierz Musial, Professor für Skandinavistik an der Universität Danzig, über „Die Bedeutung des Ostseeraumes an kritischen Punkten der jüngeren Geschichte“. Die Veranstaltung findet um 18.15 Uhr im Hörsaal O1 der Universität Paderborn statt. Die Vorlesungsreihe wurde 2018 vom Institut für Romanistik ins Leben gerufen und behandelt aktuelle Fragen der europäischen Politik, Kultur und Gesellschaft. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Teilnahme am englischsprachigen Vortrag, der auch online verfolgt werden kann, ist ohne Anmeldung möglich. Weitere Informationen sowie den Zugang zum Live-Stream gibt es auf der Webseite der Europastudien.

Der Vortrag hebt sich von anderen Veranstaltungen in der Reihe der Paderborner Europa-Vorlesungen ab, da er nicht wie üblich eine westeuropäische oder deutsch-französische Perspektive auf Europa einnimmt, sondern einen Blick in den Osten und Norden der Europäischen Union (EU) wirft. Musial beleuchtet darin die Entwicklung des Ostseeraums als europäische Makroregion. Sein Fokus liegt auf den sogenannten „criticial junctures“, den historischen Momenten, die in den letzten Jahrzehnten dramatische Veränderungen bedeutet haben: das Ende des Warschauer Paktes nach 1989, die Osterweiterung der EU in 2004 und ganz aktuell der Konflikt mit Russland.  Zudem stellt sich Musial die Frage einer „Ostseeidentität“ („balticness“) mit den dazugehörigen „mental maps“ und Narrativen.

Über den Vortragenden
 

Musial ist Professor für Skandinavistik an der Universität Danzig. Aktuell ist er außerdem als Leitender Berater am „Council of the Baltic Sea States“ in Stockholm tätig. Der Ostseerat ist eine internationale Organisation, in der alle Ostsee-Anrainerstaaten sowie die EU vertreten sind. Musial forscht zu den kulturellen, politischen und ökonomischen Beziehungen im Ostseeraum, mit einem Fokus auf transnationalen Entwicklungen und der Internationalisierung der Hochschulsysteme. 

Kontakt

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Prof. Dr. Stefan Schreckenberg

Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft, Fachdidaktik - Bereich Schreckenberg

E-Mail schreiben +49 5251 60-2889