Epi­lep­ti­sche An­fäl­le durch Echt­zeit­pro­gno­sen ver­hin­dern: Wis­sen­schaft­ler stel­len For­schungs­er­geb­nis­se im Rat­haus vor

Weltweit leiden mehr als 50 Millionen Menschen an Epilepsie. Zu den Hauptsymptomen gehören schwere Anfälle, die häufig mit Bewusstlosigkeit und Verletzungen einhergehen – in einigen Fällen sogar mit tödlichem Ausgang. Zwar gibt es Notfallmedikamente und Sicherheitsvorkehrungen, deren Anwendung wird durch die Unvorhersehbarkeit der Anfälle allerdings erschwert. Wissenschaftler der Universität Paderborn arbeiten deshalb seit rund zwei Jahren an einem neuartigen System für ein am Handgelenk getragenes Gerät, ein sogenanntes Wearable, das Anfallsprognosen in Echtzeit abgibt. Dafür haben sie den Forschungspreis der Universität erhalten. Ihre Ergebnisse präsentieren Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger und Dr.-Ing. Tanuj Hasija am Mittwoch, 11. März, um 18 Uhr im Paderborner Rathaus (historischer Rathaussaal). Prof. Dr. Thomas Tröster, Vizepräsident für Forschung und akademische Karrierewege an der Unviversität Paderborn, leitet in die Veranstaltung ein. Anmeldungen sind bis zum 9. März via E-Mail an anmeldung@zv.uni-paderborn.de möglich. 

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