Nach­hal­tig­keit an der Uni­ver­si­tät Pa­der­born

Warum?

Unsere Motivation
Die Universität Paderborn versteht sich als Multiplikatorin und Impulsgeberin für nachhaltige Transformationsprozesse. Unter Berücksichtigung der planetaren Grenzen und auf Basis sozialer Gerechtigkeit verpflichten wir uns zu einer Wissenschafts- und Bildungskultur, die Gemeinschaft stärkt und ökologische Verantwortung sowie wirtschaftliche Tragfähigkeit fördert.

Wie?

Unsere Orientierung
Aus diesem Grund wird nachhaltige Entwicklung an der Universität Paderborn als interdisziplinäre Querschnittsaufgabe verstanden, die sämtliche Bereiche der Universität betrifft – von Lehre und Forschung über Transfer bis zu Verwaltung und Betrieb. Wir setzen auf das Zusammenspiel aller Bereiche, um nachhaltige Lösungen zu schaffen. Eine nachhaltige Infrastruktur und partizipative Zusammenarbeit bilden die Basis für die Verankerung von Nachhaltigkeit als Leitprinzip.

Was?

Unser Selbstverständnis
Als vielfältige, gerechte und zukunftsorientierte Institution streben wir danach, einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben und unsere Aktivitäten verantwortungsbewusst, sozial gerecht und ressourcenschonend zu gestalten.

 

Un­ser Nach­hal­tig­keits­ver­ständ­nis

Nachhaltige Entwicklung an der Universität Paderborn hat einen hohen strategischen Wert und ist ein wichtiger Teil des Gesamtprofils. Die Universität Paderborn versteht sich als Bildungsinstitution, Multiplikatorin und Innovationstreiberin, die Verantwortung für die Mitgestaltung gesellschaftlicher Transformationsprozesse übernimmt.

Nachhaltige Entwicklung ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, deshalb stärken wir Engagement, Partizipation und eine Kultur aktiver Mitgestaltung auf allen Ebenen der Universität.

Chancengerechtigkeit und Diversität fördern wir durch verbindlich verankerte Strukturen und eine Kultur der Gleichberechtigung, Inklusion und Vielfalt, die allen Hochschulangehörigen gleiche Chancen auf Teilhabe und Entfaltung eröffnet.

Als öffentliche Institution umfasst unser Selbstverständnis zukunftsgerichtetes, verantwortungsbewusstes und transparentes Handeln, das gesellschaftliche Transformation aktiv mitgestaltet.

Im Rahmen unseres Bildungsauftrags verankern wir nachhaltige Entwicklung als Querschnittsthema in allen Studiengängen, um systemisches Denken zu fördern und Studierende zur reflektierten Mitgestaltung gesellschaftlicher Zukunftsprozesse zu befähigen.

Gesellschaftliche Herausforderungen bilden das handlungsleitende Prinzip universitärer Forschung. Unsere Forschung adressiert diese durch ein breites Spektrum wissenschaftlicher Zugänge, von Grundlagenforschung über die Analyse und Sichtbarmachung gesellschaftlicher Zusammenhänge bis hin zu inter- und transdisziplinären Ansätzen, die auf die Entwicklung innovativer und zukunftsfähiger Lösungsoptionen abzielen. Erkenntnisgewinn, das Verstehen, wie die Welt funktioniert, ist dabei zugleich Grundlage und Ergebnis dieses Forschungsprozesses.

Als Kooperationspartnerin für die Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Bildungsbereiche fungieren wir als Motor sowie Multiplikatorin und setzen auf enge Zusammenarbeit mit sowohl regionalen als auch internationalen Akteur*innen.

Wir streben den Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur im ökologischen wie im sozialen Sinne an. Dies umfasst die Minderung klimarelevanter Emissionen, den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien sowie die Entwicklung sozialer Infrastrukturen, die Teilhabe, Gesundheit und Wohlbefinden fördern.

Durch gezielte Klimafolgenanpassung schaffen wir einen Campus, der nicht nur resilient gegenüber klimatischen Veränderungen ist, sondern zugleich lebenswerte Arbeits- und Lernbedingungen für alle bietet.

Diese Leitlinien bilden den Rahmen für die zwölf Handlungsfelder nachhaltiger Entwicklung an der Universität Paderborn und unterstreichen unseren Beitrag zur Gestaltung einer sozial gerechten und zukunftsfähigen Gesellschaft.

Die Nach­hal­tig­keits­ma­trix der UPB

Die zwölf Handlungsfelder der Nachhaltigkeitsstrategie der Universität Paderborn bilden das Herzstück der strategischen Ausrichtung. Sie sind das Ergebnis eines systematischen, partizipativen Entwicklungsprozesses, und stellen als Handlungsfelder, die für die Universität Paderborn größten Hebel zur nachhaltigen Transformation dar.

Mit der Definition der Handlungsfelder legt die Universität Paderborn die Grundlage für eine strategische, anschlussfähige und wirkungsorientierte Weiterentwicklung. Sie zeigen auf, wo die Universität heute steht, welche Potenziale sie besitzt und wie sie – in Zusammenarbeit aller Mitglieder – ihre Verantwortung für eine zukunftsfähige Gesellschaft wahrnimmt.

Die Hand­lungs­fel­der

Vom strategischen Ziel zur konkreten Umsetzung

Die in den Handlungsfeldern definierten strategischen und operativen Ziele bilden den Orientierungsrahmen für die nachhaltige Entwicklung der Universität Paderborn, siehe „die Paderborner Nachhaltigkeitsmatrix". Damit Nachhaltigkeit jedoch nicht nur als strategisches Leitprinzip, sondern als gelebte Praxis wirksam wird, ist die aktive Umsetzung auf allen Ebenen entscheidend. Von zentraler Bedeutung ist dabei, dass strategische Zielsetzungen in konkrete Prozesse, Projekte und Formate überführt werden, die das gemeinsame Handeln fördern und institutionell verankern.

Dieser Übergang vom Plan zum Handeln erfolgt schrittweise und in enger Zusammenarbeit zwischen bestehenden universitären Strukturen – etwa Arbeitsgruppen, Forschungszentren, Lehrinitiativen und Verwaltungseinheiten. Beispiele hierfür sind thematische Workshops, Leitfäden oder Pilotprojekte, die strategische Impulse aufgreifen und in die Praxis übersetzen. So kann der Transferbereich gemeinsam mit der AG Nachhaltigkeit Leitlinien für nachhaltigen Transfer erarbeiten. Forschungszentren wie z. B. das Paderborn Research Center for Sustainable Economy – PARSEC können mit Forscher*innen mit Nachhaltigkeitsbezug gezielt vernetzt und unterstützt werden. Zudem können Lehrinitiativen – etwa im Rahmen von „UPB for Future“ – die Verankerung von Nachhaltigkeit in der Lehre vertiefen.

Entscheidend ist nicht die Form, sondern die Haltung, Nachhaltigkeit wird dann wirksam, wenn sie im Alltag erfahrbar wird und Akteur*innen befähigt, eigenständig Verantwortung zu übernehmen. Auf diese Weise entsteht ein dynamischer Umsetzungsprozess, der stetig weiterentwickelt, überprüft und an neue Anforderungen angepasst werden kann.

Hand­lungs­fel­der

For­schung

Wir machen unsere vielfältige nachhaltigkeitsbezogene Forschung sichtbar, vernetzen Forschende disziplinübergreifend und schaffen einen gemeinsamen Rahmen, der wissenschaftliche Autonomie wahrt und strategische Profilbildung ermöglicht.

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Leh­re

Wir verankern Nachhaltigkeit als Haltung in Curricula, Lehrformaten und der Kompetenzentwicklung von Studierenden und Lehrenden aller Fachkulturen.

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Trans­fer

Wir verstehen Transfer als gegenseitigen Lernprozess: Wir überführen wissenschaftliche Erkenntnisse in gesellschaftliche Wirkung und tragen gesellschaftliche Herausforderungen zurück in die Wissenschaft.

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Entre­pre­neur­ship

Wir fördern Gründungen, die nicht nur wirtschaftlich denken, sondern ökologische und soziale Verantwortung als Kern ihres Geschäftsmodells begreifen.

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Öf­fent­lich­keit

Als Nachhaltigkeitsmultiplikatorin in der Region OWL bauen wir Partnerschaften aus, stärken gesellschaftliches Engagement und machen Nachhaltigkeitsthemen öffentlich sichtbar und erlebbar.

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Kil­ma­schutz und Be­trieb

Von der Energieversorgung über Mobilität bis zur Gebäudeinfrastruktur entwickeln wir unseren Campus konsequent zu einem klimafreundlichen, resilienten und zukunftsfähigen Hochschulbetrieb.

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Be­schaf­fung

Wir verstehen jede Beschaffungsentscheidung als Gestaltungsentscheidung – für ressourcenschonende Produkte, faire Lieferketten und eine Nutzungskultur, die Langlebigkeit vor Neuanschaffung stellt.

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Bio­lo­gi­sche Viel­falt

Wir entwickeln unseren Campus zur lebendigen Lern- und Schutzfläche – durch biodiverse Gestaltung, ökologische Aufwertung und die aktive Beteiligung der gesamten Hochschulgemeinschaft.

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Kreis­l­auf­wirt­schaft

Wir denken Ressourcen vom Ende her: Abfallvermeidung, Wiederverwendung und geschlossene Materialkreisläufe entwickeln wir als betriebliche Praxis ebenso wie als Forschungs- und Lernfeld.

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Cam­pus

Wir gestalten unseren Campus als demokratischen Begegnungs- und Erfahrungsraum, in dem nachhaltige Transformation im Alltag erlebbar wird und alle Hochschulangehörigen aktiv mitgestalten.

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Ar­beits­be­din­gun­gen

Wir verstehen faire, gesunde und chancengerechte Arbeitsbedingungen als Grundlage einer zukunftsfähigen Universität und machen bestehende Strukturen und Angebote für alle Hochschulangehörigen sichtbar.

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In­sti­tu­ti­o­nel­le Ver­an­ke­rung

Wir verankern Nachhaltigkeit strukturell, partizipativ und dauerhaft – in Entscheidungsprozessen, Gremien und der gesamten Hochschulgovernance, unabhängig von Einzelpersonen.

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Der Weg zur Nach­hal­tig­keit­stra­te­gie

Um die für uns wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen systematisch zu identifizieren, haben wir uns bewusst an den Methoden der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) orientiert und diese auf den Hochschulkontext übertragen. In einem mehrstufigen Analyseprozess haben wir untersucht, welche Auswirkungen die Universität auf ihre Umwelt hat und welche externen Faktoren auf uns zurückwirken. So konnten wir die Themen herausarbeiten, bei denen wir als Universität die größten Hebel zur nachhaltigen Transformation in der Hand halten.

Die Strategie selbst ist das Ergebnis eines partizipativen Entwicklungsprozesses, an dem Vertreter*innen aller Statusgruppen aus Fakultäten, Verwaltung, Studierendenschaft und universitären Initiativen aktiv mitgewirkt haben. In Workshops, Expertinnen*gesprächen und gemeinsamen Überarbeitungsschleifen haben wir strategische und operative Ziele erarbeitet, kritisch hinterfragt und weiterentwickelt. Was vorliegt, ist kein abgeschlossenes Dokument, sondern der Beginn eines lebendigen Prozesses: anschlussfähig, lernend und offen für das, was noch kommt.

Mehr Informationen zu unserem Prozess und zum Wirkmonitoring befinden sich hier.

Die Nachhaltigkeitsstrategie 2026

Unser Ausgangspunkt: Das Nachhaltigkeitsstrategie-Dokument als Orientierungsrahmen.

Anlaufstellen und Mitwirken

Nachhaltigkeitsbüro

Das Nachhaltigkeitsbüro der Universität Paderborn ist ein Ort der direkten Vernetzung zwischen Forschung, Lehre, Betrieb und Transfer in Bezug auf Nachhaltigkeitsthemen. Wir vernetzten uns intern und extern und stärken den Fokus auf den Transformationsprozess im Universitätsalltag.

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Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit

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oikos Paderborn - Students for Sustainable Economics and Management

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Ar­beits­grup­pe Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung

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Initiative Nachhaltigkeit

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News zur Nachhaltigkeit an der Universität Paderborn

31.07.2026

Uni­ver­si­tät Pa­der­born ver­öf­fent­licht ers­te Nach­hal­tig­keitss­tra­te­gie

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14.07.2026

Wie Un­ter­neh­men Nach­hal­tig­keit und Di­gi­ta­li­sie­rung ge­mein­sam ge­stal­ten

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06.07.2026

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Kon­takt Nach­hal­tig­keits­bü­ro

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Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

nachhaltigkeit(at)upb(dot)de