Freemover

Eventuell hatten Sie schon immer eine bestimmte Wunschhochschule, an der Sie ein Semester im Ausland als Gast absolvieren wollten, oder Sie finden unter den Partnerschaften der Universität Paderborn kein ausreichendes Angebot für Ihr Fach oder Studienlevel.

 

Alternativ zu einem Auslandssemester an einer Partnerhochschule können Sie dieses auch eigenständig als Freemover organisieren. In diesem Fall können Sie jede Hochschule weltweit Ihrer Wahl selbst kontaktieren, um die individuellen Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren und Deadlines erfragen. Das International Office an der Universität Paderborn ist dann nicht mehr involviert. Als Tipp: auf den meisten Hochschul-Webseiten findet man unter Schlagwörtern wie “International Office, Admission, Exchange, Incoming, Visiting oder Non-Degree Students” entsprechende Informationen. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit die Dienste privater Vermittlungsagenturen in Anspruch zu nehmen.

 

Welche Vor- und Nachteile der Freemover Austausch hat, haben wir hier für Sie im Überblick.

 

 

Vor­tei­le

+ gezielte Bewerbung an Ihrer Wunschuniversität möglich
+ Individuell und flexibel bei Ziel, Dauer und Gestaltung
+ Unabhängig von den Austauschprogrammen und Partnerhochschulen der Universität Paderborn

Nach­tei­le

- viel Eigeninitiative erforderlich, organisatorischer Mehraufwand
- keine Förderung durch Erasmus+
- Finanzierung von Studiengebühren, etc.
- Bewerbungsverfahren und die Anerkennung von Studienleistungen müssen Sie selbst regeln

Hil­fen zur Vor­be­rei­tung

Sobald Ihre Bewerbung an der Hochschule im Ausland akzeptiert wurde, geht es an die weitere Vorbereitung. Es kann sein, dass Sie weitere Nachweise oder Dokumente vorlegen sollen, um sich vollständig zu registrieren. Darüber hinaus kümmern Sie sich um Unterkunft, Visa, Versicherungen, etc. An der Universität Paderborn besprechen Sie vor Abreise die Möglichkeit zur Anerkennung Ihrer Auslandsleistungen. Anbei haben wir einige Hilfen für Sie zusammengestellt.

Viele Hochschulen, insbesondere in den USA, bieten ihren Studierenden eigene Krankenversicherungen an, die oft verpflichtend sind. Dennoch empfehlen wir den Abschluss einer zusätzlichen deutschen Auslandskrankenversicherung. Es ist ratsam, sich auf den Webseiten Ihrer zukünftigen Gasthochschule über die genauen Vorgaben zu informieren.

Es gibt auch als Freemover verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung für einen Auslandsaufenthalt.

Das International Office bietet Freemovern im außereuropäischen Raum die Möglichkeit sich auf das PROMOS Teilstipendium zu bewerben.

Das Erasmus+ Programm (entspricht Raum Europa) ist leider an Partnerhochschulen gebunden und für Freemover nicht geeignet.

Über verschiedene Angebote, wie Stipendien, Auslands BAföG und Studiendarlehen informiert Sie unsere Seite zu Finanzierung . Hier finden Sie auch die Links zu weiteren Stipendiendatenbanken, beispielsweise die des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Besonders Hochschulen in den USA und Kanada verlangen einen Bank Letter. Dieses Dokument bestätigt, dass Sie über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um Ihren Auslandsaufenthalt zu finanzieren. Die aufnehmende Hochschule verwendet den Bank Letter, um sich abzusichern. Sollten Sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten, ist die Hochschule nicht verpflichtet, für Sie einzuspringen.

Wenn Sie einen Aufenthalt außerhalb Europas planen, benötigen Sie ein Studierendenvisum. Dieses Visum können Sie bei der entsprechenden Botschaft oder dem Konsulat beantragen, sobald Sie eine offizielle Zusage von der ausländischen Hochschule erhalten haben.

Sofern dieser nicht bereits für die Bewerbung gefordert wurde, werden vor allem im außereuropäischen Ausland Sprachtests wie z.B. der TOEFL oder IELTS verlangt. Kümmern Sie sich rechtzeitig darum, da diese i.d.R. kostenpflichtig und vorbereitungsintensiv sind und man sich hierfür im Vorhinein anmelden muss.

Wir empfehlen allen Freemovern, ein Learning Agreement auszufüllen, um so bereits vor den Aufenthlat abzuklären, welche Kurse aus dem Ausland an der UPB anerkannt werden können und welche nicht. Auf den Webseiten der Fakultäten finden Sie Informationen zum Anerkennungsprozess.

Ver­mitt­lungs­agen­tu­ren

Vermittlungsagenturen arbeiten mit einzelnen ausländischen Universitäten zusammen, an die sie Freemover vermitteln. Die Leistungen und angebotenen Hochschulen können sich von Agentur zu Agentur stark unterscheiden - überprüfen Sie die jeweiligen Angebote also genau.

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