Gesundheitsförderliche Ernährung bei Depression - Aber wie?
Überblick
Wie kann Ernährung bei der Behandlung depressiver Erkrankungen eine unterstützende Rolle spielen? Im Kooperationsprojekt GErDa (Gesundheitsförderliche Ernährung bei Depression – Aber wie?) von Prof. Dr. Lars Libuda (EKG-Institut, Universität Paderborn), Dr. Nicole Jankovic (Universität Witten/Herdecke) und Prof. Dr. Katja Kölkebeck (Ev. Klinikum Bethel) wird untersucht, welche Effekte die Integration von Ernährungs- und Bewegungstherapie in die Behandlung von Depressionen haben kann. Ziel ist es, evidenzbasierte, personalisierte und bedarfsorientierte Interventionen zu entwickeln, die die Gesundheit von Betroffenen langfristig fördern.
In der ersten Projektphase werden systematisch Informationen stationär behandelter Patient*innen mit depressiven Erkrankungen am Universitätsklinikum für Psychiatrie und Psychotherapie des Evangelischen Klinikums Bethel Bielefeld erfasst. Dabei werden nicht nur Gewichtsverläufe, sondern auch anamnestische Daten und Therapieverläufe dokumentiert. Die Auswertung dieser Daten ermöglicht es, Muster der Gewichtsentwicklung während der Therapie zu identifizieren und mögliche Zusammenhänge mit verschiedenen Antidepressiva zu untersuchen.
Key Facts
- Art des Projektes:
- Forschung
- Laufzeit:
- 04/2025 - 03/2026
- Beitrag zur Nachhaltigkeit:
- Gesundheit und Wohlergehen