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Perspektivenwechsel.

Foto: Universität Paderborn

| Pressemitteilung

Studium – und dann?

Dr. Sören Grannemann berichtet über seine Tätigkeit bei dSPACE

Bei der Vortragsreihe „Studium – und dann?“, die jedes Semester von der Fachschaft und dem Department Physik der Universität Paderborn organisiert wird, stellen Physiker*innen, die sich bereits im Berufsleben befinden, ihre Werdegänge vor und zeigen Studierenden Alternativen zur universitären Forschung auf. Im August wurde Dr. Sören Grannemann von dem Elektronik- und Software-Unternehmen dSPACE als Gastredner eingeladen. Grannemann ist technischer Redakteur in der Abteilung „User Documentation and Language Services“.

Tüftler und Theoretiker zugleich: Zu Grannemanns Aufgaben gehört die Dokumentation komplexer Programme in Kooperation mit Software-Entwickler*innen und Produktmanager*innen. Seit Kurzem entwickelt er außerdem KI-gestützte Werkzeuge für die Redaktion. Bei der Einarbeitung in neue Produktversionen recherchiert er regelmäßig technische Sachverhalte. Auf die Frage, wie sein Studium ihn auf die Ausübung seiner jetzigen Tätigkeiten vorbereitet hat, antwortet Grannemann: „Mehr noch als das Fachwissen helfen mir vor allem die Soft Skills täglich weiter. Aber auch die Unerschrockenheit vor komplexen Inhalten, die ich mir im Studium angeeignet habe, sowie analytisches Denken und das Anwenden von wissenschaftlichen Methoden sind hilfreich. Nicht zuletzt natürlich auch das breite technische Wissen, das ich im Studium erworben habe.“ 

Dass das Studium also durchaus auch etwas mit der Realität zu tun hat, wissen die Studierenden. Sie ziehen ein Vergleich zum „Paderborner Physik Praktikum 3P“, dem viersemestrigen Laborpraktikum im Studiengang Physik: „Die Arbeit von Herrn Grannemann ist in etwa vergleichbar mit der Vorbereitung auf Experimente hier im Praktikum – nur dass wir noch ein Skript zur Hilfe haben. Uns ist nochmal ganz deutlich geworden, wie wichtig die Kompetenzen, die man während des Physikstudiums erwirbt, für den späteren Beruf sind“, fasst Physikstudent Fynn Bremser zusammen. Dr. Marc Sacher, Leiter des Laborpraktikums, freut sich, dass die Studierenden die Parallelen erkennen: „Unser Laborpraktikum ist genau als Vorbereitung auf die spätere Arbeit in der Forschung und der Industrie ausgerichtet.“

In der Physik gibt es viele Berufsfelder, die für Absolvent*innen infrage kommen: in der Forschung, der Industrie aber auch im Management. Bei dem Physikstudium in Paderborn geht es deshalb vor allem darum, den Studierenden einen hohen Praxisbezug zu bieten und sie damit bestmöglich auf spätere Tätigkeiten vorzubereiten. Neben den Grundlagen aus Physik, Chemie und Mathematik steht auch immer angewandte Forschung im Labor auf dem Programm. Sacher fügt in seiner Rolle als Studienberater hinzu: „Der Beruf des Physikers eröffnet zahlreiche Karriereperspektiven – einige davon werden im Rahmen der Reihe vorgestellt.“

Weitere Informationen unter: physik.uni-paderborn.de sowie unter physik.uni-paderborn.de/studieninteressierte

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