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Der Campus im Frühling. Bildinformationen anzeigen

Der Campus im Frühling.

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica.

| Mitteilung

„Challenge“ your Technology – Start-ups der garage33 sprachen mit Manager*innen der Volkswagen Group Components Gießerei in Kassel

Am vergangenen Samstagnachmittag brachte das Technologietransfer- und Existenzgründungscenter der Universität Paderborn (TecUP) erstmalig junge Gründer*innen mit Manager*innen der Volkswagen Group Components zusammen. Im Rahmen der Initiative „Social Day – Ein Tag für die Gemeinschaft“, an dem sich das Unternehmen einmal jährlich in der Region engagiert, konnten ausgewählte, branchennahe Start-ups der garage33 von der Expertise der Manager*innen der Volkswagen Gießerei aus Kassel profitieren. Aufgrund der aktuellen pandemischen Lage fand die Veranstaltung digital statt.

Drei Start-up Teams nutzten in fünfminütigen Präsentationen, sogenannten „Pitches“, die Gelegenheit, ihre innovativen Geschäftsideen vor sieben Mitarbeiter*innen der Volkswagen Group Components Gießerei Kassel vorzustellen. Mirco Wöllenstein, Gießereileiter Kassel, Gerd Zahnwetzer, Leiter Planung Gießerei und Bearbeitung, Dr. Matthias Hördler, Leiter Entwicklung Gießerei, Dr. Arno Filter, Leiter Gießerei Bearbeitung, Dr. Siegfried Wüst, Leiter Fertigung Gießerei und Schmelzwerk sowie Dr. Bernadette Vogt, Assistenz Leitung Gießerei Kassel, verfolgten die Präsentationen der Teams live an ihren Monitoren.

Nach einer kurzen Begrüßung sowie einer Vorstellung des TecUP durch Geschäftsführer Prof. Dr. Sebastian Vogt machte das Team von „LS Hybrid Solutions GmbH“ den Auftakt. Das dortige Geschäftsmodell zeichnet sich unter anderem durch die Produktion innovativer Bauteilkonzepte unter Beachtung konsequenter Leichtbaustrategien aus. „Wir suchen nach Alternativen zu Gusseisen oder Stahl. Es werden Leichtbaulösungen für den Automobilbau benötigt, verstärkt noch durch das Aufkommen der Elektromobilität“, erklärt Volker Welzel, Geschäftsführer der LS Hybrid Solutions GmbH. Anschließend hatten er und sein Geschäftspartner Simon Pöhler fünfzehn Minuten Zeit, um sich den Fragen der Expert*innen zu stellen sowie Feedback und hilfreiche Tipps zu erhalten.

Dann folgte Patrick Taplick, Geschäftsführer des Start-ups „derioXR“, mit seiner innovativen Geschäftsidee. derioXR möchte auf Grundlage von Virtual Reality Produktionsprozesse optimieren. Die fehlende Integration der prozessbeteiligten Mitarbeiter*innen sei eine der größten Schwierigkeiten, so Taplick. Im Anschluss an die Präsentation wurde mit den Manager*innen von Volkswagen über die Vision sogenannter digitaler Zwillinge als Erweiterung des Geschäftsmodells diskutiert.

Das Start-up „VanSite“ beendete mit seiner innovativen Idee eines Online-Buchungsportals für naturnahe Camping-Stellflächen als Alternative zum Wildcampen den offiziellen Teil der Veranstaltung. „Ich suche genau solche Stellplätze, wie ihr sie auf eurer Plattform anbietet. Geht damit bitte auch nach Island!“, lobte Dr. Matthias Hördler das Team.

Im Anschluss an die Präsentationen konnten sich die Expert*innen mit den innovativen Ideengebenden in lockerer Atmosphäre digital austauschen. Prof. Dr. Sebastian Vogt bedankte sich bei allen Teilnehmenden und betonte: „Für unsere Start-up Teams ist ein direkter Austausch mit Experten und Expertinnen aus der Wirtschaft enorm wichtig.“ Abschließend sprach er an die Mitarbeiter von Volkswagen eine Einladung in die garage33 aus, sobald die Lage es zulasse. „Wir kommen vorbei!“ entgegnete Dr. Matthias Hördler und reflektierte somit auf die gelungene Veranstaltung. Mirco Wöllenstein bedankte sich für die gelungene Veranstaltung: „Ich bedanke mich noch mal für die Chance mit den Gründern diskutieren zu können. Ich denke gerade für uns ist es wichtig uns zu öffnen und von den Gründern zu lernen neue Wege zu gehen. Wir konnten sehen, wie Begeisterung für die eigene gute Idee Berge versetzen und Widerstände aus dem Weg räumen kann. Mein Team und ich freuen uns in Zukunft auf mehr von diesen Formaten.“ Neben persönlichen Gesprächen bot sich den Gründer*innen bei diesem Format vor allem die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und von der Expertise der Manager*innen zu profitieren.

Text: Lena Gold, TecUP

Die Universität der Informationsgesellschaft