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Der Campus im Frühling. Bildinformationen anzeigen

Der Campus im Frühling.

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica.

| Mitteilung

Auf der Suche nach dem historischen Stimmklang – Forschungsteam aus Detmold und Paderborn präsentiert Ergebnisse zum DFG-Projekt „Technologien des Singens“

Vom 2. bis 4. November veranstalten das Musikwissen­schaftliche Seminar Detmold/Paderborn und das Erich-Thienhaus-Institut der Hochschule für Musik Detmold eine internationale Konferenz. Anlass ist der bevorstehende Abschluss des DFG-Forschungsprojekts „Technologie des Singens“. Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben, das im März 2016 startete und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit einer Millionen Euro unterstützt wurde, beschäftigte sich mit der Frage, welchen Einfluss die Tonaufnahme auf das Singen und damit auf den Körper hatte. Auf der Konferenz werden nun die Ergebnisse von den Hauptverantwortlichen Prof. Dr. Rebecca Grotjahn, Dr. Karin Martensen (Musikwissenschaftliches Seminar Detmold/Paderborn) sowie Prof. Dr.-Ing Malte Kob (Erich-Thienhaus-Institut der HfM Detmold) und ihren Teams vorgestellt. Das Musikwissen­schaftliche Seminar ist eine gemeinsame Einrichtung der Hochschule für Musik Detmold und der Universität Paderborn.    
 
Vorträge und Posterpräsentationen von nationalen und internationalen Gästen aus den Bereichen Musikjournalismus, Musikwissenschaft, Musikalische Akustik und Aufnahmetechnik runden die Konferenz ab. Sie befassen sich u. a. mit der Technik von historischen Stimmaufnahmen und ihrer Wechselwirkung mit der Stimme, Gesangstechniken im Körper- und Mediendiskurs sowie der Ästhetik zur Gesangsaufnahme. 
 
Das Grammophon steht symbolisch für einen grundlegenden ästhetischen Wandel, der Auswirkungen auf Musikschaffende, die Aufführungspraxis und die Musikindustrie hatte. Die zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch junge Technik wirkte sich in besonderer Weise auf die Praxis und die Wahrnehmung des Singens aus. Tonaufnahmen erweisen sich als Quellen für eine durch die Bedingungen des Mediums geprägte Ästhetik, die mit der Geschichte des Körpers untrennbar verbunden.
 
Um schriftliche Anmeldung zu dem Symposium unter julia.daihs(at)hfm-detmold(dot)de wird gebeten. Weitere Informationen finden Sie unter www.hfm-detmold.de/tds.

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