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Der Campus im Frühling. Bildinformationen anzeigen

Der Campus im Frühling.

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica.

| Pressemitteilung

Nachwuchswissenschaftler erhalten Forschungspreis 2015 der Stiftung der Dienstleistungsgruppe Salzkotten

Die Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn hat am 17. Juli drei Nachwuchswissenschaftler mit dem diesjährigen Forschungspreis der Stiftung der Dienstleistungsgruppe Salzkotten (DGS-Stiftung) ausgezeichnet. 

Dr. Christoph Singer vom Institut für Anglistik und Amerikanistik erhält die Auszeichnung für die Organisation der internationale Konferenz zum Thema „Waiting as a Cultural Practice“. Die interdisziplinäre Konferenz findet an der Universität Paderborn im kommenden Jahr vom 20. bis 22. Mai statt und wird von Singer gemeinsam mit Prof. Olaf Berwald von der Kennesaw State University in Atlanta veranstaltet. Die interdisziplinäre Veranstaltung diskutiert ein Thema, das gerade aufgrund seiner Alltäglichkeit selten Betrachtung findet: das Warten. Neben narrativen und ästhetischen Betrachtungsweisen ist vor allem die sozio-politische Dimension von Interesse. Diese erschließt sich, wenn institutionelle Räume des Wartens, gerade im 20. Jahrhundert, wie Gefängnisse, Wartezimmer, Flüchtlingslager und Camps betrachtet werden.

Dr. Kerstin Drossel und Tilman-Mathies Klar erhalten den diesjährigen Forschungspreis für ihr Projekt „TiGer – Tablets im Gymnasium evaluieren und reflektieren“. Mit der zunehmenden Digitalisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche steigt auch die Bedeutung mobiler Computer, so genannter Tablet-Computer. Während die Geräte im beruflichen und privaten Kontext schon eine hohe Verbreitung aufweisen, stellt der schulische Einsatz noch eine Ausnahme dar. 

Nicht so im Gymnasium Nepomucenum Rietberg: Hier gehört der Tablet-Einsatz seit Beginn des Schuljahres 2014/15 für zwei Klassen des siebten Jahrgangs zum Schulalltag. Die Geräte können flexibel in das Unterrichtsgeschehen integriert werden und die Rolle der Lernenden und Lehrenden wird in diesem Kontext neu definiert. Zudem können Tablets durch die Individualisierung von Lernen und die vielfältigen sozialen Austauschmöglichkeiten erweiterte Ermöglichungsräume für den Umgang mit Heterogenität und mit Fragen der Inklusion eröffnen, sind sich die beiden Wissenschaftler einig.

Der Prozess der Einführung und Nutzung der Tablets wird von der Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Kerstin Drossel und dem Nachwuchswissenschaftler Dipl.-Päd. Tilman-Mathies Klar im Rahmen ihrer Arbeitsgruppen (AG Schulpädagogik, Prof. Dr. Birgit Eickelmann, und AG Allgemeine Didaktik und Medienpädagogik, Prof. Dr. Bardo Herzig) begleitet. Sie erforschen, welche Bedingungen für das Gelingen eines lernförderlichen Einsatzes der Tablets maßgeblich sind und welche Wirkungen dabei im Unterricht erzielt werden können.

Die Preise wurden durch Prof. Dr. Volker Peckhaus, Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn, und Dr. Uwe Baer, Geschäftsführer der DGS-Stiftung, überreicht.

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