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Der Campus im Frühling. Bildinformationen anzeigen

Der Campus im Frühling.

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica.

| Mitteilung

Stahl und Aluminium – Was hält eine moderne Autokarosserie zusammen?

Diese Frage haben sich wohl die vielen Besucher des LWF-Messestands auf der EuroBLECH in Hannover vom 21. bis 25. Oktober 2014 gestellt. Die international besetzte Veranstaltung ist die weltweit größte Branchenfachmesse für Blechverarbeitung. Das Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF) der Universität Paderborn war eine Woche lang präsent und präsentierte seine Exponate neben großen Institutionen aus dem Maschinenbau und Herstellern aus der ganzen Welt.

Die am LWF-Stand ausgestellte Rohkarosserie des aktuellen Mercedes-Benz SL Cabrio (Baureihe R231) war immer wieder ein großer Anziehungspunkt, an dem die Besucher die verschiedenen innovativen mechanischen Fügeverfahren direkt am Fahrzeug besichtigen konnten. Die Bauteile und Halbzeuge der Karosserie bestehen aus Aluminiumblech, -guss und -strangpressprofilen sowie Stahlblech und sind mit Clinchen, Halbhohl- und Vollstanznieten, Direktverschrauben, Hochgeschwindigkeitsbolzensetzen und thermischen Fügeverfahren wie dem Rührreibschweißen, teilweise in Kombination mit strukturellem Kleben, gefügt.

Weiter stellte das LWF aktuelle Arbeiten und neueste Entwicklungen aus der öffentlich geförderten Forschung zum mechanischen, thermischen und klebtechnischen Fügen sowie zum Hybridfügen vor. Neben vielen Fachinformationen konnten die Besucher auch verschiedene Proben unter anderem zum Vollstanznieten, Widerstandselementschweißen, Blindnieten oder zur Clinchtechnologie betrachten und sich von den Mitarbeitern des LWF die Besonderheiten zeigen und erklären lassen.

Das Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik war Teil eines großen Gemeinschaftsstands der Europäischen Forschungsgesellschaft für Blechverarbeitung e. V. (EFB) und bereits zum wiederholten Mal auf der Messe EuroBLECH vertreten. Das LWF bedankt sich für die Bereitstellung der Fahrzeugkarosserie bei der Daimler AG sowie bei Dr.-Ing. Hans-Christian Schmale für seine Unterstützung.

Text: Jana Neuhaus (LWF)

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