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Perspektivenwechsel.

Foto: Universität Paderborn

| Mitteilung Graduiertenkolleg Automatismen

Gastvortrag von Dr. Markus Stauff am 11.5.: „User produzieren: Zur Regulierung medialer Praktiken“

Im Rahmen der Ringvorlesung des Paderborner Graduiertenkollegs "Automatismen", die in diesem Semester das Thema "Praktiken" behandelt, wird Dr. Markus Stauff am 11. Mai an der Universität Paderborn zu Gast sein. Der Vortrag mit dem Titel „User produzieren: Zur Regulierung medialer Praktiken“ findet in Raum E5.333 statt und beginnt um 18.15 Uhr.

Ob durch die freie Wahl der Kamera-Perspektive im digitalen Fernsehen, das Verfassen von Blogs oder die Bewertung und Kommentierung von Artikeln im Internet – die Figur des ‚users’ und mit ihr die aktive Teilhabe ist im Zeitalter digitaler Medien allgegenwärtig. Dr. Markus Stauff betrachtet in seinem Vortrag ihre Genese. Stauff vertritt die These, dass die Nutzer selbst an der Hervorbringung medialer Praktiken beteiligt sind. In den Mittelpunkt rückt somit auch die Frage, inwiefern mediale Praktiken nur als Effekte von bestimmten Nutzer- und Regulierungsstrategien denkbar sind.

Dr. Markus Stauff arbeitet seit August 2008 an der Abteilung „Media Studies“ der Universität Amsterdam. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Cultural Studies, Theorie des Fernsehens und Digitale Medien. 2004 promovierte er an der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit zum digitalen Fernsehen.  Seit Oktober 2007 ist Markus Stauff Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Medienwissenschaft.

Das im Mai 2008 an der Universität Paderborn eingerichtete DFG-Graduiertenkolleg „Automatismen“ versammelt Dissertationsprojekte, die Automatismen, verstanden als Abläufe, die sich einer bewussten Kontrolle weitgehend entziehen, im Feld der Medien, der Informationstechnik und der Kultur untersuchen. Konstitutiv ist der Brückenschlag zwischen Kulturwissenschaft und Informatik. Weitere Informationen unter: www.upb.de/gk-automatismen.
 

Graduiertenkolleg Automatismen
Koordination
PD Dr. Sylvia Kesper-Biermann

Die Universität der Informationsgesellschaft