42.541 Qua­drat­me­ter für For­schung und Leh­re: Richt­fest für die Neu­bau­ten Z1 und Z2

 |  CampusPressemitteilungFakultät für MaschinenbauFakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik

Ein hohes Tempo legt das Team des BLB NRW und des Generalunternehmers bei den Neubauten Z1 und Z2 der Universität Paderborn vor. Seit der Grundsteinlegung sind nur etwa neun Monate vergangen, die Rohbauarbeiten bei einem der größten Neubauprojekte der Universität Paderborn sind abgeschlossen. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) und die Universität feierten diesen Meilenstein gemeinsam mit zahlreichen Gästen. 

Zum Richtfest der Neubauten Z1 und Z2 begrüßte Bastian Jäntsch, Leiter der BLB-Niederlassung Bielefeld, unter anderem Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Simone Probst, Vizepräsidentin der Universität Paderborn, Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW sowie den stellvertretenden Bürgermeister Robert Siemensmeyer. Gemeinsam mit den am Bau Beteiligten würdigten sie den erfolgreichen Abschluss der Rohbauarbeiten und den planmäßigen und zügigen Fortschritt der Bauarbeiten.

Die beiden viergeschossigen Neubauten entstehen als moderne Ersatzneubauten auf einer Campuserweiterungsfläche am Mersinweg und bieten künftig auf 42.541 Quadratmetern Brutto-Grundfläche optimale Bedingungen für Forschung, Lehre und wissenschaftlichen Austausch. Sie ersetzen die bestehenden Gebäude P1 sowie P4-P7 der Universität. Der westliche Neubau Z1 ist für die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik vorgesehen, der östliche Neubau Z2 für die Fakultät für Maschinenbau

Magistrale und mehrgeschossige Brücke verbindet beide Gebäude

Die Neubauten Z1 und Z2 der Universität Paderborn zeichnen sich durch eine klare architektonische Struktur und hohe funktionale Flexibilität aus. Zentrales Element beider Gebäude ist eine durchgängige Magistrale, die sämtliche Ebenen miteinander verknüpft und eine gute Orientierung innerhalb der Gebäude ermöglicht. Entlang dieser Erschließungsachse entstehen Kommunikations- und Aufenthaltsbereiche, die den Austausch und Begegnungen zwischen Studierenden, Lehrenden und Forschenden fördern. Die beiden Gebäude werden künftig mit einer mehrgeschossigen Brücke miteinander verbunden und bilden so ein zusammenhängendes Ensemble auf dem Campus.

Neben modernen Hörsälen, Seminar- und Büroflächen entstehen spezialisierte Forschungs- und Laborbereiche, die eine zeitgemäße Infrastruktur für Lehre und Wissenschaft bieten und zugleich Raum für zukünftige Entwicklungen der Fakultäten schaffen.

Umfangreiche Maßnahmen zur Nachhaltigkeit

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Energieeffizienz und Ressourcenschonung. So wurden rund 80.000 Tonnen felsiger Bodenaushub im regionalen Materialkreislauf wiederverwendet und in einem nahegelegenen Zementwerk zu Beton, Split und Schotter weiterverarbeitet. Das Energiekonzept sieht die Nutzung der Abwärme des benachbarten Hochleistungsrechenzentrums ebenso vor wie Photovoltaikanlagen, extensive Dachbegrünungen sowie die Umsetzung des energetischen Standards „Effizienzgebäude 40“. Zudem wird eine Silber-Zertifizierung nach dem Bewertungssystem „Nachhaltiges Bauen“ angestrebt.

Mit dem Richtfest ist nun ein wichtiger Meilenstein erreicht. In den kommenden Monaten folgen der technische Ausbau sowie der Innenausbau.

Stimmen zum Richtfest

„Moderne, gut ausgestattete Gebäude sind wichtige Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre. Deshalb treibt das Land die Modernisierung der Hochschulinfrastruktur in großen Schritten voran. Die Neubauten der Fakultäten für Elektrotechnik, Informatik, Mathematik und Maschinenbau an der Universität Paderborn sind ein Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Dank exzellenter Lehr- und Lernbedingungen können Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in den besonders gefragten MINT-Fächern an den Innovationen von morgen arbeiten. Das wird zum Wohlstand unseres Landes und aller Menschen beitragen.“
Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

„Die Neubauten sind ein sichtbares Zeichen für die dynamische Entwicklung und die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit unserer Universität. Mit Z1 und Z2 schaffen wir eine hochmoderne Infrastruktur, um Forschung, Lehre und Transfer auf einem zeitgemäßen Niveau weiterzuentwickeln.“
Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung der Universität Paderborn

„Ein Richtfest ist immer ein besonderer Moment, weil man hier sehr unmittelbar sehen kann, was in so kurzer Zeit gemeinsam entstanden ist. Mit den Rohbauten von Z1 und Z2 wird heute sichtbar, welche Kraft in diesem Projekt steckt – im Zusammenspiel von Planung, Bauausführung und der engen Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn. Besonders beeindruckend ist der schnelle Baufortschritt und die hohe Qualität, mit der hier gearbeitet wird. Mein Dank gilt allen Beteiligten auf der Baustelle und im Projektteam. Gemeinsam schaffen wir hier einen Ort, der den Campus der Universität Paderborn für viele Jahre prägen wird.“
Gabriele Willems, Geschäftsführung BLB NRW

„Die Universität ist ein wichtiger Motor für Wissenschaft, Wirtschaft und die Stadtentwicklung von Paderborn. Wir sind stolz auf unsere Uni Paderborn. Ich danke allen Projektbeteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit.“
Robert Siemensmeyer, stellv. Bürgermeister der Stadt Paderborn

„Dass wir das Richtfest nur neun Monate nach der Grundsteinlegung feiern können, ist bei einem Bauprojekt dieser Größenordnung ein bemerkenswertes Ergebnis. Es zeigt die hohe Leistungsfähigkeit aller Beteiligten und die enge, verlässliche Zusammenarbeit auf der Baustelle.“
Bastian Jäntsch, Leiter der Niederlassung Bielefeld des BLB NRW

Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): v.l.n.r. (1. Reihe) Norika Creuzmann MdL, Uni-Vizepräsidentin Simone Probst, stv. Bürgermeister Robert Siemensmeyer, MKW-Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert, Rolf Römer, Geschäftsführung MBN, 2. Reihe: Unipräsident Prof. Dr. Matthias Bauer, Bastian Jäntsch, Niederlassungsleiter BLB Bielefeld, und Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW – gerahmt von den beiden Polieren, die den traditionellen Richtspruch verkündet haben.
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Uni-Vizepräsidentin Simone Probst.
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Bastian Jäntsch, Niederlassungsleiter BLB NRW Bielefeld.
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW.
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Paderborns stellvertretender Bürgermeister Robert Siemensmeyer übergab im Namen der Stadt ein Geschenk an Simone Probst.
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Auf keinen Fall fehlen durfte der traditionelle Richtspruch.