Ab sofort können sich bereits eingeschriebene sowie zukünftige Studierende der Universität Paderborn für ein Deutschlandstipendium der Stiftung Studienfonds OWL bewerben. Die Stipendien belaufen sich auf 3600 Euro im Jahr und werden einkommensunabhängig vergeben. Interessierte finden ausführliche Informationen auf der Webseite des Studienfonds OWL und können sich dort bis zum 5. Mai bewerben.
Studierende, die im kommenden Wintersemester 2026/27 an Universität Paderborn, der Universität Bielefeld, der Hochschule Bielefeld, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe oder der Hochschule für Musik Detmold eingeschrieben sind oder sich für ein Studium dort interessieren, können sich jetzt für das Stipendium bewerben. Die Auszahlung der 3600 Euro erfolgt dabei vollkommen einkommensunabhängig (inkl. möglicher BAföG-Förderung) und das Geld kann frei verwendet werden.
Deutschlandstipendium
Jedes Deutschlandstipendium wird jeweils zur Hälfte mit 1800 Euro durch Mittel des Bundes und durch Spendengelder der Förderinnen und Förderer des Studienfonds OWL finanziert. Zu letzteren zählen Unternehmen, Stiftungen, Vereine sowie Privatpersonen aus der Region Ostwestfalen-Lippe. Neben der finanziellen Unterstützung bietet der Studienfonds OWL ein umfangreiches ideelles Förderprogramm in Kooperation mit seinen Förderinnen und Förderern. Die Förderung wird zunächst für zwei Jahre bewilligt. Nach dem ersten Jahr ist eine Leistungsüberprüfung erforderlich, deren Bestehen die Voraussetzung für die Fortgewährung des Stipendiums im zweiten Förderjahr ist. Per Neubewerbung können sich Stipendiat*innen auch für ein drittes und letztes Förderjahr bewerben.
Bewerbungsprozess
Bei der Auswahl der Stipendiat*innen werden Schul- und Studienleistungen, ehrenamtliches Engagement sowie besonders herausfordernde persönliche Umstände berücksichtigt. Daneben werden auch gesellschaftliches und soziales Engagement oder besondere persönliche Umstände angerechnet, z. B. die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen. Zudem kann die Bewältigung biografischer Hürden in die Bewertung mit einbezogen werden.