Vorüberlegungen für einen Auslandsaufenthalt
Auslandsaufenthalte eröffnen vielfältige Möglichkeiten und bereichern nicht nur den eigenen Lebenslauf, sondern auch das persönliche Wachstum. Arbeitgeber schätzen zunehmend Kandidat*innen mit internationaler Erfahrung, da dies auf Offenheit, Anpassungsfähigkeit und interkulturelle Kompetenz hinweist. Durch Aufenthalte in unterschiedlichen Ländern sammelt man wertvolle Erfahrungen, erweitert den Horizont und entwickelt Fähigkeiten, die in der heutigen globalisierten Arbeitswelt von großer Bedeutung sind.
Der Austausch mit den Partnerhochschulen der Universität Paderborn bietet die Möglichkeit ein Auslandssemester unter begünstigten Konditionen und mit Unterstützung zu absolvieren. Erfahren Sie hier mehr zu wichtigen Vorüberlegungen in akademischer wie persönlicher Hinsicht und zu den Vorteilen des Partnerhochschulaustauschs.
- In Europa erhalten Sie ein Erasmus+ Stipendium inklusive, Sie müssen sich nicht zusätzlich bewerben.
- Außerhalb Europas ist die Bewerbung für andere Stipendien möglich.
- Die Anerkennung der Auslandsstudienleistungen für das eigene Studium wird vor der Abreise abgesprochen und ist somit gesichert.
- Mit allen Partnerhochschulen ist die Befreiung von reinen Studiengebühren abgesprochen. Das kann in einigen Ländern einen großen Unterschied bedeuten.
- Im Gegensatz zu einem selbst organisierten Aufenthalt haben Sie beim Partnerhochschulaustausch geführte Prozesse und Unterstützung durch das International Office und Ihre Fakultät.
- Stärken Sie Ihre interkulturellen Kompetenzen und boosten Sie Ihre Karriere. Gewinnen Sie neue akademische Perspektiven und Impulse für Ihr Studium.
- Bauen Sie Ihre Fremdsprachenkenntnisse aus und lernen Sie in einem neuen Sprachumfeld zurecht zu kommen.
- Nutzen Sie die Chance Networking zu betreiben & internationale Freundschaften zu schließen.
Bei Auslandsaufenthalten im Studium stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Je nach persönlichen Interessen und Zielen kommen verschiedene Optionen in Frage. Ein Studium im Ausland ermöglicht es, tiefer in eine andere Kultur einzutauchen und neue akademische Perspektiven zu gewinnen. Wer hingegen praktische Erfahrungen sammeln möchte, kann ein Praktikum im Ausland in Erwägung ziehen. Eine weitere Option ist die Teilnahme an kürzeren Aufenthalten (z.B. einer Summer oder Winter School), die intensive Kurse und interkulturellen Austausch bieten. Letztendlich kommt es darauf an, welche Art des Auslandsaufenthalts am besten zu den eigenen Bedürfnissen und Zielen passt.
Bei der Entscheidung für einen Auslandsaufenthalt im Studium ist es ratsam, offen für diverse Länder zu bleiben. Indem man sich nicht nur auf ein bestimmtes Land beschränkt, eröffnet man sich vielfältige Möglichkeiten. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Unterrichtssprache an unseren Partnerhochschulen nicht immer auf die Landessprache beschränkt ist. In der Tat bieten viele unserer Partnerhochschulen auch eine breite Palette von Kursen in englischer Sprache an. Welche Unterrichtssprachen zur Verfügung stehen, und ob es bestimmte Zugangsvoraussetzungen an der jeweiligen Partnerhochschule gibt (z.B. GPA etc.), können Sie in unserem Partnerhochschulportal recherchieren.
WICHTIG: Kümmern Sie sich rechtzeitig um ein offizielles Sprachzertifikat. Siehe dazu den Hinweis zum Sprachnachweis in den Bewerbungsunterlagen.
Letztenendes hängt die Antwort jedoch auch von individuellen Vorlieben, Zielen und Interessen ab. Einige ziehen es vor, in ein Land zu gehen, in dem sie die Sprache bereits beherrschen oder ihre Sprachkenntnisse verbessern möchten. Andere sind neugierig auf völlig neue Kulturen und möchten ein Land erkunden, das ihnen bisher unbekannt ist. Manche wählen ein Land, das für ihr Fachgebiet besonders renommierte Universitäten oder Forschungseinrichtungen hat. In unserem Partnerhochschulportal können Sie sich inspirieren lassen. Verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick, bleiben Sie unvoreingenommen und offen für neue Möglichkeiten.
Anglistik und Romanistik: Sollten Sie Ihren Auslandsaufenthalt als 3-monatigen Pflichtaufenthalt anrechnen lassen wollen, erkundigen Sie sich bitte im Vorfeld, welche Länder und Landessprachen akzeptiert werden.
Bei der Entscheidung für einen Auslandsaufenthalt im Studium stellt sich oft die Frage: Wie lange möchte ich ins Ausland? Dabei stehen verschiedene Optionen zur Auswahl, wie beispielsweise Aufenthalte während der Semesterferien, für ein oder zwei Semester.
Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass längere Aufenthalte im Ausland zahlreiche Vorteile bieten können. Durch einen längeren Zeitraum haben Sie die Möglichkeit, tiefer in die Kultur einzutauchen, sich besser in den Studienalltag einzufinden und ein tiefergehendes Verständnis für das Gastland zu entwickeln. Sie haben mehr Zeit, um neue Freundschaften zu knüpfen, sich in der lokalen Gemeinschaft zu engagieren und sich wirklich zu Hause zu fühlen. Längere Auslandsaufenthalte ermöglichen es Ihnen auch, Ihre Sprachkenntnisse deutlich zu verbessern und sich in Ihrem Fachgebiet vertieft weiterzubilden. Sie haben die Chance, ein breites Netzwerk aufzubauen und internationale Kontakte zu knüpfen, die sich langfristig als wertvoll erweisen können.
Daher ermutigen wir Sie, die Möglichkeit eines längeren Auslandsaufenthalts in Betracht zu ziehen. Dies eröffnet Ihnen eine Welt voller neuer Erfahrungen, persönlichem Wachstum und beruflichen Chancen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Horizont zu erweitern und wagen Sie es, länger im Ausland zu verbleiben.
Ein kürzerer Aufenthalt im Ausland kann dennoch sinnvoll sein, da er flexibel und gut in den eigenen Studienplan integrierbar ist. Semesterferien oder ein einzelnes Semester im Ausland ermöglichen es Ihnen, internationale Erfahrungen zu sammeln, ohne dabei zu viel Zeit von Ihrem regulären Studium abzuziehen. Dies kann insbesondere für Studierende mit engem Zeitplan oder spezifischen akademischen Anforderungen vorteilhaft sein. Vielleicht haben Sie aus persönlichen oder familiären Gründen nicht die Möglichkeit an längeren Aufenthalten teilzunehmen. Darüber hinaus kann ein kürzerer Aufenthalt im Ausland auch als Sprungbrett dienen. Er kann Ihnen helfen, die Vorzüge einer internationalen Studienerfahrung zu erkunden und Ihnen die Möglichkeit geben, zu entscheiden, ob Sie in Zukunft einen längeren Aufenthalt im Ausland planen möchten.
Bei einigen Studiengängen gibt es spezielle Zeitfenster oder Phasen, in denen es besonders günstig ist, einen Auslandsaufenthalt einzuplanen. Diese Informationen können direkt von den Studiengangsleitern, den zuständigen Studienberatern oder Studienbüros in Ihrer Fakultät eingeholt werden. Sie sind in der Regel mit den spezifischen Anforderungen und Möglichkeiten des jeweiligen Studiengangs vertraut und können Ihnen wertvolle Hinweise zur Einbindung eines Auslandsaufenthalts in Ihren Studienverlauf geben.
Bei der Einbindung des Auslandsaufenthalts in den Studienverlauf ist es ratsam, die Kurswahl und den Lehrplan im Voraus zu planen. Dadurch können Sie sicherstellen, dass die im Ausland erworbenen Credit Points und erbrachten Studienleistungen ordnungsgemäß in Ihr Studium integriert werden können. Siehe auch: Anerkennung.
Bei der Suche nach einer passenden Partnerhochschule, stellt sich sicher auch die Frage, ob das Kursangebot zum aktuellen Studium passt. Um dies im Vorfeld zu recherchieren, haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Erkundigen Sie sich auf der Homepage der Wunschhochschule und schauen Sie, ob Sie aktuelle Kurskataloge als Orientierung finden. Natürlich ändert sich das Kursangebot von Semester zu Semester, aber so haben Sie bereits einen ersten Anhaltspunkt.
- Um einen persönlicheren Eindruck zu bekommen, können Sie die Erfahrungsberichte der Studierenden lesen, die bereits einen Austausch an der Hochschule absolviert haben. Diese finden Sie in der Detailansicht der Verträge im Partnerhochschulportal.
- Des weiteren hat jede Partnerhochschule einen fachlichen Betreuer*in in der Fakultät an der UPB (Departmental Coordinator), der*die evtl. Erfahrungswerte mit der Lehre an der Partnerhochschule hat. Auch diese Kontakte finden Sie im Partnerhochschulportal.
Die Semesterzeiten im Ausland sind in der Regel abweichend von unseren. Bei starken Abweichungen kann es zu Semesterüberschneidungen kommen mit der UPB. Damit müssen Sie rechnen und dies in Ihre Planung einbeziehen. Sollten sich die Semesterzeiten Ihrer Gasthochschule mit denen der UPB überschneiden und Sie dadurch bspw. an Klausuren nicht teilnehmen können, sind individuelle Absprachen in Ihrer Fakultät und mit den Dozierenden Ihrer Kurse zu empfehlen. Es gibt keine universitätsübergreifende Regelung für diesen Fall. Sie müssen jedoch zu Beginn des Auslandssemesters an der Partnerhochschule sein.
Das Bewerbungsverfahren der UPB nutzt stets die Bezeichnungen WiSe und SoSe, da unsere eigenen Systeme auf diese Semesterarten angelegt sind. Im Ausland kommen andere Bezeichnungen vor (z.B. Autumn semester, Fall semester oder Winter semester und Spring semester bzw. Summer semester). Bitte lassen Sie sich hiervon nicht irritiern. Semesterzeiten im Ausland, die etwa zwischen Juli und Februar liegen, entspricht einer Bewerbung für das WiSe und Semesterzeiten, die etwa zwischen Januar und Juli liegen, entspricht einer Bewerbung für das SoSe. In welchen Semestern wir genau Austauschstudierende an die Partnerhochschulen entsenden dürfen, ist vertraglich festgelegt. Bitte recherchieren Sie daher im Vorfeld die Semesterzeiten Ihrer Wunschuniversitäten.
Der DAAD stellt eine Übersicht zu den europäischen Hochschulzeiten zur Verfügung.
Wir möchten, dass Sie sich darüber bewusst sind, dass ein Auslandsaufenthalt mit erhöhten Kosten verbunden ist. Je nachdem in welches Land Sie gehen, können die Lebenshaltungskosten stark vom deutschen Standard abweichen. Es ist gut und wichtig mit diesen Informationen in die Vorbereitung zu gehen und rechtzeitig Säulen zur Finanzierung zu erörtern.
Auch wenn Sie bei all unseren Partnerhochschulen von reinen Studiengebühren befreit sind (Tuition Waiver), kann z.B. von Ihnen verlangt werden, dass Sie bestimmte Finanzmittel bereits im Voraus als Garantie vorzeigen müssen (ggf. durch einen Sponsor oder Sperrkonto). Das können im außereuropäischen Ausland durchaus mehrere Tausend Euro pro Semester sein.
Ebenfalls sind sonstige Gebühren (wie z.B. Application Fees, Administration Fees), Materialkosten, Visums- oder Gesundheitskosten (z.B. Versicherungen, verpflichtende Impfungen oder Check-Ups) nicht von der Studiengebührenbefreiung eingeschlossen und müssen von Ihnen getragen werden. Auch die Unterbringungskosten, Lebenshaltungskosten und die Reise sind von den Studierenden selbst zu bezahlen.
Diese geldlichen Aspekte sollen Sie nicht von einem Auslandsaufenthalt abschrecken, aber Sie sollen Ihnen mit Transparenz helfen, eine für Sie passende und überlegte Entscheidung vor Einreichen einer Bewerbung zu treffen.
Kerngedanken
Bei der Frage, wie man den Aufenthalt im Ausland finanzieren kann, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Ressourcen, die man anpeilen kann, teilweise auch in Kombination. Für die meisten Studierenden ist es wichtig bereits vor Antritt der Reise feste Säulen zur Finanzierung zu haben, die Bewerbung für Stipendienprogramme kann sich allerdings in die Länge ziehen. Darüber sollte man sich bewusst sein und eventuell mehrere Optionen sichten um sicher zu gehen.
Eine Förderung kann Ihnen dabei helfen, die Kosten für den Aufenthalt, wie z.B. administrative Gebühren (reine Studiengebühren entfallen bei Partnern), Unterkunft , Reisetickets, Visa-Gebühren, Gesundheitschecks oder Lebenshaltungskosten, zu decken. In einigen Ländern ist es darüber hinaus gängig, dass Hochschulen das Vorzeigen von Finanzmitteln als Garantie der Solvenz noch vor Antritt des Semesters wünschen.
Stipendienprogramme
Das International Office bietet Stipendienprogramme an (maßgeblich Erasmus+ oder PROMOS), die sich speziell an Studierende richten, die ins Ausland gehen möchten. Attraktiverweise ist das Erasmus+ Stipendium (europäischer Raum) bereits direkt an die Zusage für ein Austauschsemester an einer Partnerhochschule gekoppelt. Sie brauchen sich hierfür nicht extra zu bewerben. Für PROMOS (außereuropäischer Raum) ist eine Bewerbung zweimal jährlich möglich.
Abseits des International Office gibt es natürlich noch eine Vielzahl mehr an Stipendienprogrammen, staatlicher oder privater Natur, z.B. innerhalb von Organisationen, Stiftungen oder beim DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst). Es lohnt sich hier findig zu sein und Recherche zu betreiben. Über die Kombinationsmöglichkeit der einzelnen Programme muss man sich in den jeweiligen Stipendienbedingungen erkundigen.
weitere Finanzierungsmöglichkeiten
Darüber hinaus gibt es weitere Optionen, wie Bildungskredite, Auslands-BAföG, finanzielle Unterstützung durch Bildungsfonds oder Möglichkeiten der studentischen Nebentätigkeit im Ausland (je nach Land).
Erläuterungen und Bedingungen zu allen genannten Möglichkeiten finden Sie auf unserer Homepage zu Finanzierung, dort finden Sie auch Links zu anderen Stipendiendatenbanken. Mit einer sorgfältigen Planung und einer frühzeitigen Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten können Sie Ihre Pläne für einen Auslandsaufenthalt erfolgreich verwirklichen.
Ein Auslandsaufenthalt bedeutet immer sich mit neuen Sachverhalten und Situationen auseinandersetzen, das Unbekannte auszuhalten und daran zu wachsen. Natürlich stellt dies nicht nur eine administrative, sondern auch emotionale Herausforderung dar, die viele Studierende im Nachhinein auch als große persönliche Entwicklung wahrgenommen haben.
Bei der Vorbereitung auf das Ausland ist zum einen gute Selbstorganisation von Ihnen gefragt. Sie müssen umfassend Informationen einholen, Möglichkeiten überblicken und ein zeitgerechtes und geordnetes Vorgehen an den Tag legen. Auch wenn Sie beim Partnerhochschulaustausch den Vorteil haben, dass International Office und Fakultät an Ihrer Seite stehen und die Prozesse geführter sind, liegt viel Eigenverantwortung in Ihrer Hand, ins Besondere wenn es an die letzten Monate vor dem Aufenthalt geht und viele Schritte parallel oder zeitlich knapp zu erledigen sind, manchmal gilt es kurzfristige Probleme zu lösen. Das alles ist völlig normal, es ist nur gut sich bereits frühzeitig darauf einzustellen und die Herausforderung zu akzeptieren.
Abseits der Bürokratie ist es aber ebenso verständlich, dass die Lebensumstellung auf Zeit auch andere Gedanken mit sich zieht. Man lässt für eine gewisse Dauer Freunde, Familie oder Partner zurück, eventuell sind Wohnung oder Job für diese Zeit zu kündigen, die neue Umgebung und die Menschen, die man im Ausland kennenlernt sind bis zur Abreise noch eine große Unbekannte. All diese Bausteine vermitteln auf den ersten Blick Unsicherheit, darum ist es wichtig offen darüber mit den Angehörigen zu sprechen und sich Rückhalt zu holen, denn aus der Ungewissheit entstehen wundervolle Chancen.
Denken Sie daran, dass Sie nicht die einzige Person im Auslandssemester sind, an der Partnerhochschule werden Sie auf andere Incoming Studierende treffen, denen es ganz genauso geht wie Ihnen und mit denen Sie sich austauschen können. Zudem haben viele Partnerhochschulen Welcome Services, Buddy Programme und Ansprechpartner vor Ort, die Sie unterstützen und gerade in der ersten Zeit für Sie da sind.
Durch die sozialen Medien ist in Kontakt bleiben heute um einiges einfacher geworden, nicht nur im privaten Bereich, sondern auch mit uns im International Office. Unsere Sprechstunden finden bewusst per Zoom statt, sodass Sie sich auch aus dem Ausland stets mit uns connecten können.
Ja.
Einen Auslandsaufenthalt mit Kind(ern) zu absolvieren stellt Studierende häufig vor organisatorische Herausforderungen. Das Familienbüro der Universität Paderborn bietet qualifizierte Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Auslandsaufenthalten studierender (und promovierender) Eltern.
Neben organisatorischen Fragen spielen auch finanzielle Aspekte eine große Rolle. Zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten bietet das Erasmus+ Programm, sowie das Auslands-BAföG mit Kinderzuschlag.
Mit Handicap einen Auslandsaufenthalt planen? Mit der entsprechenden Unterstützung durchaus realisierbar! Auslandserfahrung und vertiefte Sprachkenntnisse werden von vielen Arbeitgebern bei der Einstellung von Hochschulabsolvent*innen erwünscht, teilweise sogar vorausgesetzt. Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten sollten deshalb einen Studienaufenthalt im Ausland oder ein Auslandspraktikum von vornherein als Teil des Hochschulstudiums einplanen und gut vorbereiten, auch wenn dies nicht verpflichtend vorgeschrieben ist. Um sich umfassend zu informieren und Bewerbungsfristen einhalten zu können, sollte die Planung am besten zwei Jahre vorher beginnen.
Finanzierungsmöglichkeiten
Für Studierende mit einer Beeinträchtigung besteht im Programm Erasmus+ die Möglichkeit einer zusätzlichen finanziellen Förderung als sog. Top-Up-Stipendium. Außerdem kann ein Realkostenantrag online gestellt werden. Mit diesem können zusätzliche Kosten, die durch die Beeinträchtigung im Ausland bestehen, erstattet werden.
Beratung
Während Sie beim International Office grundlegende Informationen zu den verschiedenen Formen von Auslandsaufenthalten, den Partnerhochschulen sowie Hinweise zur Organisation erhalten, steht Ihnen die Beauftragte für Studium mit Beeinträchtigung der Universität Paderborn zur Verfügung, um Ihre besonderen Bedürfnisse in die Planung miteinzubeziehen.
Grundsätzlich ist in den Arbeitsverträgen der Hilfskräfte die Universität Paderborn als Dienstort festgelegt. Eine Beschäftigung aus dem Ausland ist aufgrund steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Vorgaben nicht zulässig. Daher wurde entschieden, dass für Hilfskräfte keine Arbeit aus dem Ausland möglich ist.
Sollten Sie während eines laufenden Arbeitsverhältnisses ins Ausland gehen wollen, ist dies nur möglich, wenn das Beschäftigungsverhältnis für diese Zeit ruht oder unterbrochen wird. In solchen Fällen kann es eine Möglichkeit sein, das Arbeitsverhältnis zu beurlauben oder es nach der Rückkehr neu aufzunehmen.
Falls Sie hierzu Fragen haben oder eine individuelle Klärung benötigen, stehen Ihnen die zuständigen Ansprechpersonen im Personaldezernat gerne zur Verfügung.


