Mög­li­che Kos­ten & even­tu­el­le Ab­fra­ge von Fi­nan­zie­rungs­ga­ran­ti­en

Die geldlichen Aspekte sollen Sie nicht von einem Auslandsaufenthalt abschrecken, aber wir wollen Ihnen mit Transparenz helfen, für Sie passende Entscheidungen zu treffen und gut vorbereitet zu sein. Wir möchten, dass Sie sich darüber bewusst sind, dass ein Auslandsaufenthalt mit erhöhten Kosten verbunden ist. Je nachdem in welches Land Sie gehen, können die Lebenshaltungskosten stark vom deutschen Standard abweichen. Es ist gut und wichtig mit diesen Informationen in die Planung zu gehen und rechtzeitig Säulen zur Finanzierung zu sichern. 

 

Mögliche Kosten

Bei all unseren Partnerhochschulen sind Sie von reinen Studiengebühren (Tuition Fees) befreit. Manchmal bekommen Sie eine allgemeine Auflistung der Semesterkosten von den Gasthochschulen in denen die Studiengebühren trotzdem aufgeführt sind. Keine Sorge, in Folge bekommen Sie meistens einen “Tuition Waiver” oder die Info der Partnerkontakte, dass Sie diesen Kostenfaktor in der Auflistung ignorieren können.

Wichtig für Sie zu überblicken ist, dass es neben den entfallenden Tuition Fees einige andere Kosten gibt, die von Ihnen zu tragen sind. Dazu gehören beispielsweise andere administrative Gebühren (wie z.B. Application Fees, Administration Fees), Studienmaterialien, Versicherungen, wie auch Visums- oder Gesundheitskosten (z.B. verpflichtende Impfungen oder Check-Ups je nach Land und Hochschule). Auch die Unterbringung, Lebenshaltungskosten und die An- und Abreise sind von den Studierenden selbst zu bezahlen.

 

Eventuelle Abfragen von Finanzierungsgarantien (Deposit)

Gerade außerhalb von Europa kann es vorkommen, dass Sie bereits im Voraus, während des Application Prozesses beim Partner, bestimmte Finanzmittel als Garantie vorzeigen müssen. Hintergrund ist oft, dass die Hochschulen verantwortlich für Ihren Aufenthalt sind und sichergehen möchten, dass Sie nicht im Ausland stranden, weil die finanziellen Ressourcen nicht reichen. Der Nachweis kann je nach Land und Hochschule ganz individuelle Formen annehmen. So kann es sein, dass nach einem Sponsor, nach Kontoauszügen oder Stipendienbestätigungen gefragt wird oder es ein eigenes Formular der Partnerhochschule gibt. Dieses Vorzeigen eines sogenannten Deposits kann im außereuropäischen Ausland durchaus mehrere Tausend Euro pro Semester bedeuten und kommt oft im amerikanischen und asiatischen Raum vor. Das Geld muss in dem Moment nicht auf einmal überwiesen werden, aber es muss parat stehen. 

Da die Bewilligungen von benötigten Stipendien teilweise sehr oder zu spät erfolgen können, um das Geld zum Vorzeigen im Application Prozess mit der Partnerhochschule zu nutzen, sollte man sich direkt überlegen, welche individuellen Alternativen es gegebenenfalls gibt. Wenn Sie frühzeitig Sicherheit benötigen, gibt es neben Stipendien und Auslands-BAföG auch die Möglichkeit spezielle Studiendarlehen in Anspruch zu nehmen. Diese haben den Vorteil, dass Sie keine Zinsen haben, es gibt nur eine Bearbeitungsgebühr on top. Das Geld kann man sich zunächst beantragen und sichern, sollte es mit einer anderen Finanzierungsmöglichkeit letztendlich doch klappen, kann man den Betrag jederzeit wieder zurückgeben. Auf unserer Seite zu Finanzierung stellen wir beispielsweise das Daka-Studiendarlehen vor.