Erforschung zirkulär genutzter Materialien und Kreislaufprozesse für additiv gefertigte Kabinen- und Airframestrukturen
Überblick
Das Projekt ALASKKA hat das übergeordnete Ziel, den Stand der Technik in der additiven Fertigung (AM)
von Flugzeugkomponenten signifikant zu erweitern. Ein spezieller Fokus ist hier auf die Nutzung von
thermoplastischen Polymer- und Faserverbundwerkstoffen gesetzt. Die Motivation für dieses Vorhaben ist
es, rezyklierbare Werkstoffe einzusetzen und neue Fertigungsprozesse zu entwickeln, die eine
wirtschaftliche und ökologische Nutzung ermöglichen. Im Einzelvorhaben, das im Rahmen des
Verbundprojektes vom Institut für Kunststofftechnik der Universität Paderborn (KTP) bearbeitet wird, liegt
der Schwerpunkt auf der Identifizierung und Anpassung für additive Fertigung (AM) geeigneter Werkstoffe
sowie der Konzipierung und Untersuchung der Zerkleinerung und Materialaufbereitung. Auf Grundlage der
verarbeitungs- und luftfahrspezifischen Anforderungen wird ein thermoplastischer Werkstoff (z. B. PESU)
als Kabinenmaterial (KM) identifiziert, der in den AM-Verfahren Direktextrusion (DE) und Fused Layer
Modeling (FLM) bei Verbundpartnern eingesetzt werden kann. Für das Recycling der Bauteile ist das Ziel
die Konzipierung einer Prozesskette, bei der die Zerkleinerung aller DE-Bauteile und anschließende
Aufbereitung des KMs am KTP durchgeführt werden kann. Das KM-Mahlgut wird mit Virginmaterial zu
einem Regranulat aufgefrischt, mit dem DE-Bauteile gedruckt werden können, die trotz des Rezyklatanteils
die gestellten Anforderungen erreichen. Das im Vorhaben zu erreichende Ziel für den Rezyklatanteil im
Regranulat liegt bei mindestens 25 ma.-%.
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von Flugzeugkomponenten signifikant zu erweitern. Ein spezieller Fokus ist hier auf die Nutzung von
thermoplastischen Polymer- und Faserverbundwerkstoffen gesetzt. Die Motivation für dieses Vorhaben ist
es, rezyklierbare Werkstoffe einzusetzen und neue Fertigungsprozesse zu entwickeln, die eine
wirtschaftliche und ökologische Nutzung ermöglichen. Im Einzelvorhaben, das im Rahmen des
Verbundprojektes vom Institut für Kunststofftechnik der Universität Paderborn (KTP) bearbeitet wird, liegt
der Schwerpunkt auf der Identifizierung und Anpassung für additive Fertigung (AM) geeigneter Werkstoffe
sowie der Konzipierung und Untersuchung der Zerkleinerung und Materialaufbereitung. Auf Grundlage der
verarbeitungs- und luftfahrspezifischen Anforderungen wird ein thermoplastischer Werkstoff (z. B. PESU)
als Kabinenmaterial (KM) identifiziert, der in den AM-Verfahren Direktextrusion (DE) und Fused Layer
Modeling (FLM) bei Verbundpartnern eingesetzt werden kann. Für das Recycling der Bauteile ist das Ziel
die Konzipierung einer Prozesskette, bei der die Zerkleinerung aller DE-Bauteile und anschließende
Aufbereitung des KMs am KTP durchgeführt werden kann. Das KM-Mahlgut wird mit Virginmaterial zu
einem Regranulat aufgefrischt, mit dem DE-Bauteile gedruckt werden können, die trotz des Rezyklatanteils
die gestellten Anforderungen erreichen. Das im Vorhaben zu erreichende Ziel für den Rezyklatanteil im
Regranulat liegt bei mindestens 25 ma.-%.
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Key Facts
- Grant Number:
- 20W2409K
- Profilbereich:
- Nachhaltige Werkstoffe, Prozesse und Produkte
- Art des Projektes:
- Forschung
- Laufzeit:
- 08/2026 - 07/2029
- Beitrag zur Nachhaltigkeit:
- Nachhaltige/r Konsum und Produktion
- Gefördert durch:
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)