Becoming Green. Unternehmen in der „Ökologischen Revolution“ seit den 1970er Jahren

Überblick

Das Projekt untersucht, wie Unternehmen auf die sogenannte „Ökologische Revolution“ seit den 1970er Jahren reagierten. Zu Beginn dieses Jahrzehnts entwickelte sich ein neues gesellschaftliches Umweltbewusstsein, das u.a. angestoßen durch die Studie zu den „Grenzen des Wachstums“, seinen Ausdruck in der Umweltbewegung fand.  Diese war ein Indikator für eine sich zumindest partiell wandelnde gesellschaftliche Relevanz der Umwelt. Im Zusammenspiel von politischen Rahmensetzungen und der (antizipierten) Verbrauchernachfrage veränderten bestehende Unternehmen ihr Produktportfolio, in dem sie sich auf den Weg zu einer nachhaltigen Transformation begaben oder postulierten dies zumindest im Sinne des Greenwashings. Zugleich gründeten sich neue Unternehmen als Reaktion auf die Nachfrage.

Das Projekt untersucht diese Entwicklungen anhand ausgewählter Beispiele aus verschiedenen wirtschaftlichen Sektoren (Agrarsektor, Konsumgüter- und Grundstoffindustrie). Unternehmen werden dabei nicht, wie noch häufig in der sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung, als Blackbox begriffen, sondern als Organisationen, deren Ressourcennutzung durch Verbrauchernachfrage und politische Leitplanken beeinflusst werden kann. Damit sollen Determinanten einer nachhaltigen Transformation im Spannungsfeld von Ökonomie und Ökologie herausgearbeitet werden.

Key Facts

Keywords:
Unternehmensgeschichte , Ökonomie und Ökologie , Umweltbewegung , Transformation
Art des Projektes:
Forschung
Laufzeit:
01/2026 - 12/2030
Beitrag zur Nachhaltigkeit:
Maßnahmen zum Klimaschutz, Nachhaltige/r Konsum und Produktion, Nachhaltige Städte und Gemeinden, Industrie, Innovation und Infrastruktur

Detailinformationen

Projektleitung

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Dr. Florian Staffel

Zeitgeschichte

Zur Person