Verbesserung der 2-Komponenten-Verbundhaftung von Elastomer-Duroplast-Verbundsystemen durch Additivierung der Hartkomponente (DuroElast 2.0)

Überblick

Ziel des Projekts ist die Entwicklung von 2K-Verbundbauteilen aus Duroplast und Elastomer mit verbesserter direkter Haftung zwischen den beiden Komponenten. Solche Materialsysteme ermöglichen eine wirtschaftliche Fertigung ohne zusätzliche Haftvermittler und bieten im Vergleich zu Thermoplast-Elastomer-Verbindungen Vorteile, z. B. durch einen energetisch günstigeren Spritzgießprozess.
Im Fokus steht die Optimierung der Hartkomponente (Duroplast) durch gezielte Additivierung und Rezepturanpassung, um eine chemische Anbindung an die Elastomerkomponente über die Grenzfläche zu ermöglichen bzw. zu verstärken. Zusätzlich werden prozesstechnische Parameter betrachtet, um die Bedingungen für eine stabile und dauerhafte Verbundhaftung weiter zu verbessern. Das Projekt knüpft dabei an frühere Arbeiten an, in denen die Elastomerkomponente im Hinblick auf die Haftung modifiziert wurde.

Key Facts

Keywords:
2K-Verbundbauteile , Chemische Anbindung , Duroplast-Elastomer-Haftung , Elastomer-Duroplast-Verbundsysteme
Grant Number:
01IF22604N
Profilbereich:
Nachhaltige Werkstoffe, Prozesse und Produkte
Art des Projektes:
Forschung
Laufzeit:
02/2023 - 12/2025
Beitrag zur Nachhaltigkeit:
Hochwertige Bildung, Industrie, Innovation und Infrastruktur
Gefördert durch:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)

Detailinformationen

Projektleitung

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Prof. Dr.-Ing. Elmar Moritzer

Fakultät für Maschinenbau

Zur Person

Kooperationspartner

Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e. V.

Kooperationspartner