Warmgasstumpfschweißen 2 - Untersuchung des Betriebsverhaltens und Übertragung auf dreidimensionale Bauteile
Überblick
Aufgrund der hohen technischen Sauberkeit, der kontaktlosen Erwärmung und der Möglichkeit, Hochtemperaturkunststoffe
zu verarbeiten, erfährt das Warmgasstumpfschweißen eine stetig steigende industrielle Verbreitung. Zum Fügen von
glasfaserverstärkten und Hochtemperaturkunststoffen ist es neben dem Infrarotschweißen das am häufigsten eingesetzte
Verfahren. Einhergehend mit zunehmenden Anwendungszahlen steigen jedoch die Anforderungen an eine werkstoff- und
bauteilgerechte Prozessauslegung. Gerade für dreidimensionale Nahtgeometrien gibt es keine Auslegungswerkzeuge.
Gastemperatur, Volumenstrom und Düsendesign haben auf die Erwärmung mit Warmgas einen hohen Einfluss.
Forschungsziel im Projekt ist deshalb die Entwicklung einer Erwärmstrategie für dreidimensionale Bauteile. Weiterhin
werden für eine sichere Auslegung Erkenntnisse zum Betriebs- und Langzeitverhalten warmgasstumpfgeschweißter
Verbindungen unabdingbar. Speziell im Falle der häufig mit Warmgas geschweißten verschiedenen Polyamide ist der
werkstofftechnische Nachweis eines thermo-oxidativen Abbaus mit der Folge geringerer Lebensdauer schwer zu führen.
Der Lösungsweg sieht deswegen auch eine umfassende quantitative Betrachtung durch verschiedene thermische,
spektroskopische und viskosimetrische Untersuchungen vor, um eine mögliche Schädigung der Polymere aufzuzeigen.
Dadurch sollen die Degradationsphänomene aufgrund der Erwärmung mit dem heißen Prozessgas vollständig verstanden
und Rückschlüsse auf die erreichbaren Kurz- und Langzeiteigenschaften ermöglicht werden. Der Nutzen für die
Unternehmen der Zielbranche, insbesondere für kmU, liegt vorrangig in der Durchführung von Grundlagenuntersuchungen
und Prozessanalysen des Warmgasstumpfschweißens. Die angestrebten Ergebnisse können die Auslegungskosten von
Warmgasstumpfschweißprozessen und –bauteilen sowie den Entwicklungsaufwand von kmU reduzieren.
zu verarbeiten, erfährt das Warmgasstumpfschweißen eine stetig steigende industrielle Verbreitung. Zum Fügen von
glasfaserverstärkten und Hochtemperaturkunststoffen ist es neben dem Infrarotschweißen das am häufigsten eingesetzte
Verfahren. Einhergehend mit zunehmenden Anwendungszahlen steigen jedoch die Anforderungen an eine werkstoff- und
bauteilgerechte Prozessauslegung. Gerade für dreidimensionale Nahtgeometrien gibt es keine Auslegungswerkzeuge.
Gastemperatur, Volumenstrom und Düsendesign haben auf die Erwärmung mit Warmgas einen hohen Einfluss.
Forschungsziel im Projekt ist deshalb die Entwicklung einer Erwärmstrategie für dreidimensionale Bauteile. Weiterhin
werden für eine sichere Auslegung Erkenntnisse zum Betriebs- und Langzeitverhalten warmgasstumpfgeschweißter
Verbindungen unabdingbar. Speziell im Falle der häufig mit Warmgas geschweißten verschiedenen Polyamide ist der
werkstofftechnische Nachweis eines thermo-oxidativen Abbaus mit der Folge geringerer Lebensdauer schwer zu führen.
Der Lösungsweg sieht deswegen auch eine umfassende quantitative Betrachtung durch verschiedene thermische,
spektroskopische und viskosimetrische Untersuchungen vor, um eine mögliche Schädigung der Polymere aufzuzeigen.
Dadurch sollen die Degradationsphänomene aufgrund der Erwärmung mit dem heißen Prozessgas vollständig verstanden
und Rückschlüsse auf die erreichbaren Kurz- und Langzeiteigenschaften ermöglicht werden. Der Nutzen für die
Unternehmen der Zielbranche, insbesondere für kmU, liegt vorrangig in der Durchführung von Grundlagenuntersuchungen
und Prozessanalysen des Warmgasstumpfschweißens. Die angestrebten Ergebnisse können die Auslegungskosten von
Warmgasstumpfschweißprozessen und –bauteilen sowie den Entwicklungsaufwand von kmU reduzieren.
Key Facts
- Grant Number:
- 01IF22562N
- Profilbereich:
- Nachhaltige Werkstoffe, Prozesse und Produkte
- Art des Projektes:
- Forschung
- Laufzeit:
- 08/2022 - 12/2024
- Beitrag zur Nachhaltigkeit:
- Hochwertige Bildung, Industrie, Innovation und Infrastruktur
- Gefördert durch:
- Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)