Prof. Dr. Rebecca Grotjahn

Büro­anschrift:
Hornsche Str. 39
32756 Detmold
Raum:
HFM1 1.06
Sprechstunden:

Sprechzeit ab 01.04.2024: Do 14:30–16 Uhr

Bitte immer per E-Mail anmelden, dann bekommen Sie eine individuelle Uhrzeit. Weitere Termine sind nach Vereinbarung möglich.

»Wer nur etwas von Musik versteht, versteht auch davon nichts.« (Hanns Eisler)

Über Rebecca Grotjahn

Rebecca Grotjahn studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover zunächst Musik, Deutsch und Philosophie auf Lehramt, danach schloss sie ein Gesangstudium und ein Promotionsstudium in Musikwissenschaft und Musikpädagogik an. Sie promovierte 1997 an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Dr. Arnfried Edler (Dissertation: »Die Sinfonie im deutschen Kulturgebiet 1850–1875. Ein Beitrag zur Gattungs- und Institutionengeschichte« und habilitierte sich mit »Studien zur Kulturgeschichte der Musik« an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Ihre Lehrtätigkeit begann 1986 im Fach Musiktheorie, seit 1988 unterrichtet sie Musikwissenschaft – mit immer noch wachsender Leidenschaft.

Curriculum Vitae

Seit 03/2024: Vita

Prof. Dr. Rebecca Grotjahn studierte zunächst Musik, Deutsch und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien, anschließend Gesang sowie Musikwissenschaft und Musikpädagogik. 1997 wurde sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover promoviert, 2004 habilitierte sie sich an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Von 1991 bis 1997 war Rebecca Grotjahn wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, anschließend lehrte sie an den Musikhochschulen Essen, Düsseldorf und Köln. Von 2001 bis 2004 arbeitete sie an ihrem von der DFG geförderten Forschungsprojekt „Sängerinnen und Sängerinnen-Bilder“ an der Hochschule für Musik Köln. 2005 war sie Stipendiatin des Sophie Drinker Instituts für Musikwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung Bremen und Privatdozentin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Im selben Jahr erhielt sie den Ruf auf dien Professur für Musikwissenschaft mit Schwerpunkt Genderforschung – Musik von Frauen am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn; ernannt wurde sie im April 2006.

Rebecca Grotjahn war von 2006 bis 2017 sowie von 2022 bis 2023 Geschäftsführende Leiterin des Musikwissenschaftlichen Seminars und von 2017 bis 2020 stellvertretende Geschäftsführende Leiterin.

Seit 01.02.2024: Preise und Auszeichnungen

2020 Forschungspreis der Universität Paderborn für das Forschungsprojekt »Edition phonographischer Musik«

2009 Preis für besondere Lehre der Fakultät für Kulturwissenschaften

2005 Stipendium des Sophie Drinker Instituts für musikwissenschaftliche Frauen- und Geschlchterforschung Bremen

1990–91 Graduiertenstipendium des LAndes Niedersachsen

Forschung

Forschungsschwerpunkte

Rebecca Grotjahns Forschungsschwerpunkte liegen im Schnittfeld von Musikgeschichte und Musiksoziologie:

  • Singen und Sänger*innen
  • Geschichte des Liedes
  • Musik und Gender
  • Materielle, mediale und digitale Aspekte der Musik
  • Musikalische Autorschaft
  • Musikalische Alltags-, Sozial- und Institutionengeschichte
  • Musik und Umwelt
  • Musik in der NS-Zeit

Sie beschäftigt(e) sich mit Musiker*innen und Komponist*innen wie Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Angelica Catalani, Josephine Lang, Clara und Robert Schumann, Wilhelmine Schröder-Devrient, Benjamin Bilse, Ethel Smyth, Richard Strauss, Zarah Leander, Olivier Messiaen etc.

Größere Forschungsprojekte:

Technologien des Singens (DFG, 2016–2021, gem. mit Prof. Dr. Malte Kob und Dr. Karin Martensen)

Das Geschlecht musikalischer Dinge (Mariann Steegmann Foundation, 2016–2019, gem. mit Sarah Schauberger M. A.)

Edition phonographischer Musik (Forschungspreis der Universität Paderborn, seit 2020, gem. mit Prof. Dr. Aristotelis Hadjakos und Dr. Joachim Iffland)

Publikationen

Aktuelle Publikationen

Himmlischer Warenschatz wohltätiger Erkenntnisse: Gattung und Geschlecht in der Musik
R. Grotjahn, in: H. Schlieper, M. Tönnies (Eds.), Gattung und Geschlecht. Konventionen und Transformationen eines Paradigmas, Harrassowitz, Wiesbaden, 2021, pp. 123–142.
Zwischen Selbstinszenierung und Werkinterpretation: Solistinnen und Solisten
R. Grotjahn, in: T. Ertelt, H. von Loesch (Eds.), Institutionen und Medien, Bärenreiter, Kassel, 2021, pp. 340–367.
Musikedition – auch ohne Noten
J. Iffland, R. Grotjahn, in: Edieren: Geisteswissenschaften Im Digitalen Wandel | Éditer : Les Sciences Humaines En Mutation, 2021, pp. 48–51.
Singen – Körper – Medien
R. Grotjahn, in: N. Grosch, T. Seedorf (Eds.), Stimmen – Körper – Medien. Gesang im 20. und 21. Jahrhundert, Laaber-Verlag, Lilienthal, 2021, pp. 13–39.
"Ich bin die erste Sängerin! Humorlose Bemerkungen zu einem komischen Singspiel"
R. Grotjahn, in: A. Schlüter, S. Metz-Göckel, L. Mense, K. Sabisch (Eds.), Kooperation Und Konkurrenz Im Wissenschaftsbetrieb - Perspektiven Aus Der Genderforschung Und -Politik, 1st ed., Verlag Barbara Budrich, Opladen/Berlin/Toronto, 2020, pp. 245–251.
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Lehre

Schwerpunkte in der Lehre

Die Lehre von Prof. Dr. Rebecca Grotjahn umfasst ein breites Themenspektrum im Schnittfeld von Musikgeschichte und Musiksoziologie. Themen der Genderforschung spielen eine wichtige Rolle, ebenso die Geschichte des Singens, die Geschichte der populären Musik und die Auseinadersetzung mit musiksoziologischen Theorien. Ebenso gerne aber widme ich mich Johann Sebastian Bach, Franz Schubert sowie Clara und Robert Schumann – und auch die Überlicksvorlesung und die Einführung in die Musikwissenschaft unterrichte ich regelmäßig und gerne.


Laufende Lehrveranstaltungen

  • Workshop zu aktueller Forschung (Forschungskolloquium)
  • Unbeschreiblich weiblich: Eine musikwissenschaftliche Annährung an Nina Hagen
  • Schreibwerkstatt
  • Musik - Religion - Gender (Ringvorlesung mit Seminar)
  • Analysekurs

Weitere Lehraktivitäten

Eine große Rolle in Rebecca Grotjahns Lehre spielen die ›BA/MA-Projekte‹, die in den Curricula der musikwissenschaftlichen Studiengänge in Detmold/Paderborn verankert sind. Themen, Methoden und Formate werden dabei gemeinsam mit den Studierenden erarbeitet. Unter Grotjahns Leitung sind einige öffentlich breit wahrgenommene Ergebnisse entstanden, z. B.:

Wissenschaftliches Engagement

Seit 12/2022  |  Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen

2019 Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung an der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold. Gesamtleitung. Förderung durch: Universitätsgesellschaft Paderborn und private Sponsoren.2019 Die Begleiterin. Clara Schumann – Lied und Liedinterpretation. Hauptsymposion im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung 2019. Ltg. Förderung durch: Mariann Steegmann Foundation.

2018 Technologien des Singens, Abschlusskonferenz des gleichnamigen Projekts an der Hochschule für Musik DetmoldLtg.  gem. mit Prof. Dr. Malte Kob und Dr. Karin Martensen. Förderung durch: DFG.

2017 Technologien des Singens. Arbeitstagung am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn. Ltg. gem. mit Prof. Dr. Malte Kob und Dr. Karin Martensen. Förderung durch: DFG.

2017 Das Geschlecht musikalischer Dinge. Arbeitstagung am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn. Ltg. gem. mit Sarah Schauberger, Johanna Imm und Nina Jaeschke. Förderung durch: Mariann Steegmann Foundation.2013 Bach: Genius – Genus – Generationen. Symposion im Rahmen des Bachfests 2013 an der Hochschule für Musik Detmold. Organisation und Leitung gem. mit Prof. Dr. Peter Wollny.

2016 Musik – Körper – (ohne?) Geschlecht. Symposion im Rahmen des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung 2016 an der Universität Mainz. Ltg. gem. mit Dr. Cornelia Bartsch. Gefördert durch: Mariann Steegmann Foundation.

2014 Singen – Körper – Theater – Medien: Gesangsgeschichte und Geschlecht 1860 bis 1930. Arbeitstagung am Musikwissenschaftlichen Seminar PAderborn/Detmold. Ltg. gem. mit Dr. Karin Martensen. Förderung durch: Mariann Steegmann Foundation.

2013 MusikGenderVermittlung. Roundtable im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung  an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden. Ltg. gem. mit Prof. Dr. Beatrix Borchard.

2012 Musikalische Alltagsgeschichte – »Königsweg zu neuen Ufern« oder »Kursbuch der Beliebigkeiten«? Symposion im Rahmen des Internationalen Kongresses Musik|Musiken der Gesellschaft für Musikforschung an der Georg-August-Universität Göttingen. Ltg. gem. mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe »Musikalische Alltagsgeschichte«. Förderung durch: Fritz Thyssen Stiftung

2011 Gender & Art: Selbstbilder und Selbstkonzepte in den Künsten. Tagung anlässlich des 25jährigen Bestehens des Netzwerks Frauenforschung NRW, 11. November 2011 an der Universität Paderborn. Ltg. gem. mit Prof. Dr. Anne Schlüter und Dr. Beate Kortendiek. Förderung durch: Netzwerk Frauenforschung NRW.

2011 Musik: Eine Kultur- und Gesellschaftsgeschichte. Arbeitstagung im März 2011 in Detmold. Förderung durch: Gerda Henkel Stiftung

2010 »Dahin!...« Musikalisches Reiseziel Rom. Projektionen und Realitäten im ›langen 19. Jahrhundert‹. Internationales Symposion im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung am 5. November 2010 in Rom. Ltg. gem. mit Dr. Sabine Meine. Förderung durch: Fritz Thyssen Stiftung.

2008 FrauenMusikRäume – Orte von Frauen in der urbanen Musikkultur. Symposion im Rahmen des Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung »Musik-Stadt. Traditionen und Perspektive urbaner Musikkulturen«, Universität Leipzig (Ltg. gem. mit Prof. Dr. Beatrix Borchard und Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann).

2008 Felsensprengerin – Brückenbauerin – Wegbereiterin: Die englische Komponistin Ethel Smyth (1858–1944). Internationales Symposium, Konzertprogramm und Ausstellung an der Hochschule für Musik Detmold, 6. bis 9. November 2008 (Ltg. gem. mit Dr. Cornelia Bartsch, Dr. Melanie Unseld und Pavel Jiracek). Gefördert durch: DFG, Mariann Steegmann Foundation, private Sponsoren.

2007 Deutsche Frauen, deutscher Sang. Musik in der deutschen Kulturnation. Ringvorlesung am Musikwissenschaftlichen Seminar Paderborn/Detmold. Ltg.

2005 Diva. Die Inszenierung der übermenschlichen Frau. Wissenschaftliches Symposion an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart in Kooperation mit der Staatsoper Stuttgart. Ltg. gem. mit Prof. Dr. Dörte Schmidt und Dr. Thomas Seedorf. Gefördert durch: DFG, Mariann Steegmann Foundation, private Sponsoren.

2004 Stimme und Geschlechteridentitäten. Symposion im Rahmen des XIII. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung »Musik und kulturelle Identität«, Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar. Ltg. gem. mit Dr. Corinna Herr.

2004 Louise Farrenc und die Klassik-Rezeption in Frankreich. Wissenschaftliches Symposion am Sophie Drinker Institut für musikwissenschaftliche Geschlechterforschung Bremen. Ltg. gem. mit Prof. Dr. Freia Hoffmann, Dr. Christin Heitmann, Dr. Beate Kraus, Prof. Dr. Peter Schleuning. Gefördert durch: DFG, Mariann Steegmann Foundation, maecenia, private Sponsoren.


Seit 12/2020  |  Engagement in Wissenschaftsorganisationen

2013–2017 Gewähltes Mitglied im Beirat der Gesellschaft für Musikforschung

Seit 2009 Mitglied im Beirat des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW

2002–2013 Sprecherin der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien der Gesellschaft für Musikforschung


Seit 12/2021  |  Editorial Boards und Herausgeberinnentätigkeiten

2011–2014 Mitherausgeberin der Zeitschrift »Die Musikforschung« im Auftrag der Gesellschaft für Musikforschung

2010 Mitbegründung und seither Mitherausgeberin der Buchreihe »Kompendien Musik« im Auftrag der Gesellschaft für Musikforschung

 

2009 Begründung und Alleinherausgeberin der Buchreihe »Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik« im Allitera Verlag München.

2008 Mitbegründung des »Jahrbuchs Musik und Gender«, seitdem Mitglied im Beirat [Editorial Board]


Weitere Informationen

D. Betreute Dissertationen

Abgeschlossen:

  • Dr. Anke Charton (Universität Leipzig, Fach Theaterwissenschaften): prima donna – primo uomo – musico. Körper und Stimme: Geschlechterbilder in der Oper. Abschluss 2011, Publ. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2012 (Universität Leipzig, Zweitgutachterin: R. Grotjahn)
  • Dr. Margarethe Fischer:  Miliza Korjus: Lebensbeschreibung und Legende. Ein Beitrag zur Sängerinnen-Biographik. Abschluss 2013. Publ. Paderborn: Digitale Sammlungen der Universitätsbibliothek 2014 (https://digital.ub.uni-paderborn.de/hs/content/titleinfo/1218503).
  • Dr. Daniela Glahn: Johanna Kinkel – Musikalische Autorschaft im 19. Jahrhundert. Abschluss 2015. Publ. als: Johanna Kinkel – Bilder einer Autorschaft, München: Allitera 2017 (= Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik, Bd. 11).
  • Dr. Ulrike Heydt: Harfe im Queerstand. Eine auto*ethnographische Instrumentenkunde. Abschluss 2022, Publ. München: Allitera 2023 (= Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik 15)
  • Dr. Marleen Hoffmann: »Work is the only safe source of happiness« – Ethel Smyths Selbstkonzept und ihr künstlerisches und politisches Handeln. Abschluss 2017, Publ. i. V.
  • Dr. Joachim Iffland: »Gib uns deine Mundharmonika, bitte!« Digital Humanities zwischen Musiksoziologie und Musikedition. Ein Konzertereignis als Experimentierfeld. Abschluss 2021, Publ. München: Allitera 2024 (= Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik 17)
  • Dr. Birgit Kiupel (Universität Hamburg, Fach Geschichte): Zwischen Krieg, Liebe und Ehe – Studien zur Konstruktion von Geschlecht und Liebe in den Libretti der Hamburger Gänsemarkt-Oper (1678–1738). Abschluss 2008, Publ. Freiburg: Centaurus 2010 (Universität Hamburg, Zweitbetreuung: R. Grotjahn))
  • Dr. Stephan A. Reinke: Musik im Kasualgottesdienst. Funktion und Bedeutung am Beispiel von Trauung und Bestattung. Abschluss 2009, Publ. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2010.
  • Dr. Kristina Richts: Eine rätselhafte Verbindung. Literarisch-musikalische Studien zu Robert Schumanns Drei-Werke-Einheit op. 79, op. 98 a und op. 98b. Abschluss 2018, Publ. München: Allitera 2019 (= Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik 13). Ausgezeichnet mit dem Preis der Universitätsgesellschaft Paderborn für herausragende Dissertationen
  • Dr. des. Sarah Schauberger: Guitar Goods, Gods and Gender. Eine Dispositivanalyse der E-Gitarre. Abschluss 2023, Publ. i. V.
  • Dr. Sven Schwannberger: Studio & Amore. Die Gesangskunst des 17. Jahrhunderts in italienischen und deutschen Quellen. Abschluss 2019, Publ. Paderborn: Universität Paderborn 2019 (Elektronische Ressource: https://digital.ub.uni-paderborn.de/urn/urn:nbn:de:hbz:466:2-37883).

In Vorbereitung:

  • Gudrun Agethen: Luise Gottsched, die Musik und die Aufklärung.
  • Mitra Behpoori: Musik, Erinnerungsarbeit und kulturelle Identität bei Geflüchteten aus dem Iran.
  • Pedro Claudio Correa Arenas: »Man muss das hören und auch sehen«: Eine Untersuchung der performativen Aspekte von Liszt-Interpretationen.
  • Lena Frömmel: Emilie Mayer. Doing Komponistin.
  • Matthias Grimminger: Die Operette »Im weißen Rössl« in ihrer musikalischen Uraufführungsgestalt von 1930.
  • Henning Hagedorn: Paul Abraham und die Jazz-Operette.
  • Wan Nyeng Han: Geschichte des Nachdenkens und Schreibens über Musizierpraxis. Untersuchung von Lehrwerken zum Violinspiel und musikalischen Vortrag des 18. Jahrhunderts
  • Susan Holman: Harmonizing Histories. Networking 18-Century Female Musicians
  • Johanna Imm: Follow the Drums. Materielle Musikkultur und Geschlecht
  • Nina Jaeschke: Deutscher Punk-Rock und Gender – Geschlechterkonstruktionen einer translokalen Szene.
  • Moritz Knurr: Paderbornerhören. Über das alltägliche Musikhören in Paderborn um 1900.
  • Luisa Mersch:  Mythos Jahrhundertstimme. Rezeptionsgeschichte(n) des Sängers Enrico Caruso.
  • Joachim Pollmann: »Hier hält man mich für völlig unbedenklich« – Studien zum Netzwerk des Komponisten, Musiktheoretikers und Hochschullehrers Wilhelm Maler zwischen 1922 und 1950
  • Jonas Spieker: Zur Ästhetik und Epistemologie musikalischer Reflexionen von Umwelt
  • Lara Venghaus: Zur Begründung des Kunstliedes aus dem Geist romantischer Philosophie. Versuch einer Anwendung der Ästhetik Schleiermachers auf das Kunstlied des anbrechenden 19. Jahrhunderts.

E. Betreute Abschlussarbeiten seit 2007 (nur Erstbetreuung)

Abschluss 2024

  • »[…] Quadratur der Themen und Perioden, eine Bereitwilligkeit zum bloßen Tändeln […]?« – Studien zur Gattung Klaviersonate im frühen 19. Jahrhundert am Beispiel Heinrich Marschners

Abschluss 2023

  • »Das, was wir jetzt Vortrag und Ausdruck nennen, war den Alten unbekannt«. Studien zur Vortragslehre von Carl Czerny
  •  »In just seven days, I can make you a man«. Zur musikalischen Konstruktion von Geschlecht am Beispiel der Paderborner Bühnenversion  der »Rocky Horror Show«
  • Musik aus der Tiefe. Eine Analyse des Soundtracks zu Spielbergs «Der weiße Hai» nach der Bewegungs-Bild-Theorie von Gilles Deleuze
  • »We hear you. Die Playlist, die dich fühlt«. Spotifys kuratierte Playlisten in der Analyse im Kontext von Gender
  • Wilhelm Maler: Komponist, Hochschullehrer und Netzwerker zwischen 1925 und 1948
  • Emilie Mayer: Handeln als Komponistin
  • »Do you listen to Girl in Red?«Bedeutung und Sichtbarkeit queerer Identitäten in der Musikindustrie
  • »Die chinesische Nachtigall«: Studien zu Leben und Werl der Sängerin Zhou Xiaoyan
  • Untersuchungen zu Taylor-Swift-Rezeptionen im Rolling Stone Magazine
  • »Bitches brauchen Rap«. Shirin Davids zweites Album im Kontext feministischer Diskurse

Abschluss 2022

  • Zwischen den Welten. Untersuchungen zur Undine aus E. T. A. Hoffmanns geichnamiger Oper
  • Werner Egk – Komponieren im Nationalsozialismus
  • Exemplarische Untersuchung des Divendiskurses im 21. Jahrhundert
  • Genre. Gender. Hyperpop. Chancen und Grenzen einer queeren Genreforschung
  • »Det qvinliga slägtets höjande!« Die Komponistin Elfrida Andrée: Sinnbild und Pionierin der Emanzipation in Schweden
  • Die Wahnsinnsszene in der italienischen Oper des 19. Jahrhunderts
  • Hindemiths »Mathis der Maler« und der Nationalsozialismus

Abschluss 2021

  • Vier Wiegenlieder für Arbeitermütter. Lieder im Spannungsfeld  von Politik und Kunst
  • Almost put on this voice: Subversive Strategien in zwei Popsongs der Sängerin Birdy
  • Ironie in der Popmusik am Beispiel von Boy Pablo
  • Die Gründungsgeschichte der Hochschule für Musik Detmold
  • Empowerment in der Popmusik  - Wie Frauen*netzwerke in NRW zur Sichtbarkeit von Musikerinnen beitragen
  • Geistliche Musik?! Eine Gruppendiskussion zwischen frei-evangelischen Christen

Abschluss 2020

  • Das Dispositiv Oper und die stumme Ordnung des Geschlechts
  • Potentiale einer Notationskultur für neue Editionsverfahren. Das Beispiel Ultimate Guitar
  • Studien zum Orientalismus im deutschen Schlager 1950–2020
  • Musik zum Film "Star wars"
  • Feminismus und Popmusik – "Nightmare" (2019) von Halsey
  • Die Geschichte des Musicals Starlight express als Spiegel des Geschlechterdiskurses
  • Studien zum Beruf und zur Arbeitsweise der/des Live-Keyboarder*in
  • Ton, Steine, Scherben als Beispiel deutscher Gegenkultur
  • Rapper mit sichtbarer Behinderung
  • »Der einheitlich zu behandelnde Bewegungsapparat«. Das Körperbild in Elisabeth Calands klavierpädagogischen Schriften
  • Die Orgel in Clarholz und ihre Bedeutung für den Orgelbau und die Kulturlandschafts Westfalens
  • A choir as big as the Internet – Eric Witacres Virtual Choir I

Abschluss 2019

  • Sexismusik – Kann man Geschlechterfeindlichkeit hören?
  • Die Tar als Medium des kulturellen Gedächtnisses
  • Instrumentenwahl und Gender am Beispiel des Schlagzeugs
  • Das Wohltemperierte Klavier und die Aufklärung
  • Skriptcharakter und Performativität: Saties "Sports et divertissements"
  • »Are people born wicked? Or do they have wickedness thrust upon them?« Die Entwicklung der Figur der »Wicked of the West« im Musical »Wicked«
  • Der aktuelle Wandel des deutschen Musikjournalismus im Print. Eine Bestandsaufnahme am Fallbeispiel Intro
  • „Turn your Revolt into Style!“ – Popkulturelle Selbstinszenierungsstategien der Identitären Bewegung am Beispiel Musik
  • Die Kompositionen des Liedermachers Konstantin Wecker
  • Luise Adelgunde Viktoria Gottsched, die Musik und die Aufklärung (ausgezeichnet mit dem Preis der Bremer AG für herausragende Abschlussarbeiten)
  • »I’m poor, black; I may even be ugly. But dear God! I’m here!« Wie »The Color Purple« der Frau eine Stimme gibt: Veränderungen des literarischen Materials in Film und Musical – Eine Genreanalyse
  • Musikanalyse als Thick description? Studien zu den Rhapsodien Opus 79 von Johannes Brahms
  • Geschichte, Theorie und Praxis der künstlerischen Forschung im Bereich Musik
  • "Gotta bring her back with me" vs. "I can't forget the day I shot that bad bitch down" - Über Geschlechterrollen in den 1950er Jahren und deren Behandlung im Frühwerk Johnny Cashs

Abschluss 2018

  • Die Ornamentik barocker Instrumentalmusik: Sichtung exemplarischer Quellen und Überlegungen zur Anwendung im Instrumentalunterricht
  • Die Choros des brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos
  • Die Qualität eines Schlagerstars. Das Phänomen »Helene Fischer«
  • Musikalische Konstruktion des Eigenen und Fremden in Disney-Filmen
  • Der Graf Almaviva und die josephinischen Reformen in „Die Hochzeit des Figaro“
  • Whitney Houston – „The Voice“. Versuch, mit der Begrifflichkeit der CVT eine Popstimme zu beschreiben
  • „Breaking out of the Harp Bubble an playing with the big kids“: Harfe, Jazz und Gender

Abschluss 2017

  • Idiomatik digitaler Klangerzeuger. Über die Chancen und Einschränkungen neuer Technologien in der Musik
  • Schumann im Ohr. Hörspiel zwischen Quellen und Fiktion
  • Studien zur Entstehungsgeschichte der Enzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“ (1. Auflage). Kritische Betrachtung ausgewählter Personenartikel
  • Ein harmoniereiches Eden – Johann Ernst Benjamin Bilse und das öffentliche Musikleben der Stadt Liegnitz von 1837 bis 1865
  • Safe Spaces. Zur Geschlechterkonstruktion von Stars und Fans der Hardcoreszene
  • Was ist von der Oper im Musical geblieben? Eine musikwissenschaftliche Annäherung am Beispiel von Aida als Oper und als Musical
  • Musik als Medium autobiographischer Botschaften: Leos Janaceks Klaviersonate 1.X.1905
  • Singen im Musikunterricht nach 1945 am Beispiel eines Musikgymnasiums
  • Warum singt Man(n)? Zur Geschichte des männlichen Gesangs in deutschen Laienchören und empirische Studien zum männlichen Sing-Gefühl heute

Abschluss 2016

  • Netze, Knoten und Verwicklungen. Untersuchungen zu den Figuren Donna Anna und Donna Elvira in Mozarts Don Giovanni
  • Körper – Sprache – Stimme. Studien zu neuer Vokalmusik Carola Bauckholts, Franziska Baumanns und Helmut Oehrings
  • „It is interesting music, because it is exotic music“ – Moderne Rezeption lateinamerikanischer Musik des 17. und 18. Jahrhunderts am Beispiel von Hanacpachap cussicuinin
  • Orte der Musik im Ghetto Theresienstadt
  • „The Secret of Madame Schumann’s Wonderful Success“. Studien zu Clara Schumanns Londonreisen 1856–1888
  • Weiblichkeitskonstruktionen in der Rockmusik. Eine musiksoziologische Fallstudie

Abschluss 2015

  • Die Bayreuther Festspiele in der NS-Zeit
  • „Party maybe?“ – Aus der Kirche ins Wohnzimmer. Ein Leipziger WG-Konzert als Station der Werkgeschichte des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach (ausgezeichnet mit dem Preis der Bremer AG für herausragende Abschlussarbeiten)(ausgezeichnet mit dem DGS-Preis für herausragende Abschlussarbeiten)
  • Heinrich Wilhelm Ernsts Violinkompositionen
  • Papillons – Schmetterlinge – tanzende Larven. Studien zu Robert Schumann Papillons op. 2
  • Entwurf einer Medienbiografie am Beispiel der Sängerin Luisa Tetrazzini

Abschluss 2014

  • Versuch einer musikalischen Biografie Hitlers
  • „Live fast, love hard, die young“. Studien zur posthumen Imagekonstruktion am Beispiel von Amy Winehouse und Maria Malibran
  • „Musiken“. Musiksoziologische Konzepte und ihre Rezeption. Eine Spurensuche im 20. und 21. Jahrhundert
  • Der musikalische Werdegang junger Frauen am Schlagzeug (ausgezeichnet mit dem DGS-Preis für herausragende Abschlussarbeiten)(ausgezeichnet mit dem Preis der Bremer AG für herausragende Abschlussarbeiten)
  • „Auf eine ‚gantz neue besondere art‘ – Studien zu Haydns Streichquartetten Opus 33“
  • Studien zu Johannes Kreidlers „Neuem Konzeptualismus“
  • Stanislaw Moniusko und die Grand Opéra. Studien zu Halka und Strazny dwór
  • Musica ex Machina: Zum Verhältnis von Musik, Maschine und Schrift
  • „Mein Leben dreht sich um zwei Pole: Wort und Ton.“ – Das künstlerische Selbstverständnis des Dichter-Komponisten Peter Cornelius vor dem Hintergrund der neudeutschen Schule
  • Musikvermittlung in der Literatur am Beispiel von Thomas Manns Doktor Faustus
  • Das Zauberflötchen des Opernloft Hamburg – Inszenierungsanalyse einer Kinderoper im Vergleich zu seiner Werksvorlage Die Zauberflöte
  • Studien zur Musik in dem Film „Lebewohl meine Konkubine“

Abschluss 2013

  • Pop-Diven: Queere Studien zu Theorie, Musik und Image
  • Rein in den Alltag – aber wie? Zur Rekonstruktion musikalischer Lebenswelten am Beispiel der Stadt Detmold
  • Männlichkeiten in den Liedern der Hitler-Jugend
  • Dialektik der Kunstmusik – zur Dichtotomie von Kunst und Nicht-Kunst in Historischer Musikwissenschaft und Popularmusikforschung
  • Maqamat und Modi im Mittelalter
  • Die Harfe als Instrument des Geschlechterdiskurses

Abschluss 2012

  • Giacomo Puccinis Turandot und China
  • Der Liederzyklus „Frauenliebe und Leben“ von Robert Schumann

Abschluss 2011

  • Die Dresdner Jahre der Sängerin Wilhelmine Schröder-Devrient 1823–1847 – Biografische, künstlerische, rezeptions- und sozialgeschichtliche Aspekte
  • Sängerinnen-Stars im Film der NS-Zeit
  • Vivaldis „Juditha triumphans“ und A. Scarlattis „La Giuditta“ im Vergleich
  • Sängerinnen im Ospedale degl’incurabii in der Ära Galuppi
  • Robert Schumanns Lieder und Gesänge aus J. W. von Goethes ‚Wilhelm Meister‘ op. 98a – Untersuchungen zur Zyklizität des Werkes (ausgezeichnet mit dem Preis Universitätsgesellschaft für herausragende Abschlussarbeiten)
  • Die Männlichkeit der E-Gitarre. Eine genderanalytische Studie (ausgezeichnet mit dem DGS-Preis für herausragende Abschlussarbeiten)

Abschluss 2010

  • Die Comedian Harmonists. Mediengeschichtliche Aspekte des Gesangsensembles der 1920er und 1930er Jahre
  • Musik und Widerstand in der NS-Zeit. Studien zu ausgewählten Komponisten
  • „Art, Crime and Madness“ – Studien zur Gesualdo-Biografik
  • „Hilde“ – Analysen zum Starimage von Hildegard Knef
  • Die historically informed performance am Beispiel der niederländischen Bachrezeption

Abschluss 2009

  • Lieder von Fanny Hensel geb. Mendelssohn Bartholdy aus den Jahren 1822–1829

Abschluss 2008

  • Studien zur Inszenierung von Geschlecht in der aktuellen Rockmusik
  • Geschlechterrollen im Rap
  • Religion und Konfession im Leben und Werk von Fanny Hensel

Abschluss 2007

  • Drei Frontfrauen in Heavy-Metal-Bands – Analyse unter Gender-Aspekten
  • Die Rezeption Carl Maria von Webers unter besonderer Berücksichtigung des ‚Freischütz‘ in den Jahren 1933–1945
  • Studien zur Fanny Hensel-Biografik

Hinweise und Merkblätter zum wissenschaftlichen Arbeiten

Under construction

Künstlerisch-wissenschaftliche Leistungen

01/2024: Forschungsprojekte