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Die Universität Paderborn – Ansicht von Nordost. (Juni 2018) Bildinformationen anzeigen
Die Paderborner Innenstadt und der Dom – Ansicht von Südost. (Juni 2018) Bildinformationen anzeigen
Der Campus an der Fürstenallee mit dem Heinz Nixdorf Institut und dem Padersee – Ansicht von Südwest. (Juni 2018) Bildinformationen anzeigen
Die Paderborner Innenstadt und der Dom – Ansicht von Nordost. (Juni 2018) Bildinformationen anzeigen
Ankommen in Paderborn: Das Schienennetz am Hauptbahnhof – Ansicht von Nordwest. (Juni 2018) Bildinformationen anzeigen
Ausgründungen, Start-Ups und Technologietransfer: Der Technologiepark und die Universität Paderborn – Ansicht von Südwest. (Juni 2018) Bildinformationen anzeigen
Die Universität Paderborn – Ansicht von Südost. (Juni 2018) Bildinformationen anzeigen

Rundflug über Paderborn

Die Universität Paderborn – Ansicht von Nordost. (Juni 2018)

Foto: Universität Paderborn, Johannes Pauly

Rundflug über Paderborn

Die Paderborner Innenstadt und der Dom – Ansicht von Südost. (Juni 2018)

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica

Rundflug über Paderborn

Der Campus an der Fürstenallee mit dem Heinz Nixdorf Institut und dem Padersee – Ansicht von Südwest. (Juni 2018)

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica

Rundflug über Paderborn

Die Paderborner Innenstadt und der Dom – Ansicht von Nordost. (Juni 2018)

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica

Rundflug über Paderborn

Ankommen in Paderborn: Das Schienennetz am Hauptbahnhof – Ansicht von Nordwest. (Juni 2018)

Foto: Universität Paderborn, Johannes Pauly

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Ausgründungen, Start-Ups und Technologietransfer: Der Technologiepark und die Universität Paderborn – Ansicht von Südwest. (Juni 2018)

Foto: Universität Paderborn, Johannes Pauly

Rundflug über Paderborn

Die Universität Paderborn – Ansicht von Südost. (Juni 2018)

Foto: Universität Paderborn, Johannes Pauly

| Pressemitteilung

Veröffentlichung in „Nutrients“: Auf die Tageszeit kommt es an: abends reichlich Kohlenhydrate, die den Blutzucker in die Höhe treiben, sind langfristig ungünstig für die Gesundheit

Eine neue Veröffentlichung in der internationalen Zeitschrift „Nutrients“ zeigt: Jugendliche, die abends regelmäßig mehr Kohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index zu sich nehmen, haben im jungen Erwachsenenalter höhere Risikomarker für einen Typ-2-Diabetes. Zu dem Schluss kommt eine Studie der Universität Bonn, an der Prof. Dr. Anette Buyken vom Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit der Universität Paderborn als Initiatorin beteiligt ist.

„Die Spiegel vieler Hormone unterliegen einem 24-Stundenrhythmus, der durch die menschliche „Innere Uhr“ gesteuert wird. Zum Beispiel sind wir abends weniger insulinsensitiv, d. h. unsere Stoffwechselantwort auf unsere Nahrung – vor allem Kohlenhydrate – ist abends geringer als morgens“, erklärt Buyken. Während der Pubertät komme eine natürlicherweise verminderte Insulinsensitivität hinzu. Studien an Erwachsenen zeigen, dass der regelmäßige Verzehr von Kohlenhydraten, die den Blutzucker stark ansteigen lassen – also Kohlenhydrate, die einen hohen „glykämischen Index“ (GI) haben – die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes begünstigen. Daher wurde in der DONALD-Studie (Dortmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed Study) jetzt bei Jugendlichen untersucht, ob langfristig ein abendlich höherer Konsum von Kohlenhydraten mit höherem GI ungünstig für spätere Typ-2-Diabetesrisikomarker ist.

In die Studie eingeschlossen wurden 252 DONALD-Probanden, die während der Pubertät mehrfach ein 3-Tage-Wiege-Ernährungs-Protokoll geführt hatten und im jungen Erwachsenenalter erneut untersucht wurden. Die Analyse der Daten zeigte, dass Jugendliche, die im Alter von 9 bis 16 Jahren abends regelmäßig reichlich Kohlenhydrate mit höherem GI verzehrten, im jungen Erwachsenalter (durchschnittliches Alter: 21 Jahre) insulinresistenter waren und einen höheren Fettleberindex (je höher der Index, desto eher liegt eine Fettleber vor) hatten als diejenigen, die abends moderate Mengen an Kohlenhydraten mit höherem GI verzehrten.

„Interessant ist, dass sich beide Zusammenhänge für den abendlichen, aber nicht für den morgendlichen Verzehr zeigen“, sagt Erstautorin Tanja Diederichs. „Für die langfristige Diabetesprävention ist es daher vermutlich entscheidend, abends auf große Kohlenhydratportionen mit höherem GI zu verzichten. Das bedeutet, Lebensmittel wie zum Beispiel Weißbrot, Instant-Kartoffelpüree oder klebrigen weißen Reis eher zu meiden“, fügt Initiatorin Prof. Dr. Anette Buyken hinzu, die seit April 2017 Professorin an der Universität Paderborn ist.

Publikation: Diederichs T, Herder C, Roßbach S, Roden M, Wudy SA, Nöthlings U, Alexy U, Buyken AE (2017). Carbohydrates from Sources with a Higher Glycemic Index during Adolescence: Is Evening Rather than Morning Intake Relevant for Risk Markers Of Type 2 Diabetes in Young Adulthood? Nutrients, DOI: 10.3390/nu9060591

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