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Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Neuer Supercomputer von Fujitsu Siemens Computers an der Universität Paderborn gehört weltweit zu den 500 schnellsten Rechnersystemen – 2 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde

Kooperationspartner: Intel München, ICT Aachen, InfiniCon USA, Mellanox Israel und Scali Norwegen

Am 21.6.2005 wird bei einer Festveranstaltung im Paderborn Center for Parallel Computing (PC²), einem Institut der Universität Paderborn, die neue Weiterentwicklung der hpcLine von Fujitsu Siemens Computers eingeweiht und den Anwendern offiziell zur Nutzung übergeben. Das System mit über 400 Intel Xeon Prozessoren liefert eine Rechenleistung von 2 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde (2 TFlop/s im Linpack-Benchmark) und gehört damit weltweit zu den 500 schnellsten Rechnersystemen.

Die Entwicklung dieses innovativen Hochleistungsrechners wurde in Kooperation mit Fujitsu Siemens Computers bis zur Produktreife vorangetrieben. Weitere Begleiter auf diesen Weg waren die Firmen Intel (München) und ICT (Aachen) sowie international InfiniCon (USA), Mellanox (Israel) und Scali (Norwegen).

Das PC² stellt seinen Nutzern aus Wissenschaft und Forschung innovative parallele Rechnersysteme zur Verfügung, die zu den leistungsstärksten ihrer Art gehören. Derzeit werden typischerweise Cluster-Systeme aus leistungsfähigen Workstations und einem Hochgeschwindigkeitsnetzwerk eingesetzt. Es werden Anwendungen unterstützt, die neben einer hohen Rechenleistung auch eine anspruchsvolle Visualisierung der Simulationsdaten erfordern. So übernimmt auch das neue Intel basierte Cluster System am PC² neben der reinen Rechenleistung weitere Aufgaben von Hochleistungsrechnern. Neuartig hierbei ist, dass die Lösung in ein Grafik Cluster eingebunden wurde und die integrative Nutzung von Rechenknoten (PC-/Workstation-Systeme) und Visualisierungsknoten (Grafik PCs) reibungslos erfolgt. Dabei bietet die eingesetzte Cluster-basierte Architektur eine Skalierbarkeit der Leistungsfähigkeit von kleinen Systemen bis hin zu solchen aus Hunderten an Rechen- und Visualisierungsknoten.

Neueste Technologien und Skalierbarkeit

Die Entscheidung des PC² für die hpcLine der Firma Fujitsu Siemens Computers basiert insbesondere auf der Verfügbarkeit neuester Technologien in diesem System. Die hpcLine bietet volle 64-Bit Speicheradressierung und gewährleistet somit höchste Flexibilität der Applikationen. Mit PCI-Express steht eine starke Technologie zur Verfügung, um die Kapazitäten des schnellen InfiniBand-Kommunikationsnetzes durch kurze Latenzzeiten und hohe Datentransferraten voll auszuschöpfen. Im Bereich Grafik und wissenschaftliche Visualisierung sorgt der aktuelle I/O-Standard für die notwendige hohe Schreib-Transferrate von der Grafikkarte bis hin zum Hauptspeicher. Ein stereoskopisches Rückprojektionssystem bietet zudem die Möglichkeit einer 3-dimensionalen Darstellung der errechneten Simulationsergebnisse. Eine weitere Besonderheit ist auch die CPU-Kühlung. Direkt auf den Prozessoren angebrachte Wasserkühler transportieren die Wärme dort effizient ab, wo die höchsten Temperaturen entstehen.

Wissenschaftliche Anwendungen

Die hpcLine von Fujitsu Siemens Computers ist eine führende Cluster-Lösung für High Performance Computing (Hochleistungsrechnen). Beispielhaft sollen hier genannt werden: die Optimierung von robusten, störungsfalltoleranten Planungen in der Informatik, die Erforschung amorpher Halbleiter, Gläser und Keramiken in der Physik und die Simulation chemischer Prozesse in der Mathematik und Technischen Chemie.

Kontakt: Prof. Dr. Odej Kao, Dr. Jens Simon
PC² - Paderborn Center for Parallel Computing
Tel: 05251 60-6296, E-Mail: okao(at)upb(dot)dejens(at)upb(dot)de
WWW-Adresse: http://www.upb.de/pc2

 

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