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Autorenlesung im Hörsaal G

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Experimentalvortrag im Audimax

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Lernen im Gebäude O

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Foyer mit Service Center

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Finanzen und Versicherungen

Krankenversicherung in Deutschland

Die Mitgliedschaft in einer Krankenversicherung ist für Studierende an einer deutschen Hochschule grundsätzlich gesetzlich vorgeschrieben und wird bei der Einschreibung geprüft. Änderungen im Versicherungsstatus sind der Hochschule unverzüglich mitzuteilen!
 

Die gesetzliche Krankenversicherung


Grundsätzlich unterliegt in Deutschland jeder Einwohner unter 30 Jahren der Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenversicherung. In Deutschland gibt es nicht nur eine große staatliche Krankenversicherung, sondern eine Vielzahl von gesetzlichen Krankenversicherungen (z.B. TK, AOK, Barmer etc.) die als Körperschaften des öffentlichen Rechts organisiert sind und miteinander in Konkurrenz stehen. Die Krankenversicherung kann frei gewählt werden. Es wird jede gesetzliche Krankenversicherung von der Universität Paderborn akzeptiert. Die Techniker Krankenkasse (TK) besitzt am Campus ein Servicebüro im Gebäude ME. Sie können sich zumeist über die jeweiligen Webseiten direkt um eine Mitgliedschaft bewerben.

Studienstart nach dem 30 Lebensjahr
Studierende, die bei Studienbeginn bereits über 30 Jahre alt sind, werden leider nicht mehr in der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen. Es ist lediglich die Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung möglich. Bitte lasse Sie sich in diesem Fall von einer gesetzlichen Krankenversicherung bescheinigen, dass Sie nicht der Krankenversicherungspflicht unterliegen und reichen die Bescheinigung bei der Universität ein.

Fortführung des Studiums nach dem 30 Lebensjahr
Bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres sind Sie verpflichtet, sich gesetzlich zu versichern und zahlen als Student einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag. Ab dem 30 Lebensjahr ist eine Versicherung zum Studierendenbeitrag leider nicht mehr möglich. Die gesetzliche Versicherung kann jedoch freiwillig mit einem höheren Beitrag weitergeführt werden. Wenn Sie kein Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung bleiben möchten, müssen Sie sich von der der gesetzlichen Krankenversicherung bescheinigen lassen, dass Sie nicht mehr der Krankenversicherungspflicht unterliegen und diese Bescheinigung bei der Universität einreichen. Auch wenn Sie ab dem 30 Lebensjahr nicht mehr der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen und sich frei für eine Krankenversicherung entscheiden können, empfehlen wir Ihnen dringend eine private Krankenversicherung mit einem Versicherungsschutz abzuschließen, der sich an den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen orientiert. Zudem sollten Sie beachten, dass für die Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis in der Regel der Nachweis einer Krankenversicherung von dem Ausländeramt gefordert wird.

 

Ausnahmen von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht

Bei dem Vorliegen einer ausreichenden privaten Krankenversicherung, der europäischen Krankenversichertenkarte (EHIC) oder dem Bestehen eines Sozialversicherungsabkommens zwischen ihrem Herkunftsland und der Bundesrepublik Deutschland müssen Sie sich nicht gesetzlich versichern. Sie müssen jedoch eine Bescheinigung, die bestätigt, dass Sie nicht der Versicherungspflicht unterliegen, bei einer gesetzlichen Krankenversicherung beantragen. Bei der Beantragung müssen Sie in der Regel ihren Reisepass und einen entsprechenden Nachweis ihres alternativen Versicherungsschutzes vorlegen (privater Versicherungsvertrag, EHIC, Formblatt des jeweiligen Sozialversicherungsabkommens). Die jeweilige gesetzliche Krankenversicherung überprüft dann, ob eine Befreiung von der Krankenversicherungspflicht möglich ist. Wenn der Versicherungsschutz ausreichend ist, wird Ihnen die „nicht (gesetzlich) versichert Bescheinigung“ ausgestellt, die Sie dann für die Einschreibung bei der Universität einreichen müssen. Die Vorlage weiterer Dokumente ( z.B. des Versicherungsvertrages) ist bei der Einschreibung an der Universität nicht notwendig, da die Prüfung der jeweiligen Versicherung in der Zuständigkeit der gesetzlichen Krankenkassen liegt.

Informationen zur Wahl einer privaten Krankenversicherung
Es gibt viele Versicherungen auf dem Markt, die Produkte für internationale Studierende und Sprachschüler anbieten. Mit einer kleinen Internetrecherche sollten Sie schnell einen entsprechenden Anbieter finden können. Es wird grundsätzlich nicht empfohlen, das günstigste Angebot zu wählen. Wenn Sie eine Deckung haben wollen, die zumindest annähernd der Deckung einer gesetzlichen Krankenversicherung entspricht, sollten Sie auf jeden Fall eine Prämienoption wählen, die in der Regel etwa 60-80 Euro pro Monat kostet. Bei der Wahl sollten Sie beachten, dass viele Versicherungsverträge Leistungen für Erkrankungen ausschließen, die bereits vor der Einreise nach Deutschland vorhanden waren. Zudem ist die maximale Versicherungslaufzeit zumeist beschränkt, was dazu führen kann, dass Sie sich um eine neue Versicherung bemühen müssen, wenn Sie bis dahin Ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben sollten. Ihnen bleibt in so einem Fall lediglich noch die Möglichkeit sich um die Aufnahme in einer regulären privaten Krankenversicherung, die auch unter bestimmten Voraussetzungen von Deutschen als Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung gewählt werden kann, zu bewerben. Es besteht in einer privaten Krankenversicherung kein Anspruch auf eine Mitgliedschaft. Insbesondere bei dem Vorliegen von Vorerkrankungen besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Aufnahme verweigert wird. Wenn Sie sich für eine private Krankenversicherung entscheiden, müssen Sie den Versicherungsvertrag einer gesetzlichen Krankenkasse zur Prüfung vorlegen. Bei einem ausreichenden privaten Versicherungsschutz können Sie sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen. Bitte beachten Sie, dass Sie dann für den Zeitraum ihres Studiums nicht mehr zurück in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln können!

Wechsel der Krankenversicherung
Zu Beginn Ihres Studiums müssen Sie sich für eine private oder gesetzliche Krankenversicherung entscheiden. Zwischen diesen beiden Systemen ist nur in wenigen Ausnahmefällen (z.B. bei Heirat etc.) ein Wechsel ein Wechsel während das Studiums möglich. Wenn Sie sich für eine gesetzliche Krankenversicherung entschieden haben, können Sie während des Studiums nur zu einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung wechseln. Die einzige Möglichkeit für einen Austritt bietet sich nach der Vollendung des 30 Lebensjahres. Bei der Entscheidung für eine private Krankenkasse besteht im Regelfall keine Möglichkeit in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Die Mitgliedschaft in eine gesetzliche Krankenversicherung ist erst wieder nach dem Ende des Studiums möglich.

Corona-Pandemie

Studienbewerber*innen und Studierende aus Drittstaaten, die aufgrund der Corona-Pandemie aus dem Ausland an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen, sollten die Informationen für Studierende aus Ländern ohne Sozialversicherungsabkommen zur Kenntnis nehmen. Bitte beachten Sie, dass Sie der Universität auch bei einer EInschreibung aus dem Ausland, selbst wenn Sie nicht der Versicherungspflicht unterliegen, eine Bescheinigung der Krankenkasse zusenden müssen (Mitgliedsbescheinigung oder Nicht Versichert-Bescheinigung). Wenn Sie erst nach der Einreise nach Deutschland der Krankenversicherungspflicht unterliegen sollten, stellen Sie bitte sicher, dass Sie der Hochschule innerhalb von 7 Tagen eine Mitgliedsbescheinigung in einer Krankenversicherung vorlegen. Andernfalls wird das Exmatrikulationsverfahren eingeleitet! Bitte wenden Sie sich mit Fragen bezüglich der Ausstellung der Bescheinigungen bitte direkt an die jeweiligen Serviceportale der Krankenversicherungen.

Zahlungverkehr

Sperrkonto
Internationale Studienbewerber aus Staaten außerhalb der Europäischen Union, müssen für ihren Visumsantrag häufig ein Sperrkonto eröffnen. Auf diesem Konto müssen die Lebenshaltungskosten für mindestens 1 Jahr hinterlegt sein und es kann monatlich nur eine festgelegte Summe abgehoben werden. Weitere Informationen zum Sperrkonto und weiterführende Links finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

Bankkonto in Deutschland
Viele Zahlungen können in Deutschland nicht mit Bargeld getätigt werden. Zur Zahlung der Semesterbeiträge, Miete, Krankenversicherungsbeiträgen etc. sollten Sie möglichst direkt nach Ihrer Ankunft am elektronischen Zahlungsverkehr teilnehmen können.

Für die Eröffnung eines Bankkontos oder die Aktivierung ihres Sperrkontos in Deutschland benötigen Sie zumeist die Bescheinigung über die Anmeldung eines Wohnsitzes in Deutschland. Hierfür sollten Sie von Ihrem Vermieter eine Wohnungsgeberbescheinigung erhalten, die Sie beim Einwohnermeldeamt vorlegen müssen. Sollten Sie noch keinen festen Wohnsitz haben empgehlen wir Ihnen zumindest übergangsweise die Einrichtung eines Multiwährungskontos um am elektronischen Zahlungsverkehr in Deutschland teilnehmen zu können.

Die Sparkasse Paderborn bietet Ihnen im Mensa-Gebäude der Universität einen Bankautomaten und einen Kontoauszugsdrucker. So haben Sie die Möglichkeit, auch vom Campus aus über Ihr Geld zu verfügen. In der direkten Umgebung der Universität finden Sie zudem eine Filiale der Sparkasse und der Volksbank.

Einrichtung eines Multiwährungskontos

Wenn Sie kein Konto besitzen, mit dem Sie am elektronischen Zahlungsverkehr in Deutschland teilnehmen können, empfehlen wir Ihnen die Einrichtung eines Multiwährungskontos für das Sie eine SEPA-Bankverbindung erhalten können. Sie können damit bereits aus dem Ausland zu günstigen Konditionen Zahlungen auf ein europäisches Konto tätigen und auch von einem europäischen Konto empfangen. Wir empfehlen diesen Zahlungsweg insbesondere für die Zahlung der Semesterbeiträge während des Einschreibeprozesses, weil wir Ihnen dann z.B. kostengünstig und schnell die Beiträge erstatten können, wenn Sie ihr Studium nicht aufnehmen können sollten. Leider ist die Empfehlung eines Anbieters aus rechtlichen Gründen nicht möglich, aber mit einer kurzen Internetrecherche solten Sie schnell einen geeigneten Anbieter finden.

Lebenshaltungskosten

An der Universität Paderborn zahlen Sie keine Studiengebühren! Die Universität Paderborn ist (wie fast alle Hochschulen in Deutschland) eine öffentliche Hochschule. Der Semesterbeitrag von etwa 310 Euro beinhaltet unter anderem ein Ticket für den Öffentlichen Nahverkehr. D.h. Sie benutzen Busse und Bahnen in ganz Nordrhein-Westfalen kostenlos! Zur Gültigkeit des Semestertickets siehe hier. Darüber hinaus erhalten Sie mit Ihrem Studierendenausweis viele Vergünstigungen z.B. bei Eröffung eins Bankkontos, bei Mobilfunkverträgen oder auch im Kino oder Theater. Das vergünstigte Essen in unserer Mensa kostet für Studierende ab 1,70 Euro pro Mahlzeit. 

Die folgenden Informationen sollen Ihnen eine ungefähre Vorstellung davon geben, was das Leben und Studieren in Paderborn kostet.

Die durchschnittlichen monatlichen Lebenshaltungskosten für Studierende bewegen sich etwa in folgendem Rahmen:

Miete

260 Euro - 360 Euro

Krankenversicherung

ca. 95 Euro

Essen

200 Euro

Freizeit

min. 80 Euro

Semesterbeitrag

ca. 310 Euro pro Semester

Verschiedenes

50 Euro - 100 Euro

Summe

ca. 800 - 950 Euro

Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie bei Ihrer Ankunft in Paderborn ausreichend Bargeld zur Verfügung haben, um finanzielle Engpässe zu vermeiden. In den ersten Wochen werden Sie die erste Miete (etwa 200-360 Euro) und eine Kaution bezahlen müssen (normalerweise 1-2 Monatsmieten). Hinzu kommen die Kosten für das Semesterticket (ca. 310 Euro), evtl. die Deutschkursgebühren (DSH-Kurs ab Juli 2017: 550 Euro pro Kursstufe) und ggf. die Beiträge für die Krankenversicherung.

 

 

Wenn Sie nach dem Deutschkurs mit dem Fachstudium beginnen, haben Sie die Chance in eine gesetzliche Krankenversicherung aufgenommen zu werden. Wenn Sie den Antrag nicht stellen sollten, können Sie während ihres Studiums nicht mehr in eine gesetzliche Krankenkasse wechseln. Es gibt keine 2. Chance! Wir empfehlen Ihnen sich diesbezüglich von einer gesetzlichen Krankenkasse beraten zu lassen. Falls Sie trotzdem eine private Krankenversicherung wählen und für ein Fachstudium einschreiben möchten, müssen Sie die "Befreiungsbescheinigung von der Krankenversicherungspflicht" einer gesetzlichen Krankenkasse vorlegen. Diese weist der Universität nach, dass der private Krankenversicherungsschutz für die Einschreibung an der Universität ausreichend ist. Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden sie auf den Seiten des DAAD's. Insbesondere für Studienbewerber*innen und Studierende aus Drittstaaten, die aufgrund der Corona-Pandemie aus dem Ausland an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen, sollten die Informationen für Studierende aus Ländern ohne Sozialversicherungsabkommen zur Kenntnis nehmen. Wenn Sie erst nach der EInreise nach Deutschland der Krankenversicherungspflicht unterliegen, stellen Sie bitte sicher, dass Sie der Hochschule innerhalb von 7 Tagen eine Mitgliedsbescheinigung in einer Krankenkasse oder eine Bescheinigung der Befreiung von der Krankenversicherungspflicht vorlegen. Andernfalls wird das Exmatrikulationsverfahren eingeleitet!

Haftpflichtversicherung

Wer in Deutschland einen Schaden verursacht ist zum Schadensersatz verpflichtet! Bedenken Sie, dass die Schadenssummen höher ausfallen könnten als in ihrem Heimatland. Bitte überprüfen Sie ihren Versicherungsschutz im Falle eines Schadens in Deutschland! Die Kosten für eine Haftpflichtversicherung beginnen in Deutschland für eine Einzelperson bei etwa 25 Euro im Jahr.

Finanzielle Unterstützung

Informationen über Stipendien erhalten Sie bei der Deutschen Botschaft, in Abteilungen des Goethe-Instituts und beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Der DAAD bietet eine Vielzahl von Stipendienprogrammen für Austauschstudierende und Wissenschaftler aller Länder an; für das grundständige Studium (Bachelorstudiengänge) gibt es aber dort keine Stipendienmöglichkeit.

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Kennedyallee 50 
D - 53275 Bonn

Sofern Sie für eine Stipendiumsbewerbung eine informelle Bestätigung benötigen, dass Sie die Zulassungsvoraussetzungen für den gewünschten Masterstudiengang erfüllen, bitten wir Sie, rechtzeitig mit uns in Kontakt zu treten. Die Bearbeitungsdauer beträgt ca. 4 Wochen. Für die Bearbeitung benötigen wir Ihre Studienabschlussurkunde und eine detaillierte Fächer- und Notenübersicht.

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