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Über Luise Adler

Luise Adler (geb. 1993) studierte Musikwissenschaft (2016–2021) an der Universität Wien und Konzertfach Harfe (2012–2019) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Im Februar 2021 schloss sie ihr Masterstudium mit Auszeichnung ab und erhielt für ihre Masterarbeit (Titel: Helmut Lachenmann und Karlheinz Stockhausen. Traditionsverständnis im Diskurs) sowohl den österreichischen „Staatspreis für die besten Diplom- und Masterabschlüsse“ (November 2021) als auch den „Masterpreis“ des Musikwissenschaftlichen Seminars Wien (Juni 2022). Seit März 2022 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn bei Prof. Dr. Dominik Höink und promoviert derzeit zum Thema „Religion im zeitgenössischen Musiktheater“.

Curriculum Vitae

10/2016 - 02/2021: Studium

Bachelor- und Masterstudium Musikwissenschaft an der Universität Wien

Erweiterungscurricula: Geschichte der Philosophie und Cultural Studies

Titel der Masterarbeit: Helmut Lachenmann und Karlheinz Stockhausen. Traditionsverständnis im Diskurs

10/2012 - 06/2019: Instrumentalstudium

Diplomstudium „Instrumentalstudium Harfe“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Forschung

Forschungsschwerpunkte

Ihr Forschungsschwerpunkt liegt insbesondere auf der europäischen Kunstmusik des 20. und 21. Jahrhunderts.

In Ihrem aktuellen Promotionsprojekt beschäftigt Sie sich mit "Religion im zeitgenössischen Musiktheater". Im Zentrum der Arbeit stehen Opern des 21. Jahrhunderts, in denen religiöse Erzählungen, Texte, Motive und Assoziationen eine Rolle spielen. Dabei werden ausgewählte Werke hinsichtlich der verwendeten Texte und Sujets, ihrer musikalischen Faktur und der Rezeptions- bzw. Wirkungsgeschichte untersucht. Neben der grundlegenden Frage nach der konkreten Verarbeitung religiöser Elemente werden sowohl der öffentliche als auch der künstlerische Diskurs – geführt von Vertreter*innen einer ambitionierten Musik – hinsichtlich der Beurteilung von Religion beleuchtet. Aus der Betrachtung sowohl von Kompositionen als auch Diskursen ergeben sich Erkenntnisse über die Bedeutung von Religion im zeitgenössischen Musiktheater als einer der ambitioniertesten Kunstformen überhaupt. Zu prüfen ist daran anschließend, inwiefern sich aus den gattungsbezogenen Erkenntnissen Rückschlüsse auf die zeitgenössische Musik im Allgemeinen ergeben.

Publikationen

Aktuelle Publikationen

Kirche und Musiktheater. Ein ambivalentes Verhältnis in Schlaglichtern

L. Adler, A. Tumat, Loccumer Pelikan. Religionspädagogisches Magazin für Schule und Gemeinde des Religionspädagogischen Instituts Loccum 4 (2023) 9–13.

Helmut Lachenmann and Karlheinz Stockhausen: String quartets between avant-garde and tradition

L. Adler, in: G. Grujić, S. Pavlović (Eds.), Vlado S. Milošević: Tradition as Inspiration. Thematic Proceedings from the 2021 Scientific Conference, Banja Luka, 2022, pp. 317–329.

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Lehre


Laufende Lehrveranstaltungen

  • Themenoffenes Projektseminar
  • Music and Religion in South Africa and Germany (Kooperationsseminar mit dem SACM)
  • M1 - Modulabschlussprüfung Musikgeschichte

Weitere Lehraktivitäten

Lehre der vergangenen Semester:

Wintersemester 2023:

Sommersemester 2023:

Wintersemester 2022:

Sommersemester 2022:

Lehrprojekte und Veranstaltungen:

Weitere Informationen

Publikationen

Aufsätze

Tagungsberichte

  • „Symposium ‚Musik, Netzwerke, Selbstzeugnisse: Aktuelle Forschung zu Hans Werner Henze‘. Detmold/Paderborn, 19.-20.11.2022", gemeinsam verfasst mit Anna Ricke, in: Die Musikforschung Online (2022).
  • „Haydns ‚Schöpfung‘ und die Folgen, Musikwissenschaftler und Theologen befragen und deuten ein Hauptwerk Haydns. Forum Kreuzeskirche Essen, 8. und 9. Juni 2022“, in: https://www.forum-kreuzeskirche.de/tagungen.
  • „‚Beethoven als Bearbeiter versus Beethoven-Bearbeitungen.‘ Beethoven-Studienkolleg, Beethoven-Haus Bonn, 16. bis 19. September 2019", in: Die Tonkunst 14 (2020), S. 63 f.
  • „Alte Musikquellen für die Zukunft sichern", in: Pfarrblatt Dompfarre St. Stephan 74 (2019), S. 34.

Vorträge

Rezensionen

  • „Die vielfältige Klangwelt der Mandoline. Rezension von Lotte Nuria Adlers CD ‚Moasik‘“, in: ESTA Nachrichten 85 (2021), S. 76–77.
  • „Egon Wellesz – Gefeiert und (zu Unrecht) vergessen“, in: Österreichische Musikzeitschrift 71/4 (2016), S. 109.
  • „Enjott Schneider: China Meets Europe. Enjott Schneider: Metamorphosen. Orchestermusik zu Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Wagner, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann“, in: Österreichische Musikzeitschrift 71/3 (2016), S. 103.
  • „Alexander Zemlinsky: A Ray of Light – Complete Piano Music“, in: Österreichische Musikzeitschrift 70/4 (2015), S. 117.
  • „Nachwuchs zwischen Dvořák und Schostakowitsch“, in: Österreichische Musikzeitschrift 70/3 (2015), S. 86.