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Foto: Universität Paderborn

Larissa Rieke

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 Larissa Rieke

Fakultät für Kulturwissenschaften > Institut für Humanwissenschaften > Soziologie > Bildungssoziologie

Wissenschaftliche Mitarbeiterin - Koordination Erasmus-Austauschprogramm des Fachs Soziologie

Telefon:
+49 5251 60-4932
Büro:
N2.141
Sprechzeiten:

Im Wintersemester 2021/22:
nach Vereinbarung.
Bitte melden Sie sich für einen Sprechstundentermin vorher per E-Mail an! 

Besucher:
Pohlweg 55
33098 Paderborn
Forschungsschwerpunkte
  • Arbeits- und Kultursoziologie 
  • Digitalisierung und Prekarisierung von Arbeit 
  • Ökonomisierung des Sozialen und des Kreativen
  • "Entrepreneurship" und "Entrepreneurial Self" als gegenwärtiger Arbeitstypus 
  • ​Qualitative Sozialforschung
  • Geschlechterforschung
Promotionsprojekt

"Wie Musikschaffende Musik(business) schaffen - Eine Untersuchung der Subjektivierungsanforderungen von Musikschaffenden unter dem Einfluss der gesellschaftlichen Digitalisierung und der Corona-Pandemie" (Arbeitstitel) 

Betreut von:
Prof. Dr. Bettina Kohlrausch (Fach: Soziologie)
Prof. Dr. Beate Flath (Fach: Populäre Musik und Medien)

Das Dissertationsvorhaben bedient sich der theoretischen Zugänge der Arbeitssoziologie (Subjektivierungstheorien) und thematisiert die in der Kultur- und Musikszene entstehende Neuordnung von Arbeit von Popmusiker*innen unter dem Einfluss der Digitalisierung, welche insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen langfristigen Folgen für die Musikbranche an erheblicher Bedeutung dazu gewinnt. Denn im Zuge der Corona-Pandemie hat sich „Arbeit“ von Musikschaffenden noch einmal stärker und nahezu weitestgehend ins Digitale verlagert und forciert Digitalisierungs- und Prekarisierungsprozesse. Durch die Arbeitsveränderungen haben sich auch neue Subjektivierungsanforderungen ergeben, die ein fortschreitendes, arbeitsbezogenes Grenzmanagement auf Seiten der Musikschaffenden forciert, so die hier vertretende These. 

Aus einer arbeitssoziologischen Perspektive soll im Rahmen des Forschungsvorhabens zwei übergeordneten, zentralen Fragestellungen nachgegangen werden. Erstens soll ergründet werden, auf welche Bearbeitungsstrategien Musikschaffende im Umgang mit zunehmenden Subjektivierungsanforderungen zurückgreifen, um gesteigerte Widersprüchlichkeiten und Spannungspotentiale abzufedern. Zweitens soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern es dadurch zu einer Neuordnung von Arbeitsbereichen kommt und welchen Einfluss dabei insbesondere die Digitalisierung nimmt. Damit schließt das hier genannte Forschungsvorhaben an bereits eigene wissenschaftliche Vorarbeiten in diesem Arbeitsfeld an.  
  
Die Beantwortung der beschriebenen Fragestellungen sollen mithilfe der Durchführung von qualitativen, problemzentrierten Leitfadeninterviews nach Witzel 1982 erfolgen. Ausgewertet wird das transkribierte Interviewmaterial mit strukturierenden, qualitativen Inhaltsanalysen (Mayring 2010) mit dem Ziel, die erkennbaren Handlungsstrategien der Musikschaffenden in Bezug auf die zunehmenden Subjektivierungsanforderungen unter dem Einfluss der Digitalisierung zu klassifizieren (Typisierung).

Die Ergebnisse der Dissertation sollen Aufschluss darüber geben, unter welchen Arbeitsbedingungen Musikschaffende arbeiten und welche Rahmenbedingungen ihre Arbeit begünstigen bzw. erschweren. Um kulturelles Arbeiten nicht nur besser verstehen, sondern auch sozial gerecht mitgestalten und für die Gesellschaft langfristig sichern zu können, bedarf es der qualitativen Inblicknahme der strukturellen Arbeitsverhältnisse von Musikschaffenden und der direkten Auseinandersetzung mit den Akteuren. Denn nur so können Rückschlüsse ermöglicht werden, wie sich ein gesamter Arbeitsbereich bzw. eine Branche sauerhaft und strukturell verändert. 

 Larissa Rieke
02/2020 - heute

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Soziologie an der Universität Paderborn.
Promotionsprojekt: "Wie Musikschaffende Musik(business) schaffen - Eine Untersuchung der Subjektivierungsanforderungen von Musikschaffenden unter dem Einfluss der gesellschaftlichen Digitalisierung" (Arbeitstitel)
[Mehr zum Promotionsprojekt unter 'Profil']

2018 - heute

Mitgestaltung des Soziologischen Salons

als kontinuierliche Debattierrunde zum gesellschaftspolitischen Austausch für Masterstudierende der Kultur- und Geisteswissenschaften.
Zusammen mit Dr. Hans-Ulrich Matina.

02/2020 - 02/2021

Wiss. Mitarbeit im Forschungsprojekt "Care-Arbeiter*innen zwischen professioneller und privater Sorgearbeit" (Soziologie, Universität Paderborn)

Leitung: Dr. Lena Weber
Wiss. Mitarbeit: Larissa Rieke, M.A.
Laufzeit: Feb. 2020-Feb. 2021

10/2017 - 12/2019

Wissenschaftliche Hilfskraft (WHB) und Tutorin

Wissenschaftliche Hilfskraft mit Bachelorabschluss (WHB) in der Soziologie für:
Prof. Dr. Birgit Riegraf
Dr. Annette von Alemann
Dr. Julia Gruhlich

Tutorin in der Soziologie für:
Prof. Dr. Bettina Kohlrausch
Dr. Annette von Alemann
Dr. Julia Gruhlich
 

10/2016 - 12/2019

Master Of Arts (M.A.)

Studium des 2-Fach-Master „Kultur und Gesellschaft“ mit den Fächern Soziologie: Gesellschaftliche Transformationen und Kulturtechniken sowie Geschlechterforschung/Gender Studies an der Universität Paderborn.

Absolvierung des "Master Of Arts" mit Auszeichnung am 15.01.2020. 

​Titel der Masterarbeit (im Fach Soziologie):
„Wie unternehmerisch ist die Universität?“ – Eine Diskussion aktueller Kapitalismusanalysen zum Themenfeld Wissenschaft und Universitäten.

Erstgutachten: Dr. Lena Weber
Zweitgutachten: Prof. Dr. Bettina Kohlrausch

05/2016 - 10/2017

Projektleitung "BINGO"

Studentische Mitarbeit (als Masterstudentin) beim Innovationsnetzwerk ‘OWL MASCHINENBAU e.V.‘, Bielefeld.

Das Innovationsnetzwerk OWL MASCHINENBAU e.V. in Bielefeld vertritt die Interessen von über 150 Unternehmen aus dem Bereich Maschinenbau und Produktion in Ostwestfalen-Lippe. Dieses Netzwerk unterstützt als Verein die Unternehmen in Themengebieten wie Personal- und Unternehmensentwicklung, Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung, Arbeit 4.0 und Digitalisierung sowie in vielen anderen Netzwerkthemen. Dazu bietet der Verein Arbeitskreise und Workshops, stellt Kooperationen her, organisiert Veranstaltungen und Vorträge.

Im Rahmen dieser Arbeitsstelle war ich vorwiegend in Projekt- und Bildungsarbeit zur Nachwuchsförderung in den MINT-Fächern tätig. Hierzu habe ich das Projekt „BINGO“ (Berufsoffensive für INGenieur/innen in Ostwestfalen-Lippe), welches Jugendlichen ab Klasse 9 Projektangebote zur Berufsorientierung in technischen Berufen bietet, koordiniert und größtenteils selbstständig geleitet. Kooperationen zwischen Schulen und regionalen Unternehmen herzustellen oder organisatorisch zu arbeiten, waren dabei beispielsweise meine Aufgaben.

10/2011 - 09/2015

Bachelor Of Arts (B.A.)

Studium der Soziologie und Erziehungswissenschaften an der Universität Osnabrück. 

Titel der Bachelorarbeit (im Fach Erziehungswissenschaften): 
"Psychische Gewalt frühadoleszenter Mädchen. Eine Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischem Aggressionsverhalten Jugendlicher an Schulen."

Erstgutachten: Prof. Dr. Wassilis Kassis
Zweitgutachten: Dr. Stephanie Moldenhauer

Publikationen

A) Artikel in Fachzeitschriften
- Weber, L. & Rieke, L. (2021): Gender Studies in der unternehmerischen Universität: Wie viel ist digitale Lehre wert? In: Freiburger Zeitschrift für Geschlechterstudien (fzg 27|2021). Schwerpunktheft zu Digitalisierung, Geschlecht und Intersektionalität. 

B) Beiträge in Sammelbänden
- Weber, L. & Rieke, L. (2021): Digitalisierbar, substituierbar, systemrelevant. Neue Sozialordnung typischer Frauen- und Männerberufe durch die Digitalisierung? In: F. Apelt, L. Suhrcke, & J. Grabow (Eds.), Buzzword Digitalisierung: Kritische Perspektiven auf Digitalisierung im Kontext von Geschlecht und Vielfalt. Opladen: Barbara Budrich Verlag.

C) Public Relations
- Journal des Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW (Nr. 46/2020), S.31: "Digitalisierung in der Arbeit aus Sicht der Beschäftigten": https://www.netzwerk-fgf.nrw.de/fileadmin/media/media-fgf/download/publikationen/netzwerk_fgf_journal_46_f_web.pdf

- Stabsstelle Presse und Kommunikation der Universität Paderborn, Nina Reckendorf: Pressemitteilung vom 30.03.2020: "Digitalisierung in der Arbeit aus Sicht der Beschäftigten. Neues Forschungsprojekt an der Universität Paderborn": https://www.uni-paderborn.de/nachricht/93399/

Wissenschaftskommunikation und -transfer
- Teilnahme am Science Festival Paderborn 2021 "Expedition Wissenschaft", mit dem Veranstaltungspunkt: "Soziologischer Stadtrundgang durch Paderborn".

(unveröffentlichte) Abschlussarbeiten
- „Wie unternehmerisch ist die Universität?“ – Eine Diskussion aktueller Kapitalismusanalysen zum Themenfeld Wissenschaft und Universitäten." (Masterarbeit, Soziologie - Universität Paderborn) 

- "Psychische Gewalt frühadoleszenter Mädchen. Eine Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischem Aggressionsverhalten Jugendlicher an Schulen."
(Bachelorarbeit, Erziehungswissenschaften - Universität Osnabrück) 

Vorträge

-  Lena Weber/Larissa, Rieke: Care-Arbeit und Geschlechterbeziehungen: Sorgebeziehungen zwischen systemvergessen und systemrelevant. Vortrag am 23.09.2020 auf dem 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS), TU Berlin, 14.-24. September 2020.

-  Lena Weber/Larissa Rieke: Care-Arbeiter*innen zwischen professioneller und privater Sorgearbeit während der Corona-Pandemie. Vortrag am 16.12.2020 am Institut für Soziologie (IfS) der Universität Duisburg-Essen.

Die Universität der Informationsgesellschaft