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Auf wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen treffen sich Expertinnen und Experten, um gemeinsam über ihre Erkenntnisse zu diskutieren. Bildinformationen anzeigen
In kurzen Vorträgen werden Forschungsergebnisse präsentiert. Bildinformationen anzeigen
Selten ist das Publikum fachfremd – aber auch Interdisziplinarität bietet neue Blickwinkel auf aktuelle Forschungsfragen. Bildinformationen anzeigen
Offene Diskussionen und Austausch sind zentrale Elemente auf Tagungen, um Wissen zu teilen und Netzwerke zu bilden. Bildinformationen anzeigen
Auch Studierende, erst am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karrieren, sind auf Fachtagungen willkommen und können so Wissenschaft direkt erfahren. Bildinformationen anzeigen

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Auf wissenschaftlichen Konferenzen und Tagungen treffen sich Expertinnen und Experten, um gemeinsam über ihre Erkenntnisse zu diskutieren.

Foto: Universität Paderborn, Roland Mikosch

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

In kurzen Vorträgen werden Forschungsergebnisse präsentiert.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Selten ist das Publikum fachfremd – aber auch Interdisziplinarität bietet neue Blickwinkel auf aktuelle Forschungsfragen.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Offene Diskussionen und Austausch sind zentrale Elemente auf Tagungen, um Wissen zu teilen und Netzwerke zu bilden.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

Wissen teilen – Konferenzen und Tagungen an der Universität Paderborn

Auch Studierende, erst am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karrieren, sind auf Fachtagungen willkommen und können so Wissenschaft direkt erfahren.

Foto: Universität Paderborn, Eduard Zakureny

| Mitteilung

Von Paderborn nach China: Studierende der Fakultät für Maschinenbau bereiten sich aufs Studium an der Chinesisch-Deutschen Technischen Fakultät in Qingdao vor

Studieren im „Reich der Mitte“: Robin Jackson, Ferhat Hammo und Daniel Cramer nehmen am Programm „Maschinenbau in China (mb-cn)“ der Fakultät für Maschinenbau teil und verbrachten mit drei weiteren Kommilitoninnen und Kommilitonen den September an der Chinesisch-Deutschen Technischen Fakultät (CDTF), die Teil der Qingdao University of Science and Technology ist. Eine „Summerschool“ bereitete sie dort auf ihren Auslandsaufenthalt im Jahr 2019 vor. Das erste und zweite Semester ihres Masterstudiums absolvieren die Studierenden des Maschinenbaus und des Wirtschaftsingenieurswesens in Paderborn. Dann geht’s im dritten Semester nach Qingdao. Das vierte Semester verbringen sie mindestens acht Wochen in China.

„Summerschool“ gibt erste Orientierung

Während der einmonatigen „Summerschool“ in Qingdao, der Partnerstadt Paderborns in Ostchina, wurden die Studierenden zunächst mit den kulturellen Gepflogenheiten des asiatischen Landes vertraut gemacht und lernten grundlegende chinesische Alltagsbegriffe: „Es geht los mit dem Erlernen der Lautschrift. Man fängt ja wieder bei null an und das Chinesische hat eine für uns ungewohnte Aussprache“, berichtet Daniel. „Der Fokus liegt also erst mal darauf, Begriffe für den täglichen Gebrauch zu lernen – beispielsweise, damit man in der Mensa nicht versehentlich scharfes Essen bestellt“, ergänzt Robin. „Die Summerschool hat uns einen guten ersten Überblick über Uni und Stadt vermittelt und war eine Bestätigung, dass wir dort einen längeren Aufenthalt packen können“, fasst Ferhat zusammen.

Was erwarten die Studierenden von ihrem Aufenthalt im kommenden Jahr? „Von meiner Zeit in China verspreche ich mir, Einblicke in eine andere Kultur und Sprache zu bekommen“, erzählt Ferhat. „Die Studienarbeit in China zu schreiben, ist eine gute Vorbereitung fürs spätere Berufsleben“, meint Daniel. Für Robin ist es außerdem spannend zu sehen, wie die Lehre in China funktioniert. In diese werden die Studierenden 2019 dann auch aktiv eingebunden: Neben dem Anfertigen der Studienarbeit und dem Ausbau ihrer Chinesisch-Kenntnisse müssen sie ein deutschsprachiges Tutorium für chinesische Kommilitonen organisieren und diese auf ein Weiterstudium in Paderborn vorbereiten.

Tandempartner helfen beim Eingewöhnen

Die ersten Eindrücke vor Ort waren positiv: „Der Campus ist wesentlich größer als der Paderborner, aber die Dozenten waren top und wir hatten Tandempartner, die uns Uni und Stadt gezeigt haben“, erzählt Daniel. „Unsere Tandempartner haben sich trotz vollem Stundenplan Zeit für uns genommen und einige Ausflüge organisiert“, unterstreicht Ferhat. „Wir haben im „Campus Hotel“ der Uni gewohnt – das entsprach deutschen Wohnstandards“, berichtet Robin von der Unterkunft in Qingdao. 2019 werden die Studierenden dann in einem der Wohnheime für ausländische Studierende oder in Privatunterkünften wohnen.

Wie der Auslandsaufenthalt in China finanziert wird? Daniel hat bereits ein Stipendium der Firma CLAAS erhalten: „Das Unternehmen zahlt mir z. B. die Flüge und übernimmt Reisegeld.“ Der Landmaschinenhersteller gehört zu den Partnerunternehmen, die das Programm „mb-cn“ unterstützen. Andere Finanzierungsmöglichkeiten, die den Studierenden offenstehen, sind beispielsweise das Auslands-BAföG oder Stipendienprogramme wie CSC (CHINA SCHOLARSHIP COUNCIL) oder PROMOS, das die Uni Paderborn zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) für Studienaufenthalte an Hochschulen außerhalb Europas anbietet.

Wer das komplette Programm absolviert, wird mit einem „Diploma Supplement“ belohnt

Während ihres Aufenthalts in China haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre Masterarbeit beispielsweise in einem Werk einer der Partnerfirmen zu schreiben – was sich alle Drei auch gut vorstellen können. Ein zusätzlicher Anreiz: Wenn alle für China vorgeschriebenen Modulteile erfüllt wurden, erhalten die Studierenden am Ende ihres Studiums nicht nur das Masterzeugnis der Uni Paderborn, sondern auch ein „Diploma Supplement“ der CDTF, das die in Qingdao erbrachten Studienleistungen dokumentiert.

Stadt mit Skyline, Strand, Natur und spannender Geschichte

Neben der Uni konnten sich die Studierenden auch schon in der Millionenstadt Qingdao umsehen: „Die Stadt wirkt sehr aufgeräumt und die Skyline mit den zahlreichen LED-Leinwänden ist faszinierend“, erzählt Daniel. Ferhat gefiel vor Ort vor allem der Kontrast zwischen Großstadt und Natur: „Es gibt einen Strand und man ist schnell im Grünen und kann beispielsweise Wandern gehen.“ Robin fand außerdem spannend, dass in der Stadt noch Spuren der kolonialen Vergangenheit sichtbar sind. Von 1898 bis 1919 war Qingdao als „Tsingtau“ Hauptstadt der Kolonie „Kiautschou“ des Deutschen Kaiserreichs.

Für 2019 haben sich die drei Studierenden der Uni Paderborn ebenfalls schon einiges vorgenommen: „Während unserer Zeit in China wollen wir uns auf jeden Fall die Hauptstadt Peking anschauen und eventuell im kommenden Jahr Sylvester in Shanghai feiern.“

Jetzt für Programm „mb-cn“ 2019/20 bewerben

Wem der Bericht Lust auf ein Auslandssemester in China gemacht hat, der kann sich bereits für die neue Ausgabe des Programms „mb-cn“ bewerben. Deadline ist der 30. April 2019. Bewerben können sich Masterstudierende des Maschinenbaus, des Wirtschaftsingenieurwesens und des Chemieingenieurwesens. Weitere Infos unter: https://mb.uni-paderborn.de/mb-cn

Infos zur Chinesisch-Deutschen Technischen Fakultät und dem chinesisch-deutschen Studierendenaustausch: https://www.uni-paderborn.de/nachricht/87929

Interview und Text: Simon Ratmann, Stabsstelle Presse und Kommunikation

Die Universität der Informationsgesellschaft