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Der Campus im Frühling. Bildinformationen anzeigen

Der Campus im Frühling.

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica.

| Pressemitteilung

Über 50 Schülerinnen und Schüler beim Workshop „Computertomographie und Mathematik“ in der Universität Paderborn und im Brüderkrankenhaus

Immer wieder heißt es, dass der Nachwuchs nur schwer für die Mathematik zu begeistern sei. Das Institut für Mathematik der Universität Paderborn hat damit keine Probleme. Der Schülerworkshop „Computertomographie und Mathematik“ von Prof. Dr. Andrea Walther lockte am vergangenen Wochenende über 50 Schülerinnen und Schüler in die Universität.

„Es hat Spaß gemacht, weil sich die Schüler so begeistert mit der Anwendung von Mathematik im realen Leben beschäftigt haben“, freut sich Andrea Walther. Bei einem Besuch im Paderborner Brüderkrankenhaus St. Josef erhielten die Schülerinnen und Schüler am Samstag von Privatdozent Dr. med. Marc Keberle Einblick in die Tomographie. Keberle zeigte anschaulich, wie sich die Technik vom ersten bildgebenden Verfahren bis hin zu aktuellen leistungsstarken Computertomographen entwickelt hat.

Walther erklärte im Anschluss, welches mathematische Modell hinter den Bildern der Computertomographie steckt, und zeigte, wie heutzutage Lösungen für diese mathematischen Aufgaben berechnet werden. Außerdem erfuhren die Teilnehmer, dass tomographische Methoden neben dem medizinischen Bereich zum Beispiel auch in der Weltraumerkundung oder der Materialanalyse eingesetzt werden.

Im zweiten Teil des Workshop konnten die Schüler selbst am Computer erste praktische Erfahrungen mit der Computertomographie sammeln. Sie erzeugten Computergraphiken, die dann von anderen Workshopteilnehmern zu rekonstruieren waren. Die erworbenen Kenntnisse wurden zum Schluss in einem Wettbewerb getestet, wobei es für die Besten Knobelspiele als Preise gab.

Die Universität der Informationsgesellschaft