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Der Campus im Frühling. Bildinformationen anzeigen

Der Campus im Frühling.

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica.

| Pressemitteilung

Schülerworkshop „Computertomographie und Mathematik“ des Instituts für Mathematik am 25. und 26. Juni an der Universität Paderborn – Noch Plätze frei

Die moderne Medizin ist u. a. deswegen auf dem heutigen Stand, weil Bilder der inneren Organe erstellt werden können, ohne dass operativ in den Körper eingedrungen werden muss. Unerlässlich für diese Fähigkeit ist die Computertomographie (CT). Eine Technik, hinter der nach außen hin unsichtbar ein hohes Maß an mathematischem Know-how steckt. Das Institut für Mathematik der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik der Universität Paderborn veranstaltet zum Thema „Computertomographie und Mathematik“ am 25. und 26. Juni einen Workshop für Schülerinnen und Schüler ab der 11. Klasse.

„Ohne die mathematische Idee der Radon Transformation von Johann Radon aus dem Jahr 1917 wäre die erste CT-Aufnahme 1971 nicht möglich gewesen. Grundlage für die Rekonstruktion der inneren Organe aus den Messdaten des CT ist die mathematische Lösung eines linearen Gleichungssystems“, erklärt die Organisatorin des Schülerworkshops Prof. Dr. Andrea Walther.

Der Workshop beginnt am Freitag, 25. Juni, 14 Uhr mit der Besichtigung eines Computertomographen im Paderborner Brüderkrankenhaus. Priv.-Doz. Dr. med. Marc Keberle, Chefarzt der Klinik für Diagnostische Radiologie am Brüderkrankenhaus, wird die Teilnehmer mit interessantem Hintergrundwissen versorgen. Weiter geht es am Samstag, 26. Juni, ab 9 Uhr in der Universität Paderborn zunächst mit zwei Vorträgen von Prof. Walther, die erst über „Computertomographie und lineare Gleichungssysteme“ und dann über das Thema „Von 200 000 Röntgenstrahlen zu großen Gleichungssystemen. Die Methode der kleinsten Quadrate“ sprechen wird.

Im Anschluss erhalten die Schüler Aufgaben, die in den drei Phasen Methode der kleinsten Quadrate (KQ-Methode), Diskretisierung und Objektgeneration sowie Objekterkennung/Objektrekonstruktion angesiedelt und zu lösen sind. „Wir wollen den Teilnehmern zeigen, welche Mathematik hinter dem Rekonstruktionsschritt Computertomographie steht. Dabei werden Einblicke in das Verfahren von Radon vermittelt und gezeigt, wie man am Rechner das Verfahren in die Praxis umsetzt“, so Prof. Walther. Weitere Informationen Anmeldung im Internet unter: www.upb.de/ct-tag.

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