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Gebäude aus Sicht des Innenhofs Bildinformationen anzeigen

Gebäude aus Sicht des Innenhofs

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

José Luis Alonso de Santos: Cuadros de amor y humor, al fresco

 

Cuadros de amor y humor, al fresco erzählt in mehreren Episoden Geschichten über die Liebe. In manchen Fragmenten bis zur Absurdität gesteigert, setzt der Autor die komplexe Gefühlswelt des Menschen in Szene und schafft es, das, was wir gemeinhin unter Liebe zu verstehen glauben, in Frage zu stellen. Er führt uns die Abgründe der alltäglichen zwischenmenschlichen Begegnungen mit schwarzem Humor vor Augen, überzeichnet bewusst ritualisierte Handlungen und zeigt die fatalen Konsequenzen überzogener Erwartungen. Die spanische Theatergruppe Candilejas präsentiert Cuadros de amor y humor, al fresco in einer gekürzten Fassung des Originaltextes von José Luis Alonso de Santos in spanischer Sprache.

 

Premiere: 5.6.2018

weitere Vorstellungen:

6.6.2018

9.6.2018

11.6.2018

König Ubu

Alfred Jarry – König Ubu

 

 

„Nirgendwo ist überall und zunächst das Land, wo man sich aufhält.“

 

(Alfred Jarry)

 

 

Vater Ubu ist ein feister, feiger Hinterbänkler, ein Parvenü und Möchtegern, kurz: ein Trottel. Aufgestachelt durch seine Frau, Mutter Ubu, und seinen Gefolgsmann Hauptmann Bordure, reißt er die Macht im Königreich Polen an sich: indem er König Wenzeslas tötet, sowie Adel, Justiz- und Finanzbeamte ‚enthirnen‘ lässt, erhebt er sich zum Potentaten, macht sich aber gleichzeitig den polnischen Königssohn Ladislas zum Feind. Vor lauter Angst flüchtet er sich mit seinem Gefolge in den einzig verbliebenen Ausweg – Krieg.

 

Was sich zunächst als historisierende Tragödie anhört, ist bei Alfred Jarry nichts anderes als „Piff, Paff, Puff“. Manchmal hört man „Hommm“, manchmal tönt es auch „Brömmm“. Sinnlichkeit statt Sinnstiftung, Comic statt Charakter – dieses Prinzip erhebt Jarry in König Ubu zum „Inbegriff alles Grotesken“. Seine Figuren sind keine psychologisch erklärbaren Helden oder Anti-Helden, sondern Marionetten und Karikaturen, die, jenseits von bestimmbaren Zeiten und Orten, schier hemmungs-los in einer Phantasie-Welt agieren.

 

 

„...denn ich wollte ‚Kasperletheater‘ machen.“

 

 

so schreibt Alfred Jarry am 08.01.1896 fast beschwichtigend, ja entschuldigend an den Direktor des Théatre de L‘Oeuvre. Sein Stück wurde kurzerhand vom Spielplan abgesetzt!

 

Seitdem geistert sein Erstling Köng Ubu, den Jarry als fünfzehnjähriger Schüler entwarf, als Phantom und Schatten durch die Spielpläne der Theaterwelt. Trotzdem oder aber gerade deshalb ist König Ubu sowohl zum Gründungsmythos wie auch zum Humus des Absurden Theaters geworden.

 

Im Sommersemester 2018 will die Studiobühne Paderborn dieses selten gespielte Stück ausloten: Charaktere, die wie Papp-Kameraden daherkommen, unkonventionelle Sprachspiele, Slapstick-Elemente, Schauspieler, die ihre Rollen nicht ganz ernst nehmen und Rollen, die ihre Schauspieler nicht ganz ernst nehmen – das und vieles mehr erwartet Sie im April und Mai an der Studiobühne der Universität.

 

 

 

Aufführungstermine:

12.04.2018 (Premiere)

15.04.2018

19.04.2018

25.04.2018

29.04.2018

05.05.2018

15.05.2018

18.05.2018

 

jeweils 19.30 Uhr

 

Kartenvorverkauf:

Pader Ticket Center

Marienplatz 2a

05251-299750

Telefonische Reservierung:

9-16 Uhr: 05251-605040

Ab 16 Uhr: 05251-602499

Abendkasse: 18:30 Uhr

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