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Programm: Herbst-Uni 2017

Montag 23.10.2017 /// Eröffnung /// Mathematik und Maschinenbau

Anmeldung und Eröffnung///ab 08:00 Uhr

Ab 08:00 Uhr ist die Anmeldung geöffnet. Hier erhaltet ihr alle eure Unterlagen. Pünktlich 08:30 Uhr begrüßen wir dich zur Eröffnung der Herbst-Uni 2017. Anschließend zeigen wir euch bei einer Campustour unsere Uni.

Vorlesung am Vormittag///09:30-11:00 Uhr

M1 Von Cäsar über James Bond bis Facebook - Codes verändern die Welt (Mittelstufe)

Möchtest Du, dass jeder Deine tiefsten Geheimnisse kennt? Damit das nicht passiert, werden seit mehr als 2000 Jahren Nachrichten mit Hilfe von Codes verschlüsselt. Welche Codes unsere Nachrichten gut schützen können, werden wir mit Hilfe von Mathematik entscheiden.

M2 Kegelschnitten auf der Spur - in Mathematik, Astronomie, Architektur, Kommunikationstechnik, Medizin und bei der Gartenschau (Oberstufe)

Kegelschnitte sind sehr alte Objekte der Mathematik: Sie wurden vor mehr als 2000 Jahren (genauer ca. 360 v. Chr.) von Menaichmos entdeckt. Das hindert sie aber nicht daran, in Anwendungen sehr modern und vielfältig zu sein. Gute Mathematik ist eben zeitlos! Wir werden Kegelschnitte und einige ihrer spannenden Eigenschaften, die Tore zu Anwendungen verschiedenster Art öffnen, kennenlernen. Dabei werden wir auch dynamische Modelle von Kegelschnitten betrachten und verschiedenen Beispielen für Kegelschnitte im Alltag begegnen.

MB1 Digitale und Virtuelle Produktentstehung – Eine rasante Reise (Mittelstufe)

Informations- und Kommunikationstechnologien sind bedeutsame Triebfedern für heutige Vorgehensweisen in der Produktentstehung. Von der Ideenfindung über die Konstruktion neuer Produkte bis hin zum Management über ein Produktleben – Software verändert Vorgehen und schafft neue Möglichkeiten für den Menschen im Umgang mit komplexen Aufgaben. Immer wieder beeindruckend ist dabei die Geschwindigkeit der Weiterentwicklung: Noch vor einigen Jahren wären professionelle Zeichenprogramme (CAD) auf Laptops, die Berechnung von 3D-Modellen auf einfachen PCs oder der mobile Zugriff auf Produktdaten undenkbar gewesen. Der Vortrag zeigt diese Entwicklung und gibt einen Einblick in heutige Anwendungsbereiche der digitalen und virtuellen Produktentstehung.

MB2 Faszination Umformtechnik (Oberstufe)

In dieser Vorlesung werden die Umformtechnik sowie typische Produkte, die umformtechnisch hergestellt werden können vorgestellt. Dabei werden u. a. folgende Fragen beantwortet:
Was macht die Faszination der Umformtechnik aus?
Wie beeinflusst die Umformtechnik  das Leben der Menschen gestern und heute?

Mittagspause /// 11:00-12:15Uhr

Workshop am Nachmittag///12:15-14:45 Uhr

M3 Explorative Datenanalyse mit der Software TinkerPlots (Mittelstufe)

Viele Entscheidungsprozesse im täglichen Leben basieren auf Daten und Statistiken. Aus diesem Grund ist ein kompetenter Umgang mit Daten sehr wichtig. In diesem Workshop schlüpfen wir in die Rolle einer Datendetektivin und werden interessante Datensätze nach selbst gewählten Fragestellungen explorieren. Dabei nutzen wir die Datenanalysesoftware TinkerPlots, die es uns ermöglicht, Daten im Hinblick auf unsere Fragestellungen zu drehen und zu wenden.

M4 Permutationen und die Geisterfußlotterie (Oberstufe)

Permutationen beschreiben die Anordnung einer endlichen Menge von Objekten in eine bestimmte Reihenfolge. Sie stehen in engem Zusammenhang zu der asiatischen Verlosungsmethode der "Geisterfüße" (chinesisch) bzw. "Amidakuji" (japanisch). Wir nutzen diesen Zusammenhang um auf anschauliche Weise wichtige Eigenschaften der Menge der Permutationen zu beweisen.

MB3 Eintauchen in virtuelle Welten zur Entwicklung der Produkte von morgen (Mittelstufe)

Der Workshop lädt dazu ein, die Gestaltung virtueller Welten und die Implementierung in „High-End Virtual Reality“-Systemen an Beispielen selbst zu erfahren. Dabei wird ein Fokus auf die Gestaltung und Funktionsweise der virtuellen Umgebung gelegt. Der Workshop schafft eine praktische „hands on“-Erfahrung mit innovativen Virtual und Augmented Reality-Technologien wie der Oculus Rift, der HTC Vive oder der Microsoft Hololens. Diese werden zunehmend als Werkzeuge der digitalen und virtuellen Produktentstehung zur Entwicklung der Produkte von morgen eingesetzt.

MB4 Umformen mit Feuer und Wasser (Oberstufe)

Zuerst werden verschiedene Anlagen sowie Maschinen und Prozesse gezeigt:
Beim Umformen mit Feuer sind dies das Herstellen von Pflugscharen und Messern oder das Durchführen von Stauch- und Schmiede-Vorgängen. Beim Umformen mit Wasser können Bleche und Rohre umgeformt werden. Wir zeigen einige Möglichkeiten und Wege dafür. Danach könnt ihr selbst umformtechnisch tätig werden und Münzen aus Kupfer, Messing und Aluminium (z. B. mit dem UPB-Logo) prägen.

Dienstag 24.10.2017 /// Informatik und Physik

Vorlesung am Vormittag///09:30-11:00 Uhr

I1 Was haben Software und Witze gemeinsam? Schlechte müssen erklärt werden... (Mittelstufe)

Software, Webseiten und Apps  begleiten  uns  jeden  Tag  und eine gute Bedienbarkeit ist dabei mehr als  nur  nettes  Beiwerk.  In  dieser Vorlesung wird  ein  Überblick  über  das  Themenfeld  der Usability  gegeben:  Was ist Usability, welche  Probleme kann es bei der Benutzung von Software geben und wie kann ich diese Probleme beheben? An alltäglichen Beispielen werden Vorgehensweisen für gute Gestaltung veranschaulicht und der Weg zu zufriedenen Nutzerinnen und Nutzern aufgezeigt. Dabei geben wir euch praktische Tipps für eine gelungene Gestaltung.

I2 Datenspuren (Oberstufe)

Viele unserer alltäglichen Aktivitäten hinterlassen Spuren, ohne dass wir uns dessen bewusst sind: beim Surfen im Internet, wenn wir unser Handy benutzen oder auch einfach nur, wenn wir mit dem Bus fahren, einkaufen oder durch die Stadt gehen. In diesem Vortrag wird es um die technischen Hintergründe gehen – wie und warum diese Daten entstehen, warum in den meisten Fällen keine böse Absicht hinter der Datenerhebung steckt und warum das dennoch nicht unproblematisch ist.

P1 Wie der Ton ins Ohr kommt (Mittelstufe)

Die Welt der Töne, Geräusche und Klänge ist faszinierend, ob in der Musik oder Physik. Während sich die Musik für Tonhöhen, Klangfarben und Akkordläufe interessiert, geht es bei uns um Frequenzen, Amplituden und Interferenzen. Aber was ist das? Und wie beschreiben wir in der Physik die Phänomene rund ums Hören? In der Vorlesung geht es darum, was Schall eigentlich ist, wie wir diesen wahrnehmen und wie verschiedene Phänomene des Hörens physikalisch erklärt werden können.

P2 Was ist Licht (reloaded) (Oberstufe)

Für viele von uns ist Licht Leben, Farbe oder das was wir sehen. Von Physikern wird Licht schon seit langer Zeit grundlegend erforscht. In der Vorlesung präsentieren wir spannende und erhellende Fakten sowie neue Erkenntnisse zum Thema Licht. Anhand vieler Beispiele aus Forschung und Anwendung werden erhellende Antworten auf die zentrale Frage gegeben, was denn Licht nun wirklich ist. Dabei dringen wir bis zum Licht-Quant, dem Photon vor, das wir während der Vorlesung im Experiment beobachten werden.

Mittagspause /// 11:00-12:15Uhr

Workshop am Nachmittag///12:15-14:45Uhr

I3 LED`s programmieren mit dem Raspberry PI (Mittelstufe)

In diesem Kurs lernt ihr wie ihr eine LED mit Raspberry Pi und der Programmiersprache Scratch steuert.

I4 Kryptografie (Oberstufe)

Die Kryptographie begleitet unseren Alltag, ist aber selten sichtbar: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in der Mobilkommunikation und der Schutz vor dem Diebstahl von Zahlungsinformationen beim Online-Shopping sind nur zwei Anwendungsgebiete der Kryptographie. Nach einem einführenden Vortrag werden wir uns in praktischen Aufgaben mit verschiedenen Techniken der historischen und modernen Kryptographie befassen und weitere Anwendungsfelder der Kryptographie erforschen.

I5 Make light - Mehr Licht für Informatik (Oberstufe)

Licht ist eine elektromagnetische Welle. Es hat viele Facetten, es erzeugt Energie und überträgt Informationen. Auch Elektronik und Informatik befassen sich mit Licht. Wie kann unsichtbares Licht beim Einparken helfen? Kann man auch Geschwindigkeiten damit messen? Wie können sich Solarzellen genau nach der Sonne ausrichten? Die Schülerinnen lernen die Grundlagen der Programmierung kennen. Mit Arduino-Microcontrollern können sie einfache Programmierungen durchführen und Hardware-Komponenten wie LEDs oder Infrarot-Sensoren ansteuern.

P3 "Unsichtbar, aber messbar!" (Mittelstufe)

Durch Industrie, Medizin, Kernkraftwerke und in der Umwelt vorkommende natürliche Strahlung sind wir verschiedenen Strahlungsarten ausgesetzt. Diese Strahlung ist unsichtbar und bei geringen Dosierungen nicht sofort wahrnehmbar. Wie können wir uns vor Röntgenstrahlung und Radioaktivität schützen? Die Teilnehmerinnen messen die Strahlungsintensität am Beispiel eines in unserer Umwelt vorkommenden radioaktiven Strahlers und überprüfen die Wirksamkeit unterschiedlicher Schutzmaßnahmen in praktischen Versuchsreihen. Die Durchführung dieses Workshops folgt dem typischen Aufbau eines Seminars. Dadurch gewinnen die Teilnehmerinnen einen Einblick in die Anforderungen an Physik-Studierende.

P4 Lichterzeugung für die Quantenkommunikation der Zukunft (Oberstufe)

Telekommunikation, Laser, Glasfasern, Verschlüsselung - das sind nur einige der Stichworte, die man heute mit dem Internet verbindet. Kommen Quanten dazu, geht es um die Kommunikationstechnologie von morgen. Wir geben einen Überblick über die Datenübertragung mit Licht, die Technik der Glasfaserkommunikation, und zeigen, wie Quantenalgorithmen die Kommunikation in Zukunft sicherer machen. Ein Blick ins Labor gibt einen Einstieg in die Quantenoptik.

Mittwoch 25.10.2017 /// Wirtschaftsinformatik und Chemie

Vorlesung am Vormittag///09:30-11:00 Uhr

WI1 Der digitale Marktplatz der Zukunft – Wie mobile Dienstleistungen den innerstädtischen Handel stärken (Mittelstufe und Oberstufe)

Der Online-Handel bietet heute eine große Bandbreite von Artikeln rund um die Uhr zu häufig günstigen Konditionen an. Zudem verfügt der Online-Handel über große Datenbestände (Big Data), mit deren Hilfe sie Kundenverhalten analysieren und passgenaue Artikel gezielt anbieten können. Der zunehmende Erfolg des Online-Handels beeinträchtigt jedoch die Konkurrenzfähigkeit des innenstädtischen Einzelhandels, so dass insbesondere viele kleine und mittelgroße Geschäfte schließen müssen. Smartphones könnten jedoch in einer digitalen Innenstadt dazu eingesetzt werden, Vorteile des innerstädtischen Handels gezielt mit erfolgreichen Strategien der Online-Welt zu verbinden. In der Vorlesung zeigen wir wie solche Konzepte entwickelt und mithilfe mobiler Technologie auch umgesetzt werden können. Ziel ist es, den lokalen Einzelhandel zu stärken und damit auch die Lebensqualität in Innenstädten zu verbessern.

C1 Woher weiß die Seife, was der Schmutz ist? – Vom scheinbar Geheimnislosen zum scheinbar Unerklärlichen (Mittelstufe)

Man muss keinen Teilchenbeschleuniger besitzen um in unserer Welt auf Geheimnisvolles und scheinbar Unerklärliches zu stoßen. Hinter jeder Ecke lauern sie, die Mysterien des Alltags, die wir so oft übergehen und nur wenige unter uns stellen die entscheidende Frage dazu: Warum leuchtet eine Kerzenflamme? Wieso wird ein Ei beim Kochen hart und die Kartoffel weich? Wieso friert man in einem Wasserbett? Wieso kann man mit der Mikrowelle kochen? Warum ist Luft durchsichtig? Wieso friert man, wenn man aus der Dusche kommt und wie kriegt man Ketchup am besten aus der Flasche?
Diese und weitere Geheimnisse des Alltags werden in der Vorlesung gelüftet und z.T. mit Experimenten veranschaulicht. Hiernach werden wir den Alltag mit anderen Augen sehen!

C2 Die Chemie der f-Elemente (Oberstufe)

Die Metalle der Lanthanide und Actinide (F-Block im Periodensystem) sind allgegenwärtig und wichtige Bestandteile unserer heutigen, technologisierten Welt. Anwendung finden die Metalle des sogenannten F-Blocks vor allem in magnetischen Schaltungen, in der Medizin, aber auch in der chemischen Katalyse. Die Vorlesung stellt diese Metalle vor und gibt einen generellen Überblick, wo und warum diese Metalle essentiell für den heutigen Stand der Technik sind und welche Perspektiven sich in Zukunft eröffnen können.

Mittagspause /// 11:00-12:15Uhr

Workshop am Nachmittag///12:15-14:45Uhr

WI3 Prozessmodellierung – Wie man Arbeitsabläufe in Unternehmen transparent macht (Mittelstufe)

Prozesse sind eine Abfolge von Dingen, die man in einem Unternehmen tun muss, um Arbeit zu erledigen und Geld zu verdienen. Damit man diese Prozesse gut entwerfen und mit IT unterstützen kann, verwendet man häufig Diagramme. Im Workshop lernen wir eine spezielle Sprache kennen, mit der man Prozesse in einem Unternehmen abbilden und entwerfen kann. Wir helfen Dir dabei, einen einfachen Prozess mit dieser Sprache zu modellieren und so die ersten Schritte zur Prozessmanagerin zu machen.

WI4 Mit Technologie und Kreativität die ganze Welt verändern (Oberstufe)

Vor der Klassenarbeit schnell noch ein paar "snaps" versenden oder an der Bushaltestelle ein Video bei YouTube anschauen – das ist mittlerweile zur Normalität geworden. Wir verbringen mittlerweile alle viel Zeit mit den Angeboten von Facebook, Apple, Google und Co. Aber wusstest Du eigentlich, dass diese erfolgreichen Unternehmen nicht von erfahrenen Managern gegründet wurden, sondern von jungen Menschen zwischen 18 und 30? Es ist also DEINE Revolution, die gerade läuft. Warum eine solche Gründung heute viel einfacher und viel schneller geht und was man dabei beachten muss, wenn man die Welt mit digitalen Technologien verändern will, erklären wir dir in diesem Workshop. Und wenn du schon eine eigene Idee hast, helfen wir dir direkt im Workshop bei den ersten Schritten zur Umsetzung.

C3 Analyse von Lebensmitteln (Mittelstufe)

Vitamin C ist eines der wichtigsten Vitamine zur Unterstützung des Immunsystems und
des Stoffwechsels. Mithilfe von Vitamin C kann der menschliche Körper beispielsweise schädliche Stoffe abbauen. Aber auch bei starker körperlicher Belastung, wie Stress und sportlichen Aktivitäten ist eine große Menge an Vitamin C notwendig. Da Menschen Vitamin C nicht selbst produzieren können, sind wir auf eine ständige Zufuhr durch Lebensmittel angewiesen. Vitamin C kommt sowohl in großen Mengen in Orangen und Zitronen, als auch in Kiwis und vielen Gemüsesorten wie Paprika und Grünkohl vor.

In dem Workshop werden wir Vitamin C genauer betrachten und den Nutzen im menschlichen Körper besprechen. Anschließend werden wir im Labor durch geeignete Experimente die Menge an Vitamin C in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten mithilfe einer chemischen Analyse ermitteln.

C4 Coca Cola – mehr als nur eine Zuckerfalle (Oberstufe)

Das Gesundheitsrisiko von Coca Cola wird meist nur auf den extrem hohen Zuckergehalt bezogen. Kein Wunder bei 40 Würfeln Zucker auf einen Liter. Aber auch die enthaltene Säure lässt Zahnärzte Alarm schlagen. Diese greift die Zähne an und reduziert bei hohem Konsum den schützenden Zahnschmelz. Es stellt sich somit die Frage: Wie viel Säure enthält ein Liter Coca Cola? In diesem Workshop werdet ihr dem Säuregehalt der Coca Cola experimentell auf den Grund gehen. Dazu führt ihr eine pH-metrische Titration durch, wertet diese mit Hilfe von digitalen Messwerterfassungssystemen aus und zieht Rückschlüsse auf die Problemfrage.

C5 Das Auge isst mit - Quantitative Bestimmungen von Lebensmittelfarben (Oberstufe)

Fast alle Lebensmittel enthalten Farbstoffe. Auf Verpackungen erkennen wir sie an den Bezeichnungen E 100 bis E 199. Ihr führt eine quantitative chemische Bestimmung von Lebensmittelfarben mit dem Spektroskop durch, von der Kalibrierung des Fotometers bis zur Bestimmung eines Farbstoffes in Schokoperlen. So bekommt ihr einen Einblick in den Alltag eines analytisch-chemischen Labors.

Donnerstag 26.10.2017 /// Elektrotechnik und Computer Engineering

Vorlesung am Vormittag///09:30-11:00 Uhr

ET1 Das intelligente Badezimmer (Mittelstufe)

Morgens führt der erste Weg ins Badezimmer. Ein Blick in den Spiegel zeigt das Gesicht. Per Strahlungswärme wird z.B. die aktuelle Körpertemperatur erfasst. Dazu bestimmt eine im Boden eingelassene Wage das momentane Gewicht und den Körperfettanteil. Eine Videokamera analysiert das körperliche Wohlbefinden anhand des Aussehens und stellt dabei einen leichten Gelbstich im Weiß der Augen fest. In der Vorlesung wird gezeigt wie alltägliche Gegenstände in Zukunft auch medizinische Funktionen erfüllen und damit z.B. das Leben von älteren Menschen erleichtert wird.

ET2 Zeitlich veränderliche Spannungen und Ströme in R-L-C-Netzwerken (Oberstufe)

Netzwerke aus elektrischen Widerständen (R), Induktivitäten (L) und Kondensatoren (C) bilden das Rückgrat in jedem elektrotechnischen System. Ohne diese Netzwerke keine Energieversorgung, keine Handykommunikation, keine Pulsmessung. Aber, warum verhalten sich die Netzwerke so unterschiedlich? Wie kann ich ihr Verhalten beeinflussen? Was hat die Frequenz damit zu tun? Und, was schwingt eigentlich im Schwingkreis? Wir tauchen in dieser Probevorlesung, die sich aus Bausteinen einer meiner „realen“ Vorlesungen zusammensetzt, tief in die Theorie von exemplarischen Netzwerken ein, lernen ihr Verhalten zu verstehen und testen das neuerworbene Wissen abschließend am sogenannten Reihenschwingkreis.  

CE1 Inside the box – Das Innere eines Computers (Mittelstufe)

Nicht ohne mein Smartphone – so denken wohl viele. Kein Wunder, denn in einem
Smartphone steckt heute mehr Rechenleistung als früher in einem ganzen
Rechenzentrum. Ein kleiner integrierter Computer (Prozessor) kann viele von den Apps
angeforderte Berechnungen im Bruchteil einer Sekunde abarbeiten. Die Probevorlesung
gibt einen Einblick ins Innere des Prozessors und erklärt zum Beispiel wie man die
Eingabedaten so darstellen kann, dass man sie mit einfachen Hardware-Bausteinen
verarbeiten kann.

CE2 Wie funktioniert ein Handy? (Oberstufe)

Handys, Smartphones und Tablets ermöglichen mobilen Internetzugriff und Telefonate von überall. Natürlich benutzen sie dazu Funktechnik, und dass nicht jedes Handy direkt zu einem anderen Handy am anderen Ende der Welt funkt ist auch plausibel. Zusätzlich zu den mobilen Geräten brauchen wir fest installierte Gegenstellen (sogenannte Basisstationen), die untereinander vernetzt sind. Aber wie funktioniert das nun im Detail? Welches Gerät darf wann, wie mit welchem kommunizieren? Wie sieht das gesamte Mobilfunksystem aus? Welche Rolle spielen dabei Firmen wie T-Mobile oder Vodafone?

Mittagspause /// 11:00-12:15Uhr

Workshop am Nachmittag///12:15-14:45Uhr

ET3 Wie die eigene Hand – Prothesen intuitiv und präzise steuern (Mittelstufe)

Neue Erkenntnisse aus Medizin, Biologie und Technik helfen heute, präzise und intuitiv steuerbare Prothesen für den Menschen herzustellen. In diesem Workshop bauen wir ein Prothesenmodell, vergleichen dessen Funktionsmöglichkeiten mit dem natürlichen Arm, untersuchen Alternativen den Kraftaufwand zu optimieren, benutzen von den eigenen Muskeln abgeleitete Myosignale zur intuitiven Steuerung des Modells und lernen die Gedankensteuerung als aktuellen Ansatz der Neuroprothetik kennen.

ET4 Messung der Eigenschaften von Wasser (Oberstufe)

Mit einfachen, auf einem Steckbrett selbst aufgebauten, elektronischen Schaltungen sollen einige Eigenschaften von Wasser experimentell ermittelt werden. Ändern sich durch Zugabe von Fremdstoffen wie Salz, Zucker oder Ton die elektrische Leitfähigkeit und die Trübung von Wasser? Beide Größen sollen zeitgleich erfasst werden. Wie unterscheiden sich diese Werte bei Wasser unterschiedlicher Herkunft (Leitungs-, Paderborner Quellwasser)? Wie lassen sich die Messschaltungen und -apparaturen verbessern?

CE3 Einstieg in die Roboterprogrammierung (Mittelstufe)

Mobile Roboter werden mittlerweile auch für Such- und Bergungsaufgaben eingesetzt. Hier gilt es unbekanntes Gebiet autonom zu erkunden und Schritt für Schritt Informationen zu sammeln, um so zum Beispiel eine Karte des Gebiets zu erstellen. Auf dem Weg von einem Punkt zum nächsten darf der Roboter natürlich nicht mit Hindernissen zusammenstoßen. Das klingt für einen Menschen sehr einfach. Ein Roboter muss aber speziell für diese Aufgabe programmiert werden. Dieser Workshop bietet einen Einstieg in die Programmierung mobiler Roboter. Dabei werden Sensoren und grundlegende Verhalten zur Hindernisvermeidung vorgestellt. In Simulationsumgebungen und auf den Robotern des Fachgebietes können verschiedene Verfahren dann in Betrieb genommen, verändert und getestet werden.

CE4 Leuchten, Messen, Steuern - Mikrocontroller machen Licht (Oberstufe)

Wir befassen uns mit verschiedenen Facetten des Lichtes: Licht erzeugt Energie, es überträgt Information, ob nun sichtbar oder unsichtbar - begegnet es uns überall im Alltag. Mithilfe von Arduino-Mikrocontrollern wollen wir einfache Programmierungen ausprobieren und gleichzeitig verschiedene praktische Hardware-Komponenten, wie LED's oder Infrarot-Sensoren, ansteuern.

Freitag 27.10.2017 /// science slam /// MINT-Messe /// Round Table Dating

MINT-Messe///10:00-11:00 Uhr

Die MINT-Messe ist eine Studien-Informationsmesse speziell für die Teilnehmerinnen der Herbst-Uni. Im Mittelpunkt stehen die konkreten MINT-Studienmöglichkeiten an der UPB. Die einzelnen Fachbereiche erhalten die Möglichkeit sich durch spannende Anwendungsbeispiele vorzustellen. Ihr profitiert vor allem von den persönlichen Studienerfahrungen und anvisierten Berufs- und Tätigkeitsfeldern, die ihr aus „erster Hand“ von Studentinnen und Studenten kennenlernen könnt.

Mittagspause /// 11:00-12:00Uhr

Science Slam///12:00-13:00 Uhr

Der Science Slam ist wie sein Vorbild der Poetry Slam ein Wettbewerb im Vortragen. Vier Frauen stellen in jeweils zehn Minuten informativ und unterhaltsam ihr Fachgebiet oder ein aktuelles Thema aus ihrem Forschungsgebiet vor und zeigen so, dass MINT-Themen vielfältig und interessant sind. Ihr als Publikum seid dabei die Jury und kürt eine Science Slam-Siegerin. Aber nicht das Gewinnen steht im Vordergrund, sondern der Spaß an der Darstellung und die Freude daran, den Zuschauerinnen fachliche Inhalte anschaulich und unterhaltsam zu präsentieren.

Round Table Dating///13:15-14:15 Uhr

Beim Round Table Dating hast du die Möglichkeit mit erfolgreichen Frauen aus dem MINT-Bereich ins Gespräch zu kommen. Die Studentinnen und Wissenschaftlerinnen der Universität sowie Frauen aus der Industrie und Wirtschaft erzählen von ihrer Berufspraxis, von spannenden Anwendungsbeispielen und aktuellen Entwicklungstrends.

Zertifikatsübergabe und Abschluss///14:15-14:45 Uhr

Die Universität der Informationsgesellschaft