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Der Campus im Frühling. Bildinformationen anzeigen

Der Campus im Frühling.

Foto: Universität Paderborn, Kamil Glabica.

Prof. Dr. Ulrich Schwerdt

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Prof. Dr. Ulrich Schwerdt

AG Unterrichtsfach Pädagogik

Fachgruppeninhaber - Honorarprofessor

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Aufgrund der Kontaktbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie finden aktuell keine regulären Präsenz-Sprechstunden mehr statt. Stattdessen werden Online-Sprechstunden eingerichtet.

Bitte schreiben Sie mir eine Mail, wenn Sie Gesprächsbedarf haben, wir können dann einen individuellen Telefontermin bzw. eine Videokonferenz vereinbaren.
 

In den Semesterferien können vom 29.7.-12.8. und vom 7.-18.9. keine Termine vergeben werden.

 

 

 

 

 

 

 

Postadresse:
Universität Paderborn
Institut für Erziehungswissenschaft
Prof. Dr. Ulrich Schwerdt
Warburger Str. 100
33098 Paderborn

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Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Aktuelle Projekte

Quellensammlung zur Geschichte des Unterrichtsfaches Pädagogik
Die Geschichte des eigenen Faches besitzt in den Diskussionen um den Stellenwert, die Funktion und die konzeptionelle Ausrichtung des Unterrichtsfaches Pädagogik nur eine marginale Rolle. Ein Befund, der seit den 1970er Jahren in ähnlicher Weise immer wieder neu formuliert worden ist, ohne dass sich aus dieser Defizitbeschreibung nachhaltige Anstöße für die historische Forschung ergeben hätten. Soweit die historische Perspektive in fachdidaktischen Debattenbeiträgen überhaupt eine Rolle spielt, bleibt es in der Mehrzahl der Fälle bei der Erläuterung einiger bekannter Eckdaten, wie der Einführung des Faches „Pädagogik“ in der höheren Mädchenschule Preußens im Jahr 1908, dessen Streichung aus den Lehrplänen durch die Nationalsozialisten 1938 und der Aufnahme der „Erziehungswissenschaft“ in den Kanon der Fächer der Gymnasialen Oberstufe in Nordrhein-Westfalen 1973.

Vor dem hier skizzierten Hintergrund verfolgt das Projekt die Absicht, zentrale Quellen der Geschichte des Pädagogikunterrichts, die bisher sehr weit verstreut und mühsam auffindbar waren, zu bündeln und damit für Forschung und Lehre zugänglich zu machen. Verbunden ist damit die Hoffnung, dass diese Dokumente Anregungen für eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Fachgeschichte im Rahmen der universitären Ausbildung vermitteln und zugleich Impulse für weitere historisch ausgerichtete Studien bieten.

Laufzeit: 2019-2021

Beendete Projekte

Kinder mit Behinderungen in der Volksschule des 19. und frühen 20. Jahrhunderts
– Historische Modelle der Integration und ihre zeitgenössische Diskussion
Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen in der Regelschule erscheint in den aktuellen Diskussionen um die Inklusion vielfach als etwas gänzlich Neues. Befürworter wie Skeptiker nehmen den von der UN-Behindertenrechtskonvention angestoßenen Bruch mit der überkommenen Organisationsform von getrennten Regel- und Förderschulen je nach Standort als Ausweis einer besonders fortschrittlichen oder fragwürdigen Neuausrichtung des Schulsystems wahr. Dass es bereits im 19. und frühen 20. Jahrhundert Versuche gab, Kinder mit besonderen Förderbedürfnissen in die allgemeine Volksschule zu integrieren, ist dagegen fast unbekannt.   

Die Studie stellt ausgewählte historische Konzepte der Integration von Kindern mit Behinderungen in die Regelschule in ihrem historischen Entstehungszusammenhang dar und zeichnet die außerordentlich kontroversen zeitgenössischen Debatten nach, die um diese Ansätze geführt wurden. Darüber hinaus fragt sie nach den Ursachen ihres Scheiterns.

Laufzeit: 2015-2019

Zentrale Publikationen:
Ulrich Schwerdt, Kinder mit Behinderungen in der Volksschule des 19. und frühen 20. Jahrhunderts - Historische Modelle der Integration und ihre zeitgenössische Diskussion, Berlin u.a. 2019.

 

„Freispiel“ – ein theaterpädagogisches Projekt am Institut für Erziehungswissenschaft
„Darüber müssen wir unbedingt mit allen mal dringend reden!!!“

Wenn es in einer Klasse Gesprächsbedarf gibt, sind die Lehrerinnen und Lehrer gefragt, Formen des Austauschs zu finden, an denen sich möglichst viele Schülerinnen und Schüler konstruktiv beteiligen. Im Theaterprojekt „Freispiel“ bekommen die Lehrkräfte Unterstützung von einer Gruppe Studierender. Abgestimmt auf die Wünsche und Bedürfnisse der einzelnen Lerngruppe entwickeln die Studierenden kleine Spielszenen, bei denen sie in die Rolle der Kinder oder auch der Lehrerinnen und Lehrer schlüpfen. Die Szenen werden in der Klasse präsentiert und dienen als Anlass für ein Gespräch, in dem typische Situationen wiedererkannt oder auch Perspektiven anderer Beteiligter entdeckt werden können.

„Manchmal fällt die Auseinandersetzung mit einem Thema leichter, wenn die an einer Situation beteiligten Personen bei der Lösungsfindung erstmal gar nicht vorkommen“, sind sich Theaterpädagogin Hannah Weyhe und Lehrerin Yvonne Petters einig. Auf diese Weise hilft das Projekt der Klasse und den Lehrerinnen und Lehrern. Für die Studierenden des Faches Pädagogik ist „Freispiel“ eine neue Art und Weise, das Zusammenleben in der Schule wahrzunehmen und zu deuten. Indem die Studierenden lernen, sich auf einer Bühne zu bewegen und sich ihrer Wirkung auf andere bewusster zu werden, erfahren sie jedoch auch viel über sich selbst. „Diese Erfahrung hat mich auf jeden Fall selbstbewusster gemacht!“, stellt eine Studentin des letzten Durchgangs fest.

Das Projekt wurde an verschiedenen Gesamtschulen im Kreis Paderborn durchgeführt. Beteiligt waren Studierende aus dem Unterrichtsfach Pädagogik sowie der Bildungswissenschaften der Universität Paderborn.

Projektpartner:
Paderborner Zentrum für Bildungsforschung und Lehrerbildung (PLAZ): Antje Tarampouskas
Theaterpädagogisches Seminar: Hannah Weyhe, Yvonne Petters

Projektzeitraum: 2014-2017

 

Reformpädagogik und Reformpädagogik-Rezeption
- Bestandsaufnahme und Forschungsperspektiven
Die Reformpädagogik, verstanden als Phase der Bildungsgeschichte vor und nach dem Ersten Weltkrieg, ist seit vielen Jahren ein prominenter Gegenstand der historischen Bildungsforschung. Das Projekt unternimmt den Versuch, den gegenwärtigen Stand der Forschung zu beschreiben und in neuartiger Weise zu strukturieren sowie Perspektiven für die zukünftige wissenschaftliche Auseinandersetzung aufzuzeigen.

Zentrale Pubilkationen:
Wolfgang Keim/Ulrich Schwerdt/Sabine Reh (Hrsg.), Reformpädagogik und Reformpädagogik-Rezeption in neuer Sicht - Perspektiven und Impulse, Bad Heilbrunn 2016.
Wolfgang Keim/Ulrich Schwerdt (Hrsg.), Handbuch der Reformpädagogik in Deutschland (1890-1933), 2. Bde., Frankfurt a.M. u.a. 2014.

Projektpartner:
Prof. Wolfgang Keim

Projektzeitraum: 2006-2014

Monografien und Herausgeberschaften

Schwerdt, Ulrich, Kinder mit Behinderungen in der Volksschule des 19. und frühen 20. Jahrhunderts - Historische Modelle der Integration und ihre zeitgenössische Diskussion, Berlin/u.a. 2019.

Gather, Katharina/Schwerdt, Ulrich/Wüllner, Sabrina (Hrsg.), Erziehung im Nationalsozialismus. Eine Quellensammlung, Baltmannsweiler 2019.

Keim, Wolfgang/Schwerdt, Ulrich/Reh, Sabine (Hrsg.), Reformpädagogik und Reformpädagogik-Rezeption in neuer Sicht - Perspektiven und Impulse, Bad Heilbrunn 2016.

Keim, Wolfgang/Schwerdt, Ulrich (Hrsg.), Handbuch Reformpädagogik in Deutschland (1890-1933), 2 Bde., Frankfurt M./u.a. 2013.
Band 1: Gesellschaftliche Kontexte, Leitideen und Diskurse
Band 2: Praxisfelder und pädagogische Handlungssituationen.

Bräu, Karin/Schwerdt, Ulrich (Hrsg.), Heterogenität als Chance. Vom produktiven Umgang mit Gleichheit und Differenz in der Schule, Paderborner Beiträge zur Unterrichtsforschung und Lehrerbildung, Bd. 9, Münster 2005.

Schwerdt, Ulrich/Herzig, Bardo (Hrsg.), Subjekt oder Sachorientierung? Aktuelle Beiträge zu einem didaktischen Grundproblem, Paderborner Beiträge zur Unterrichtsforschung und Lehrerbildung, Bd. 5, Münster 2002.

Schwerdt, Ulrich, Martin Luserke (1880-1968) - Reformpädagogik im Spannungsfeld von pädagogischer Innovation und kulturkritischer Ideologie, Studien zur Bildungsreform, Bd. 23, Frankfurt M./u.a. 1993.

 

 

 

 

Die Universität der Informationsgesellschaft