„Deut­sche Li­te­ra­tur der Ge­gen­wart“: Ul­ri­ke Al­mut San­dig liest aus „Leuch­ten­de Scha­fe“

Das Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie das Zentrum für deutschsprachige Gegenwartsliteratur der Universität Paderborn setzen ihre Reihe von literarischen Lesungen mit Gesprächen fort. Die nächste Lesung findet am Montag, 14. November, ab 16.15 Uhr im Hörsaal G der Universität Paderborn statt. Ulrike Almut Sandig stellt dann ihren neuen Gedichtband „Leuchtende Schafe“ vor. Der Eintritt ist frei und erfolgt nach aktuellen Hygienebestimmungen (um das Tragen einer Hygienemaske wird gebeten).

Ulrike Almut Sandig, geboren 1979 in Großenhain in Sachsen, zog 1998 nach Leipzig, zunächst zum Studium der Journalistik, dann der Indologie und Religionswissenschaft (Magistra 2005), gefolgt von einem Studium am Deutschen Literaturinstitut (Diplom 2010). 2001 begründete sie zusammen mit der Songwriterin Marlen Pelny in Leipzig die Literaturprojekte „augenpost“ und „ohrenpost“. Von 2007 bis 2009 gab sie ebendort zusammen mit Jan Kuhlbrodt die Literaturzeitschrift EDIT heraus. 2015 war Sandig Writer in Residence an der University of Nottingham (UK), 2017 Inhaberin der Mainzer Poetikdozentur, 2018 Poetin in Residence an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und 2021 Inhaberin der Thomas-Kling-Poetikdozentur der Universität Bonn sowie der Poetikdozentur der Universität Hildesheim. Sie wurde u. a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: dem Lyrikpreis Meran (2006), dem Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt (2009), dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft (2017) und dem Erich-Loest-Preis (2021). Bislang veröffentlichte Sandig die Gedichtbände „Zunder“ (2005), „Streumen“ (2007), „Dickicht“ (2011), „ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt“ (2016) und „Leuchtende Schafe“ (2022). Außerdem veröffentlichte sie die Erzählbände „Flamingos“ (2010), „Buch gegen das Verschwinden“ (2015) sowie den Roman „Monster wie wir“ (2019) und das Poetry-Album „Landschaft“ (mit Grigory Semenchuk, 2018). Sandig hat darüber hinaus an Literatur-, Musik- und Film-Performance-Projekten mitgewirkt.

Am 21. November stellt Marcel Beyer sein Prosawerk „Bilder im Krieg, 2022“ vor. Am 28. November liest Kerstin Hensel aus ihrer Novelle „Regenbeins Farben“.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Lesungsreihe „Deutsche Literatur der Gegenwart“.

Kontakt

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Prof. Dr. Stefan Elit

Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft

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