Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Bildinformationen anzeigen

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Kreuzbandrisse erfolgreich therapieren: Teilnehmer*innen für Studie an der Universität Paderborn gesucht

Für eine Hirnforschungsstudie suchen Forscher der Arbeitsgruppe „Trainings- und Neurowissenschaften“ der Universität Paderborn weibliche und männliche Teilnehmer im Alter von 18 bis 50 Jahren, die nach dem Riss ihres vorderen Kreuzbandes vor einer Operation stehen oder in den vergangenen sechs Wochen am Kreuzband operiert wurden. Mit der Studie wollen die Wissenschaftler wichtige Erkenntnisse für die künftige Rehabilitation von Kreuzbandrissen gewinnen, die sowohl für die Forschung als auch für die Praxis hilfreich sein können. Die von den Teilnehmern erhobenen biomechanischen Daten können außerdem dem behandelnden Arzt/Physiotherapeuten übermittelt werden und ggf. dabei helfen, das individuelle Rehaprogramm anzupassen, um so einen möglichst guten Therapieerfolg zu erzielen.

Über den wissenschaftlichen Hintergrund und den Ablauf der Untersuchung

Trotz operativer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes bleiben bei vielen Patienten funktionelle Einschränkungen im Knie zurück. Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass diese Beschwerden mit Veränderungen der Bewegungssteuerung durch das Gehirn zusammenhängen könnten. In der Studie an der Universität Paderborn sollen daher mögliche Veränderungen der Hirnaktivität im Verlauf der Rehabilitation untersucht werden.

An insgesamt zwei Messterminen, jeweils in der sechsten bis achten und der 12 bis 14 Woche nach der OP, werden die Teilnehmer zwei bis zweieinhalb Stunden von Sportwissenschaftlern der Universität untersucht. Anhand von oberflächlich angebrachten Elektroden auf dem Kopf messen die Wissenschaftler die Aktivität des Gehirns während unterschiedlicher Gleichgewichtsaufgaben. Gleichzeitig werden biomechanische Parameter wie die Schwankung des Körpers, die Körperhaltung und die Kniewinkel aufgezeichnet. Alle Messverfahren sind nicht invasiv und nicht schmerzhaft.

Interessierte können sich telefonisch oder per Mail bei Tim Lehmann von der Arbeitsgruppe „Trainings- und Neurowissenschaften“ melden: 05251 60-3186 und tim.lehmann@upb.de.

Kontakt

Tim Lehmann

Tim Lehmann

Trainings- und Neurowissenschaften

Zur Person

Die Universität der Informationsgesellschaft