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Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Bildinformationen anzeigen

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Pressemitteilung

Inklusives Kunstprojekt von Studierenden der Universität Paderborn und Teilnehmenden des Begegnungszentrums Pontanus-Carré – Vernissage „Zeig mir deine Welt“ am 2. Juli

Am Dienstag, 2. Juli, 18 Uhr, laden Studierende des Fachs Kunst an der Universität Paderborn sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Begegnungszentrums Pontanus-Carré die interessierte Öffentlichkeit zu der Vernissage „Zeig mir deine Welt“ im Treffpunkt in der Ferdinandstraße 14, 33102 Paderborn, ein.  Die Vernissage ist Teil des Lehrprojektes „Joint ArtVenture“ der Professur „Kunstdidaktik mit besonderer Berücksichtigung von Inklusion“, das bereits zum dritten Mal in Kooperation mit den v. Bodelschwinghschen Stiftungen, Bethel.regional, stattfand. Bei der Ausstellung erwartet die Besucherinnen und Besucher eine analoge und digitale Präsentation. Während der Projektphase ist außerdem ein Katalog entstanden, der die gemeinsame Arbeit sowohl dokumentiert als auch reflektiert und käuflich erworben werden kann.

Unter dem Titel „Zeig mir deine Welt“ erkundeten Studierende des Fachs Kunst gemeinsam mit Personen, die im Begegnungszentrum Pontanus-Carré wohnen, via iPad fotografisch die Innenstadt von Paderborn. Angeregt durch die Fragen „Was interessiert dich? Was gefällt dir? Was inspiriert dich?“ entwickelte jede der Kleingruppen ihren ganz eigenen Blick auf Details der Stadt. Die entstandenen Fotografien wurden anschließend mit Farbe, Schere und vielerlei weiterem Material in zum Teil dreidimensionale Arbeiten verwandelt. So entstand beispielsweise ein Verkehrs-Mobilé und ein Fenster, das den Blick für eine andere Perspektive öffnet. Alle Arbeiten verdeutlichen einen bestimmten Aspekt von Paderborn und präsentieren eine ganz eigene Sichtweise.

Ziel des Lehrprojekts ist es, durch gemeinsames, gestalterisches Arbeiten Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen und einen Austausch zu initiieren. So können Grenzen erforscht und Perspektivwechsel angeregt werden. Mit Hilfe der gewonnenen Erfahrungen kann für eine heterogene Gemeinschaft sensibilisiert und Inklusion als gemeinsames Miteinander erfahrbar und erlebbar werden. Dadurch wird Verständnis und eine positive Einstellung zu Inklusion gefördert und unterstützt, was besonders für angehende Lehrkräfte wichtig ist.

Die Universität der Informationsgesellschaft