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Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude. Bildinformationen anzeigen

Die Universität im Winter mit Blick auf den Turm vom J-Gebäude.

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

| Mitteilung Graduiertenkolleg Automatismen

Gastvortrag Drehli Robnik am 11. Januar 2011

Im Rahmen der Ringvorlesung des Paderborner Graduiertenkollegs „Automatismen“, die in diesem Semester das Thema „Entautomatisierung“ behandelt, wird Drehli Robnik am 11. Januar an der Universität Paderborn zu Gast sein. Der Vortrag mit dem Titel „‘Macht es nicht selbst‘. Zu einigen politiktheoretischen Implikationen der Filmästhetik von Jacques Rancière unter Berücksichtigung seiner Deleuze-Rezeption“ findet in Raum E 5.333 statt und beginnt um 18.15 Uhr.

In dem Vortrag werden Rancières Überlegungen zum Film aus der Perspektive seiner Theorie der Politik erörtert. Drehli Robnik zeigt auf, dass Rancières Kritik der Ethik dazu beiträgt, dass seine Filmtheorie einige Residuen eines Letztbegründungsdiskurses und Gesten apriorischer Nobilitierung vermeidet. Eine Akzentverschiebung der Deleuze’schen (Kino-)Ästhetik des außermenschlichen Werdens zu einem ereignislogisch überformten Affekt(bild)begriff könnte Anschlussstellen sowohl an Filmtheoreme demokratischer Artikulation als auch an eine Kritik der Automatisierung markieren.

Drehli Robnik, Filmwissenschaftler und Historiker, ist Key Researcher am Ludwig-Boltzmann-Institut für Geschichte und Gesellschaft in Wien. Er lehrt an der Universität Wien, der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, an der Masarykova Univerzita Brno (Brünn) und an der Universität für Angewandte Kunst, Wien. Ferner arbeitet er als Filmkritiker, Disc-Jockey und „Edutainer“. Seine Publikationen beschäftigen sich mit Theorie und Geschichte von Film und Kino, Film und Politik sowie Horrorfilm.

Das im Mai 2008 an der Universität Paderborn eingerichtete DFG-Graduiertenkolleg „Automatismen“ versammelt Dissertationsprojekte, die Automatismen – verstanden als Abläufe, die sich einer bewussten Kontrolle weitgehend entziehen – im Feld der Medien, der Informationstechnik und der Kultur untersuchen. Konstitutiv ist der Brückenschlag zwischen Kulturwissenschaft und Informatik. Weitere Informationen unter www.upb.de/gk-automatismen.

Die Universität der Informationsgesellschaft