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Projekt "Frauen gestalten die Informationsgesllschaft" | Ort: Universität Paderborn Bildinformationen anzeigen
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Jun.-Prof.in Dr.in Claudia Alfes-Neumann - Juniorprofessorin für Reine Mathematik

Mit Klick auf das Bild gelangt ihr zum Interview mit Jun.-Prof.in Dr.in Alfes-Neumann.

Mein Name ist Claudia Alfes-Neumann, ich bin 34 Jahre alt und seit Oktober 2017 Juniorprofessorin für Reine Mathematik an der Universität Paderborn.

Was und an welcher Hochschule haben Sie studiert?

Von 2005 bis 2010 habe ich Mathematik an der RWTH Aachen studiert. Während dieser Zeit habe ich zwei Semester an der University of Wisconsin, Madison, in den USA verbracht. Für meine Promotion bin ich an die TU Darmstadt gewechselt.

Was hat Sie dazu bewogen, dieses Studium aufzunehmen?

Ich habe immer sehr gerne Mathe gemacht und dabei auch schon früh gemerkt, dass mich nicht nur das reine Rechnen interessiert, sondern vor allem, warum das überhaupt funktioniert. In der Oberstufe hatte ich dann einen sehr tollen Lehrer, der uns beigebracht hat, welche Beweisarten es gibt und auch abstraktere Konzepte vorgestellt hat. Das fand ich so spannend, dass für mich klar war, dass ich irgendwas mit Mathe studieren möchte. Ich habe dann lange überlegt, ob es wirklich nur Mathematik sein soll oder vielleicht doch etwas, wo der Anwendungsbezug klarer ist, wie Maschinenbau oder Elektrotechnik. Am Ende hat dann aber das Interesse an der Mathematik gewonnen.

Warum haben Sie sich für genau diesen Studienort entschieden?

Aachen war eher eine Bauchentscheidung. Ich war dort zum Studieninformationstag und fand die Stadt sehr schön und auch die Lage perfekt: nicht zu nah, aber auch nicht zu weit entfernt von meinen Eltern. Und auch in den Rankings hatte die Mathematik in Aachen gut abgeschlossen. Damit war die Entscheidung gefallen.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus?

Mein Arbeitsalltag ist sehr bunt durcheinander gewürfelt, einen typischen Tag gibt es nicht. Es gibt Tage, an denen ich Vorlesungen halte, mich mit Studierenden treffe, in Sitzungen sitze, mich mit Kollegen austausche, aber auch Tage, die ich alleine im Büro verbringe und forsche. Oft reise ich aber auch um die Welt und besuche Konferenzen, gebe Vorträge oder besuche andere Mathematiker*innen, um mit ihnen gemeinsam an etwas zu forschen. Diese Mischung ist das, was mir an meinem Beruf so gefällt, es wird nie langweilig.

Wie schaffen Sie es, Beruf und Familie zu vereinbaren?

Als Professorin kann ich mir meine Zeit recht gut einteilen. Dazu habe ich Glück, weil mein Mann ebenfalls sehr flexibel ist. So können wir den gemeinsamen Alltag gut organisieren. Oma und Opa wohnen auch ganz in der Nähe und springen oft ein, wenn mein Sohn krank ist oder mein Mann und ich beide Termine haben. 

Welchen Rat würden Sie einer Schülerin mit auf den Weg geben, die überlegt, ein MINT-Fach zu studieren?

Tun Sie es! Mir hat es zu jedem Zeitpunkt sehr viel Spaß gemacht, das zu studieren, was mich interessiert. Klar waren Zeiten dabei, in denen es sehr herausfordernd war oder in denen ich mir mehr Frauen als Dozentinnen oder Mitstudentinnen gewünscht habe, aber alles in allem hat die Freude am Studium deutlich überwogen.

Wenn ihr mehr über ihre persönlichen Beweggründe für ein Mathematikstudium erfahren wollt und neugierig seid, warum so ein Studium Spaß macht, gelangt ihr hier zu unserem Interview oder ihr klickt oben auf das Bild, welches direkt zum Video führt.

Die Universität der Informationsgesellschaft