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Projekt "Frauen gestalten die Informationsgesllschaft" | Ort: Universität Paderborn Bildinformationen anzeigen
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Alessandra Ali - IT Specialist Consulting

Mein Name ist Alessandra. Ich bin 29 Jahre alt und seit fünf Jahren bei der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG in Bielefeld als IT Specialist Consulting tätig.

Was und an welcher Hochschule haben Sie studiert?

Ich habe erst von 2008 bis 2012 ein duales Studium bei Siemens absolviert und anschließend von 2012 bis 2015 den Master-Abschluss im Studiengang (M. Sc.) Management Information Systems an der Uni Paderborn gemacht.

Was hat Ihre Neugier für dieses Studienfach geweckt?

Schon mein duales Studium bei Siemens war auf zwei Schwerpunkte aufgeteilt: Wirtschaft und Informatik. So habe ich zum einen den Bachelor-Abschluss (B. A.) in Business Administration (Wirtschaft) gemacht und zum anderen einen IHK-Abschluss als IT-Systemkauffrau. Diese Kombination war und ist heute nach wie vor für mich sehr interessant, da ich die wirtschaftlichen Zusammenhänge nachvollziehen kann und gleichzeitig ein technisch, analytisches Verständnis hervorbringe, was aktuell im Zeitalter der Digitalisierung sehr hilfreich ist.

Wie sehen Ihre typischen Tätigkeiten im Arbeitsalltag aus?

In meiner Rolle als sog. Business Architect bin ich dafür verantwortlich die Anfragen aus dem Fachbereich aufzunehmen, aufzubereiten, im Hinblick auf unsere IT-Unternehmensarchitektur (Enterprise Architecture) zu bewerten und ggf. in Projekte zu überführen. Außerdem setze ich mich mit neuen Technologien auseinander. Folglich nehme ich an vielen Meetings (sowohl physisch als auch virtuell) teil und stehe im regen Austausch mit meinen Kolleg*innen aus den Fachabteilungen und mit externen Softwareanbietern.  

In meiner Rolle als Inhouse-Beraterin für das SAP-Modul MM (Materials Management = Materialwirtschaft) bin ich sowohl als Projektressource als auch als Support-Mitarbeiterin tätig. Ich beantworte Fragen von Kolleg*innen, analysiere Fehlermeldungen im System oder nehme bestimmte Einstellungen im System vor, die von den Kolleg*innen in den Fachabteilungen benötigt werden. Insgesamt nutze ich täglich meinen Laptop mit den entsprechenden Anwendungen, die ich für den Büroalltag benötige.

Wie schaffen Sie es nach der Arbeit abzuschalten?

Grundsätzlich kann ich aufgrund der für mich geltenden flexiblen Arbeitszeit (Gleitzeit) mein Berufs- und Privatleben sehr gut vereinbaren. Ich treibe dreimal pro Woche nach der Arbeit Sport, verabrede mich mit Freund*innen und nutze die Wochenenden intensiv um meinen weiteren Hobbies nachzugehen.

Was muss sich Ihrer Meinung nach ändern, damit mehr Frauen einen MINT-Beruf wählen?

Meiner Meinung nach muss mit Klischees aufgeräumt werden wie beispielsweise, dass IT gleich Programmieren bedeutet und Männer die besseren Programmierer sind. Zudem muss die Gesellschaft ein neues Rollenverständnis entwickeln bei dem es normal ist, wenn Frauen Karriere machen während Männer in Elternzeit gehen, oder wenn Frauen ein erfülltes Arbeitsleben der Familienplanung vorziehen. Auch das sollte gesellschaftlich ohne moralische Vorwürfe möglich und akzeptiert sein. Gespräche mit Frauen in MINT-Berufen können sicherlich bei der Berufsorientierung helfen. Wichtig ist, dass aber schon in jungen Jahren durch Eltern und Lehrer*innen entsprechende Perspektiven aufgezeigt werden.

Die Universität der Informationsgesellschaft