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Doktorhut mal anders: Diese kreative Aufmerksamkeit gab's für einige Absolventinnen der Faktultät EIM auf der letzten Abschlussfeier. (Foto: Universität Paderborn, Alexandra Dickhoff) Bildinformationen anzeigen

Doktorhut mal anders: Diese kreative Aufmerksamkeit gab's für einige Absolventinnen der Faktultät EIM auf der letzten Abschlussfeier. (Foto: Universität Paderborn, Alexandra Dickhoff)

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22. Emeriti-Treffen der Universität Paderborn gibt Einblicke in das Thema „Jüdische Studien in Paderborn“

Im Herbst 2008 sind die Professorinnen und Professoren der Universität – emeritiert, pensioniert oder verrentet – zum ersten Mal zusammengekommen. Seitdem haben sie sich zwei Mal im Jahr an wechselnden Orten getroffen, um Kolleginnen und Kollegen von früher wiederzusehen und Neuigkeiten rund um ihre Hochschule zu erfahren. Beim 22. Treffen Anfang Juli kamen 20 Ehemalige in das neue I-Gebäude – Professorin Dr. Elisa Klapheck stellte die Jüdischen Studien an der Uni Paderborn und das ZeKK vor.

Zu Beginn begrüßte Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Freese die Teilnehmer und freute sich, dass die Treffen mittlerweile zu einer Tradition geworden sind. Auch der Emeriti-Preis, ein von den ehemaligen Professorinnen und Professoren gestiftetes Stipendium für eine Studentin oder einen Studenten mit herausragenden Leistungen, konnte bereits zehn Mal vergeben werden. In diesem Jahr würden aufgrund der finanziellen Unterstützung der Ehemaligen sogar zwei Stipendien vergeben. Für das Präsidium hieß Prof. Dr. Torsten Meier, Vizepräsident für Internationale Beziehungen, die Ehemaligen willkommen und skizzierte einige der aktuellen Entwicklungen an der Universität. Im Anschluss informierte Tibor Werner Szolnoki, Leiter der neuen Stabsstelle Alumni International, über Infrastrukturprojekte, Forschungserfolge und studentisches Leben. 

Den Hauptvortrag des Abends hielt Elisa Klapheck, Professorin für Jüdische Studien am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften (ZeKK) der UPB. Neben ihrer Tätigkeit als Wissenschaftlerin ist sie Rabbinerin der liberalen Synagogengemeinschaft „Egalitärer Minjan“ in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt. In ihrem Vortrag stellte sie das ZeKK als spannendes Zentrum für den Dialog der Weltreligionen dar. Dort herrsche ein offener Geist eingebettet in Traditionen, der immer wieder zu interessanten und besonderen Begegnungen führe. Das Potenzial erschließe sich aus dem theologischen Spannungsfeld – dem Vergleich, der Nähe und der Abgrenzung – mit dem Christentum und dem Islam. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit setzt Elisa Klapheck auf interdisziplinäre Projekte und gibt dabei Studierenden der verschiedenen Glaubensrichtungen neue Impulse mit auf den Weg.

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