Transfer

Die Transferstrategie der Universität Paderborn wird derzeit in einem partizipativen Prozess weiterentwickelt. Die neue Transferstrategie wird voraussichtlich im Herbst 2026 verabschiedet.

An der Universität Paderborn verstehen wir Transfer als wechselseitigen Lern- und Gestaltungsprozess, der die Gesellschaft ebenso wie Forschung und Lehre bereichert. Durch multilaterale Transferaktivitäten stellt die Universität Paderborn sicher, dass sie zu relevanten Themen und aktuellen Herausforderungen forscht und lehrt. Dadurch entfaltet sie gesamtgesellschaftliche Wirkung und formt Diskurse sowie konkrete Anwendungen. Sie stößt Entwicklungsprozesse an und gestaltet diese mit.

Wir begreifen Transfer als eine gestaltungsorientierte Kernaufgabe und damit als eine Leistungsdimension der Universität Paderborn. In seiner Querschnittsfunktion ist Transfer integraler Bestandteil von Forschung und Lehre.

Die stetige Weiterentwicklung der Transferstrategie ist als strategisch, transparent und partizipativ gestalteter Prozess dauerhaft in der Universität Paderborn verankert.

Die Nachhaltigkeitsstrategie wirkt in ihrer Querschnittsfunktion im Handlungsfeld Transfer ergänzend in alle Transferaktivitäten von der Kommunikation über Beratung und Anwendung bis hin zu Weiterbildung. Sie gibt Orientierung, Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil aller Kooperationen zu verstehen und damit das Profil der Universität Paderborn als Partner für nachhaltige Entwicklung zu schärfen.

Strategisches Ziel

Nachhaltige Entwicklung dient den Transferaktivitäten der Universität Paderborn künftig als Orientierungsperspektive. Nachhaltigkeitsbezogene Transferaktivitäten werden sichtbar gemacht und über verschiedene Formate in Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Bildung getragen.

Op­er­at­ive Ziele

  1. Nachhaltige Entwicklung in Transferaktivitäten verankern

    Im Einklang mit dem Nachhaltigkeitsverständnis der Universität Paderborn erhalten Transferaktivitäten Orientierung, um nachhaltige Entwicklung systematisch zu verankern.

  2. Nachhaltigkeitsbezogene Transferaktivitäten sichtbar machen

    Transferaktivitäten mit Nachhaltigkeitsbezug werden gezielt sichtbar gemacht. 

  3. Verzahnung von Nachhaltigkeit und Transfer

    Der kontinuierliche Austausch erfolgt über die AG Nachhaltigkeit und den Transferkreis der Universität Paderborn.

Im­pulse

  1. Nachhaltigkeit als Querschnittsthema im Transfer verankern

    Zwischen dem Transferkreis und der AG Nachhaltigkeit wird ein Austausch etabliert, um nachhaltigkeitsbezogene Impulse in den Transfer einzubringen, Erfahrungen zu reflektieren und Ergebnisse abzustimmen.

  2. Orientierungshilfe für Transfer entwickeln

    Die AG Nachhaltigkeit erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem Transferkreis im Sinne des Nachhaltigkeitsverständnisses eine Orientierungshilfe für Transferaktivitäten. Die Orientierungshilfe zeigt auf, wie Transferaktivitäten unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten gestaltet werden können.

  3. Sichtbarkeit von Transferprojekten mit starkem Nachhaltigkeitsbezug erhöhen

    Transferprojekte mit hohem Nachhaltigkeitsbezug werden gezielt im Rahmen der Nachhaltigkeitskommunikation sichtbar gemacht, um ihre Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung der Universität Paderborn und zur gesellschaftlichen Wirkung des Transfers darzustellen. 

  4. Öffentliche Wissenschafts- und Dialogformate ausbauen

    Offene Veranstaltungsformate wie die Ringvorlesungen „UPB for Future“, partizipative Diskussionsreihen oder Beiträge zu Formaten wie der Langen Nacht der Wissenschaften werden (weiter-)entwickelt bzw. gestärkt, um nachhaltigkeitsbezogene Forschung für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zugänglich zu machen.
     

Kon­takt Nach­haltigkeits­büro

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