Hey, ich bin Lisa

Schön, dass du da bist! 

Kunst kenne ich noch aus der Schule. In meinen Gesprächen mit Studierenden und Lehrenden aus dem Fach Kunst, habe ich jedoch erfahren, dass das Studium im Fach Kunst mehr als nur Malen und Zeichnen ist. Weshalb das Studium so besonders ist und wie hier deine Kreativität gefördert und gefordert wird, erfährst du unter Anderem in dieser Ausgabe.

Heute im Bild:

Habe ich deine Neugier geweckt? Dann komm mit!

Vielschichtig, viel­seit­ig und vielver­sprechend: Die Kunst in all ihren Fa­cetten

Was bedeutet kreatives Handeln? Wie spricht man eigentlich über Kunst und was kann man von ihr lernen? All diese Fragen werden dir im Laufe deines Studiums im Fach Kunst begegnen, denn hier lernst du nicht nur, dein eigenes künstlerisches Profil zu formen, sondern dich auch kritisch mit Kunstwerken und -formen auseinanderzusetzen. Neben der Praxis bekommst du zusätzlich theoretisches Wissen an die Hand und erfährst so nicht bloß etwas über Techniken, sondern auch, wie man über Kunst spricht, sie betrachtet oder wie man sie vermitteln kann. Dazu gehört unter Anderem, die eigene Gedankenwelt und deinen eigenen Schaffensprozess kritisch zu reflektieren. Auf diese Weise bekommst du ein tiefes Verständnis für künstlerische Bewegungen, Diskussionen und kannst dich gleichzeitig selbst praktisch ausprobieren. Genau das macht das Kunststudium so besonders.

Außerdem kannst du wählen, ob du Kunst lieber unterrichten möchtest oder ob du dein Wissen lieber im Zwei-Fach Bachelor im Studienfach Kunst und Kunstvermittlung vertiefen und durch ein zweites Fach erweitern möchtest.

Du merkst, Kunst ist ein facettenreiches Studienfach, das dich sowohl fördert, aber zeitgleich auch herausfordert. Wenn dich das gepackt hat, dann scroll doch gerne weiter.

Mein Interview mit Kunststudentin Emma

Emma Studentin, Kunst auf Lehramt GyGe
Das Kunststudium in 3 Worten
  • Offenheit
  • Kooperation
  • Gemeinschaft
Was hat dich dazu bewegt, Kunst zu studieren und warum hast du dich für die Uni Paderborn entschieden?

Meine Arbeit beim Kinderschutzbund hat mich schon immer begleitet und früh in die Richtung beeinflusst, dass ich etwas mit Kindern und im sozialen Bereich machen wollte. Die Entscheidung für das Lehramt entstand schließlich durch meine Leidenschaft für Kunst. Ich habe Kunst immer gerne betrachtet und selbst gemacht. So war es für mich ein ganz natürlicher Schritt, Lehramt mit dem Fach Kunst zu studieren.

Wie sieht ein Stundenplan beispielhaft aus?

Ich persönlich achte immer darauf, Seminare zu belegen, die regelmäßig stattfinden. Gleichzeitig gibt es viele Blockseminare, sodass der Stundenplan individuell und flexibel gestaltet werden kann. Gleichzeitig hat man auch immer die Chance, Schwerpunkte zu setzen, weil es inhaltlich eine große Vielfalt gibt. 

Welche Kunstpraxis machst du am liebsten?

Vor dem Studium war es immer die Malerei, die ich geliebt habe. Aber mittlerweile bin ich auch voll ins Team Druckgrafik gekommen. Besonders spannend finde ich dabei den Holzschnitt, weil dort noch die Materialität mit einfließt.

Wie hast du dich damals für die Kunstmappe vorbereitet bzw. wie war dein Vorgehen allgemein?

Ich habe speziell für die Mappe Sachen erarbeitet und auch versucht, meinen Prozess sichtbar zu machen. Ich würde es immer empfehlen, die Mappenberatungen in Anspruch zu nehmen und da so viele Meinungen reinzuholen, wie es geht. Auch das Programm Komm mit! kann ich sehr empfehlen, da man dort einen Studierenden einen Tag auf dem Campus begleiten kann und viele hilfreiche Tipps bekommt. 

Welche Fähigkeiten oder Interessen sollte man mitbringen, um Kunst zu studieren?

Offenheit ist im Kunststudium total wichtig – ebenso wie die Bereitschaft, Chancen zu ergreifen. Ich finde, im Kunststudium sollte man jede Möglichkeit nutzen, die sich bietet. Wenn dir zum Beispiel die Chance gegeben wird, etwas in der Silo-Ausstellung zu zeigen – dann mach es! Wenn du ein Seminar im "Raum für Kunst" besuchen kannst – geh hin!

Das Studium lebt von den vielen Angeboten, die uns zur Verfügung stehen. Es geht darum, sich frei, aber dennoch begleitet und geleitet mit Themen auseinanderzusetzen. Gleichzeitig spielt Eigenständigkeit eine große Rolle: Wir können uns jederzeit den Schlüssel für die Atelierräume ausleihen, um dort zu arbeiten. Und das sollte man unbedingt nutzen! Die Arbeit im Atelier unterscheidet sich grundlegend vom Arbeiten zu Hause – die Atmosphäre, die Materialien, alles ist anders.

Auch der Austausch mit anderen ist unglaublich wichtig. Man sollte offen dafür sein, sich sowohl sozial als auch inhaltlich mit Kommiliton*innen zu vernetzen und zu kooperieren. Diese Interaktionen sind für mich ein zentraler Bestandteil des Kunststudiums.

Gibt es eine Verbindung zwischen Kunst aus der Schule und dem Studium? Welche Unterschiede fallen dir besonders auf?

In der Schule ist Kunst leider noch sehr traditionell: Es geht meist ums Zeichnen, Wasserfarbe und das Nachmalen von Vorlagen. Im Studium aber soll man die Stereotype hinterfragen und sich frei, individuell und experimentell mit Kunst auseinandersetzen – das ist der große Unterschied.

Was war dein Lieblingsmoment im Studium?

Für mich war es der Aha-Moment, als ich – als jemand, der ganz alleine hingezogen ist und während des Corona-Lockdowns angefangen hat zu studieren – in dieses Umfeld von Kunststudierenden kam, wo ich so warm in Empfang genommen wurde und gemeinsam an Skulpturen gearbeitet wurde. Dass man hier mit dem Silo einen Ort hat, der mit Leben gefüllt ist und vom Austausch untereinander geprägt ist. Das hat mir richtig gezeigt, was das Kunststudium ausmacht.

Was würdest du jemandem empfehlen, der überlegt, Kunst zu studieren?

Nutze jede Möglichkeit, die dir angeboten wird – sei mutig, nimm die Chancen wahr, zeig deine eigene Initiative und lass dich nicht von der Eignungsprüfung abschrecken.

Was macht das Kun­st­stu­di­um aus? Per­spekt­iven aus der Lehre

Was sind die wichtigsten Punkte für Schüler*innen, wenn sie überlegen, das Fach zu studieren?

Künstlerisches Arbeiten beginnt interessengeleitet und ist ein fortschreitender Prozess. Man begibt sich auf die Suche, entdeckt neue Wege und entwickelt eigene Ansätze. Statt auf ein festes Ergebnis hinzuarbeiten, geht es darum, in Möglichkeiten zu denken und Freude am kreativen Erkunden zu haben. Es geht um dich als Person, deine Gedankenwelt und deinen individuellen Prozess.

Was erwartet Studierende an Wissenschaft und Forschung?

Forschung bedeutet, über den eigenen Tellerrand zu blicken. Man ist nie die erste oder einzige Person, die sich mit einer bestimmten Sache beschäftigt – aber das ist kein Nachteil. Im Gegenteil: Indem man sich mit anderen austauscht und verschiedene Ansätze betrachtet, entsteht ein offenes Feld für neue Entwicklungen.

Auch in der Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft zeigt sich, wie wissenschaftliches Arbeiten nicht isoliert geschieht, sondern aus einem vielschichtigen Dialog heraus. Forschende entdecken nicht nur neue Zusammenhänge, sondern sehen auch, wie andere an ähnliche Fragen herangehen. Dadurch erweitert sich der Blick, und neue Erkenntnisse werden möglich.

Was erwartet Studierende an Praxisbezug?

Das Silo ist ein Ort für die Studierenden, an dem sie in Kleingruppen, auch ohne Lehrende in den Werkstätten arbeiten können – denn genau das gehört zum Studium dazu. Die Seminarzeit macht nur ein Drittel der Arbeit aus, die restlichen zwei Drittel sind für eigenständiges Weiterarbeiten gedacht. 

Wie das in der Praxis aussieht? Mach dir selbst ein Bild und schau auf dem Kunstpraxis-Blog vorbei: KUNSTPRAXIS

Eignung­s­prü­fun­gen

Für die Lehramtsstudiengänge in Kunst und den Zwei-Fach-Bachelor Studiengang Kunst und Kunstvermittlung musst du eine Eignungsmappenprüfung ablegen. Hier stellst du eine Mappe mit verschiedenen künstlerischen Arbeiten zusammen – alle Details findest du in der Ordnung zur künstlerischen Eignung.

Aber keine Sorge, es gibt individuelle und allgemeine Mappenberatungen für alle, die sich auf ein Kunststudium an der Uni Paderborn bewerben wollen. 

Für die Zulassung zu den Musikstudiengängen ist teilweise eine Eignungsprüfung erforderlich. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Studiengang. Mehr dazu findest du in unserer letzten Ausgabe mit dem Schwerpunkt Musik: Uniguide

 

 

„Komm an die Uni Paderborn und studiere gemeinsam mit uns!”

Studierende lernen gemeinsam im LernTreff.
Lisa & Ali,
deine Uniguides

Noch nicht das Richtige dabei? 

Kein Problem, vielleicht wartet dein Studiengang einfach an einer anderen Ecke des Campus auf dich.
Klingt Musik nach dir? Dann wirf doch gleich einen Blick in den passenden Uniguide oder entdecke unsere weiteren Ausgaben.

Cam­pus In­sider: Beg­leite uns auf die Siloauss­tel­lung!

Cam­pus Live

Erst reinschnuppern und probieren, dann studieren? Das ist problemlos mit den Orientierungsangeboten, Info- und Erlebnistagen an der Uni Paderborn möglich. Bereits ab der Mittelstufe bieten wir damit Einblicke in unser Studienangebot und den Campus. Spätestens in der Oberstufe ist das Reinschnuppern und Vergleichen von Studiengängen ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Studienwahlentscheidung. Meistens merkt man vor Ort und im Gespräch mit Studierenden oder Lehrenden, ob man die richtigen Vorstellungen von einem Studiengang hat. Wie beim Hosenkauf: Anprobieren hilft oft weiter ;)

Egal ob Vortrag, Campustag mit der Klasse oder einzeln mit einer*m Studienbotschafter*in, Laborführung, Probevorlesung, Ferienprogramm oder Workshops - für jede*n ist etwas dabei. Schau einfach mal rein

 

 

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Wir sind Laura, Ali, Amy und Lisa und wir begleiten dich bei deiner Studienwahl: mit persönlichen Tipps und Einladungen zu Veranstaltungen. Und wenn du hautnah erleben möchtest, was der Sommer auf dem Campus zu bieten hat, dann wartet nach der Anmeldung eine Verlosung für das ASTA Sommerfestival am 11.06 auf dich. Anmeldeschluss: 26.05.26

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